Ich halte von nationalem Roaming nicht wirklich etwas.
Pro Hz Bandbreite (in den Funkfrequenzen) bekommt man halt nur soundsoviel Bits Daten hindurch. LTE ist da vielleicht noch am effektivsten, aber soooo viel tut sich das alles nicht.
Da die Anzahl an Smartphones immer mehr zunimmt ergibt sich ein unendlicher Bedarf an Bandbreite.
Da wo es zu nationalem Roaming kommt werden die Daten nur so tröpfeln.
Ich bin am Wochenende in Sankt Peter Ording zu einer Versammlung gewesen und hatte etwas Zeit danach mal wieder ein paar Testfahrten zu machen... Bei T-Mobile war eine BTS und Node B kaputt und der gesamte Traffic aller Urlauber verteilte sich auf die restlichen BTS (ne Node B gibts leider nicht zusätzlich). Direkt neben dem Sender Bandbreiten von 1-2 Kbit.
Gleiches gilt bei Eplus und O2, kein 3G im Ort vorhanden, Speed bei 1-2 Kbit.
Ist die T-Mobile Node B in Ordnung ist plötzlich bei Edge ca. 200Kbit möglich.
Es dreht sich also wirklich alles um verfügbare Bandbreite.
Die GSM Netzversorgung ist in allen Netzen für Telefonie wirklich ausreichend... Blöde Ecken wo nichts geht gibt es immer (ich sitze gerade in meiner Garage zuhause und hab mein VodafoneHandy IN HAMBURG aufs Festnetz umgeleitet weil ich kein Netz habe... Shit happens).
Was Sinn machen würde, wäre die Engmaschigkeit der NodeB´s zu erhöhen. Dieses dann auch gerne auf alle 4 Netzbetreiber verteilt die dann national Roamen dürfen. Aber dann bitte alle 1000 Meter auf dem Lande eine NodeB.
Gruss Wolfgang
P.S. Ich finde man sollte mobile Datenverbindungen sowieso auf 1Mbit begrenzen. Egal ob die Zelle gerade mehr hergibt. Aber weniger Daten = größere Zelle, stabilere Signale.
Werbeblocker an und kein Mensch braucht 10, 20, 50, 100 Mbit auf dem Handy.
Und ja: Wenn ich überall in Deutschland 1 Mbit stabil zur Verfügung hätte wäre ich wirklich happy.