Beiträge von Zeus

    Guckst du auf der Homepage der Diakonie findest du diese allgemeinen Ausführungen.


    "Finanzierung
    Wie die Arbeit der Diakonie finanziert wird, hängt von der einzelnen Aufgabe ab und ist sehr unterschiedlich: Medizinisch-pflegerische Aufgaben werden in der Regel von den Kranken- und Pflegekassen finanziert. Nach dem Subsidiaritätsprinzip vergibt der Staat die Finanzierung sozialer Aufgaben zum Beispiel auf der Basis des Bundessozialhilfegesetzes an freie Träger.
    Allerdings werden selten die gesamten Kosten übernommen. Kaum ein Angebot der Diakonie kommt ohne Eigenmittel aus, etwa in Form von Kirchensteuern oder Spenden, die auch für Investitionen oder viele Projekte benötigt werden."


    Caritas und Diakonie haben zusammen fast 1 Millionen Beschäftigte.

    Re: Re: Hinniwilli


    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Es krankt viel mehr an der Arbeitsmarktpolitik und dem fetten Sozialstaat selbst. Meiner Meinung nach kann es nicht angehen, dass Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt und Arbeitslose in die Armut getrieben werden.


    Lustig, böser Sozialstaat <-> guter Sozialstaaat Du wirst dich schon entscheiden müsssen.



    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Andererseits ist das Solidaritätsprinzip bei Rente und Krankenversicherung inzwischen überholt. Jeder sollte seine Rentenbeiträge und Gesundheistvorsorge selbst bestimmen können.
    Wenn ich die Beträge, die mein Arbeitgeber und ich für Renten- und Krankenversicherung zahlen zusammennehmen und in private Vorsorge investieren würde, hätte ich in 40 Jahren eine fürstliche Rente und könnte einmal im Monat das Krankenhaus als Hotel für ein Wellnesswochenende missbrauchen. So aber habe ich Standardleistungen und werde von meinen Rentenbeiträgen in ferner Zukunft kaum etwas oder nichts mehr sehen.


    Du, als fleißigster aller Einzelkämpfer, verdienst doch sicher genug um dich privat krankenversichern zu dürfen. Oder möchtest du dich gar nicht versichern und darauf hoffen gesund zu sterben? Es könnte doch schließlich nicht angehen das die Kranken in die Armut bzw. den Tod getrieben werden damit du weniger Beiträge zahlen musst. :D


    Auf welche Weise möchtest du denn die (solidarische) umlagefinanzierte Rentenversicherung abgeschafft sehen. Sollen die aktuellen und bereits erworbenen Rentenansprüche aus einer (unsolidarischen :D ) satten Mehrwertsteuererhöhung beglichen werden und ab sofort auf das Kapitaldeckungsprinzip umgestellt werden? Oder möchtest du die Rentenzahlungen einfach generell einstellen, soll die faule Bande doch wieder arbeiten gehen? Oder sind die Details nicht so wichtig, Hauptsache du musst weniger zahlen und kriegst mehr raus.





    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    2006 kommt ein rot-grün gestreiftes Raumschiff, wird die Gläubigen mitnehmen und alle Anderen werden im Schwarz-Gelben Sumpf untergehen. JEHOVA!


    Stefan


    Ach was, mach dir keine Sorgen; Super Guido wird dich schon retten kommen.

    Firmen mit mehr als 2000 Sendungen pro Tag bekommen von der Post "automatisch" eine eigene Postleitzahl. Es sind aber auch in jedem Ort einige (50?) Postleitzahlen für Postfächer reserviert die man theoritisch bekommen könnte. Wenn halt noch eine übrig ist.

    frisbeee3
    Du wirst wohl nur einen (bzw. mehrere) Receiver brauchen und nichts neu verkabeln müssen. Du müsstest eine Satellittenantenne natürlich irgendwie mit deiner bisherigen Verkabelung verbinden.


    Zukunftssicher ist wohl keines der derzeit in Deutschland gängigen Digitalempfangsgeräte. Allerdings sind Digitalempfänger auch recht preiswert geworden.


    Ob du einen Vorteil von der größeren Programmvielfalt des digitalen Satelittenfernsehens hast hängt von deinen Sehgewohnheiten ab. Wenn du überwiegend deutsches öffentlich-rechtliches Fernsehen und/oder Premiere ansiehst macht es keinen Unterschied. Die Bildqualität lässt bei digitalem Satellittenfernsehen übrigens oft zu wünschen übrig da aus Kostengründen meist nur mit geringer Datenrate und enstprechend starker Kompression gesendet wird.

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    [list]
    Wegen mir können sie den Anteil der Rentenversicherung bei mir komplett streichen, denn sind wir mal realistisch: bis ich in ca. 35 Jahren aus dem Job ausscheide, sehe ich von dem was ich eingezahlt habe vielleicht noch ein paar Cent.


    Die Beiträge die du bzw. dein Arbeitgeber diesen Monat einzahlen werden nächsten Monat an die aktuellen Rentner ausgezahlt. Deshalb kann man nicht einfach aufhören einzuzahlen da dann nächsten Monat unser schöner Staat zusammenbräche. Jeden Euro um den die Unternehmen entlastet werden müsstest du (oder sonstjemand) entsprechend mehr einzahlen. Das gleiche Spiel wie bei der Krankenversicherung.

