Beiträge von Zeus

    Zitat

    Original geschrieben von Bino-Man
    Aus mangelnden persönlichen Kontakten kann bzgl. der Faktenfrage nichts beitragen. Aber wenn es wirklich Leuten schlechter geht als früher, gibt es ja vielleicht noch eine Lösung, die zwischen Armut und Mauerbau liegt ;) ?!


    In der Regel ist der absolute materielle Wohlstand auch gar nicht so entscheident für das Glücksempfinden.


    Wichtiger ist das man im Vergleich zur direkten Umgebung (Nachbarn, Freunde, Verwandte usw.) nicht allzu schlecht dasteht. Außerdem spielen andere Lebensumstände wie z.B. das Lebensalter oder eine unangenehme Arbeitsstelle oder Familienstreitigkeiten usw. eine große Rolle.


    So erleben viele Menschen etwa die Zeit ihres Studiums trotz relativer materieller Armut als eine besonders glückliche Zeit. Während materiell gut gestellte über 70 jährige häufig in Depressionen verfallen usw.


    Der fränzösche Präsident Sarkozy will sich auch vom Bruttosozialprodukt als Wohlstandsindikator lösen und stattdessen das Glücksempfinden der Bevölkerung als neue Meßgröße etablieren.

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    ..Vermutlich würden Grüne und FDP die intelligentesten Wähler haben.


    CDU und SPD die mehrheitlich die mittleren IQ`s abgreifen.


    Die Linke fischt wohl zum großen Teil in den unteren Bildungsschichten...


    Bei der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es aktuelle Umfrageergebnisse die u.a. nach Schulabschluß, Beruf usw aufgeschlüsselt sind.


    http://www.bpb.de/fsd/werwaehltwas/bpp2s0


    Die Linken sind bei allen Bildungsschichten etwa gleichstark.


    Dass die CDU/CSU bei Wählern mit Haupt-/Volksschulabschluß besonders stark ist liegt auch daran dass sie bei über 60 Jährigen Wählern besonders stark sind und damals eben nur wenige Menschen einen höheren Bildungsabschluß erworben haben.


    Die Grünen sind bei jüngeren Wählern am stärksten und die haben auch eher höhere Bildungsabschlüsse.


    Erstaunlich finde ich dass CDU/CSU von 29% der Männer aber von 40% der Frauen präferiert wird. Die SPD dagegen bei beiden Geschlechtern auf 23% kommt.

    bernbayer
    Es gab schon in den letzten Kohl-Jahren und ich glaube auch im größten Teil der rot-grünen Regierungszeit eine Oppositionsmehrheit im Bundesrat.


    Und da fast alle wichtigen Gesetze wie Steueränderungen, Gesundheitspolitik oder auch Mindestlöhne zustimmungspflichtig sind herrscht ja praktisch schon seit langem eine große SPD/CDU Koalition.


    Es gab glaube ich nur eine kurze Phase zu Beginn der rot-grünen Regierungszeit in der sie genug Macht hatten um allein größere Änderungen herbeizuführen. Allerdings würde wohl vieles vom Bundesverfassungsgericht wieder gestoppt werden. Und um dagegen anzukommen braucht man ja eine 2/3tel Mehrheit.

    Printus
    Es gäbe ja noch ein paar Themen mehr bezüglich derer sich die Parteien unterscheiden.
    z.B.
    - Zukunft des Krankenkassensystems.


    - (Finanzielle) Gleichstellung unverheirateter Paare (mit Kind) mit verheirateten Paaren (mit Kind)


    - Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare


    - gebührenfreies Studium oder nicht


    - wann und wie Kinder auf Haupt- oder Realschule -Gymnasium aufgeteilt werden sollen


    usw. usf.


    Aber letztlich habe ich doch meine Parteipräferenzen schon vor vielen Jahren gebildet und daran ändert sich eigentlich auch nichts. Man entwickelt ja in der Jugend eine grundsätzliche Weltanschauung die recht unveränderlich bleibt.

    Ok, das kann man sich aber auch in dem Rücknahmeabwicklungsdialog anzeigen lassen. Es wird dort genau aufgelistet bis zu welchem Tag das Rücknahmefenster für die getätigten Bestellungen offenbleibt.