    Man kann zu einem Postfach auch eine eigene Postleitzahl bekommen so das gar keine Adresse mehr angegeben werden muß. Eine solche Postanschrift ließe dein Unternehmen vermutlich größer und mächtiger erscheinen als es ist da die meisten Menschen dies nur von Behörden und Großunternehmen gewöhnt sind.


    bspw.


    ArcorTeam – KJNetzwerkservice
    68005 Mannheim



    Kann natürlich trotzdem sein das es auf manche Menschen unseriös wirkt.

    Sebastian
    Da die Sozialversicherungsbeiträge (Hauptanteil der Lohnnebenkosten) als prozentuale Anteile des Lohns berechnet werden müssten sie doch bei 3 Arbeitbnehmern a40 Stunden oder 4 Arbeitnehmern a30 Stunden in der Summe über die gesamten Lohnkosten in etwa gleich sein. Den geringfügig höheren Verwaltungskosten durch mehr Mitarbeiter könnte man eine geringere Anfälligkeit des Unternehmens (Produktionsprozesses) gegenüber krankheits-, urlaubs- oder sonstwie bedingten Ausfällen einzelner Arbeitnehmer gegenüberstellen.


    Sorry, mir fehlte jetzt leider die Zeit und Motivation für eine vertiefende Literaturstudie.


    @By the way
    Ich glaube in den Niederlanden und einigen anderen Ländern arbeitet ein weit größerer Anteil der Arbeitnehmer in Teilzeit als in Deutschland.

    Es ist doch völlig illusorisch den Gehaltsunterschied zu Ungarn, Indonesien oder China durch Arbeitszeitverlängerung in Deutschland ausgleichen zu wollen. Und von Verlagerungen nach Frankreich, Dänemark oder Japan wegen der dort geringeren Löhne oder längeren Arbeitszeiten habe ich noch nichts gehört. Entweder haben einige zuviel Christiansen gesehen oder es schlägt die "Wenn ich 50Stunden die Woche arbeiten muß oder will sollen das die anderen gefälligst auch tun" Haltung durch. Abgesehen von den langsam steigenden demographischen Problemen der Rentenversicherungen und gewissen Kostensteigerungen im Krankenversicherungsbereich gibt es eigentlich keinen Grund weshalb wir uns plötzlich alle weniger leisten können sollten als in den 90er und 80er Jahren. Wenn wir weiterhin Wirtschaftswachstum wollen werden wir (bzw. ein Teil von uns) auch wohl oder übel mehr konsumieren müssen oder aber wir verschenkens nach Afrika oder so.


    Die Einschätzung das sich das Arbeiterdasein in Deutschland dem in Polen, Tschechien oder Ungarn auf die eine oder andere Weise annähern wird teile ich allerdings auch. Mit steigender Arbeitslosigkeit und schwächelnden Gewerkschaften wird die Machtposition der Unternehmen weiter gestärkt und sie werden sich den standardisierten Euroarbeitnehmer basteln können.


    Weshalb ist es eigentlich gut wenn sich ein Unternehmen/Unternehmer ökonomisch verhält und sich um die Optimierung des Kosten/Nutzenverhältnisses des Produktionsfaktors Arbeit bemüht aber irgendwie "moralisch verächtlich" wenn der Vertragspartner Arbeitnehmer das Gleiche versucht?



    By the way (rein interessehalber): Müssten Adidas oder Nike Turnschuhe durch die Produktionsverlagerung nach Asien nicht eigentlich viel billiger zu haben sein als vor der Verlagerung? Dem scheint aber nicht so zu sein. Geht das ganze Geld für die teurer gewordene Verpflichtung von Sportstars drauf, sind die Turnschuhe verbessert worden und aufwendiger herzustellen als früher oder unterschätze ich nur die Inflation?

    tktk
    Bei der Drogerie Müller sind 10er Bilder im Moment noch deutlich billiger und du bist in der Bildgröße flexibel bis 10 x 25,4 , glaube ich. Du mußt nur für je 60 Bilder einen neuen Auftrag anlegen.


    Allerdings habe ich schon Mühe 60 Bilder zusammenzubekommen die ich so klein ausbelichten lassen möchte, geschweige denn 400. Die wenigen Bilder die mir wirklich gefallen möchte ich dann auch größer in A4 oder A3 haben (wozu hat man schließlich in eine X-Megapixel Kamera investiert? :rolleyes: ) und den Ausschuß lasse ich lieber gar nicht ausbelichten.


    Bei so großen Mengen würde ich aber sicherheitshalber einen kleineren Testupload beim Anbieter deines Vertauens machen. Bei Schlecker z.B. hängt es bei "Selbstabholung" wohl von deinem Wohnort ab von welchem Labor und auf welchem Papier die Bilder ausbelichtet werden. Da liest man in den diversen Foren (auch hier :) )von sehr unterschiedlichen und häufig negativen Erfahrungen.

    Das ist eindeutig lustig! Ich kenne übrigens leider auch reinrassige Deutsche die beim geringsten Anlass übelste Gewalt und Mordandrohungen ausstoßen. Scheint eher ein Testosteron Problem zu sein als ein Nationalitätsproblem.