Beiträge von Zeus

    Jako
    Beim Fragesatz ändert sich nur die Zahl. Die Antwort besteht in allen Fällen nur aus einer Zahl. Man könnte lediglich spekulieren ob die korrekte Antwort von Geschlecht und Alter abhängig ist. Da gäbe es zwei Möglichkeiten also keine eindeutige Antwort.


    Entweder eine erwachsener Mann muß unabhängig von der Frage immer 14 sagen oder 14 von der angesagten Zahl abziehen.

    Ergebnisse der Pisastudie
    http://www.stern.de/campus-kar…artikel/?id=226808&page=1


    Soziale Selektion
    In keinem anderen Industrieland ist die soziale Herkunft so entscheidend über den Schulerfolg wie in Deutschland. Anders als Staaten wie Kanada, Finnland, Japan, Korea und Schweden schafft es das deutsche Schulsystem nicht, herkunftsbedingte Lern- Nachteile auszugleichen. Wer aus der Unterschicht kommt, hat in Deutschland ungleich kleinere Chancen auf ein Abitur oder einen mittleren Bildungsabschluss als in anderen Industrieländern

    Joe
    Dein Beitrag ist wohl eher ein schlechter Scherz.
    Hier mal ein Beitrag zu den Verhältnissen im kommunistischen Musterland USA.
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    Zu den Verhältnissen in den USA
    Erbanfälle werden in den USA, wenn nicht durch besondere rechtliche Strukturierungsmassnahmen für eine Steuerreduktion oder gar -elimination gesorgt werden kann, einer massiven Besteuerung unterworfen. Derzeit bewegen sich die progressiv gestalteten Erbschaftssteuersätze zwischen 18% und 55%; auf die Verwandtschaftsverhältnisse wird keine besondere Rücksicht genommen. Wie ist dies mit der geldbezogenen und «kapitalistischen» Einstellung der Amerikaner im allgemeinen zu vereinbaren? Geldwirtschaftlicher Erfolg des Einzelnen gilt in der nordamerikanischen Kultur als erstrebens- und bewundernswert. Der dort besonders intensiv möglichen persönlichen Reichtumsbildung sollten indessen Mechanismen gegenüberstehen, die nachhaltig tragfähige soziale Strukturen fördern. Mit Blick auf dieses gesamtwirtschaftliche Anliegen wird die hohe Erbschaftsbesteuerung in den USA eher verständlich.


    Dazu kommt die in Nordamerika grosszügig mögliche steuerliche Verrechnung von Schenkungen und Zuwendungen an Institutionen (Business Schools, kulturelle Einrichtungen, Spitäler usw.). Dabei können die entsprechenden Geldsummen häufig nicht nur als Einkommensreduktion ins Spiel gebracht werden, sondern sie werden fiskalisch als direkte Reduktion der Steuerschuld eines Jahres angerechnet. Die sich daraus ergebende Anreizwirkung für den vermögenden Einzelnen ist eindeutig: Hohe Erbschaftssteuern führen in Kombination mit grosszügigen Steuererleichterungen bei Donationen zu einem starken Anreiz, in den USA besonders häufig privatwirtschaftlich organisierte Institutionen zu begünstigen. Die Folge davon ist eine weitere Entlastung des Staatshaushalts.
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    http://www.nzz.ch/dossiers/dos…28/abst991124volkart.html

    http://www.commerzbank.de/jour…rchiv/fam498/artikel2.htm


    Doch der Traum, über Nacht reich zu werden, wird nicht unbedingt für jeden wahr werden. Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung erben viele wenig und wenige viel, einige nur Schulden und manche gar nichts. Auch fällt der materielle Segen zumeist noch an diejenigen, die sowieso bereits gut situiert sind. Fakt ist, daß aus der Bevölkerungsschicht, die weniger als 2000 Mark netto verdient, nur 17 Prozent ein Erbe antreten. Bei denjenigen mit zwischen 2000 und 5000 Mark Monatsverdienst sind es 25 Prozent, während bei denen mit 5000 Mark und mehr schon 42 Prozent testamentarisch bedacht werden.


    Die aktuellen Freibeträge sind glaube ich 600.000 DM für Ehegatten und 400.000 DM für Kinder.

    Jochen
    Das Ziel der Chancengleichheit sollte doch wirklich selbstverständlich sein. Sonst würde doch das ganze Gesülz von der Leistungsgesellschaft für mich überhaupt keinen Sinn machen. Dein Statement verblüfft mich jetzt ehrlich. Streng genommen müßte die Erbschaftssteuer sogar 100% betragen, leider ließe sich die nicht mal mit Gewalt eintreiben


    Das ist so als würdest du zu einem Marathonlauf antreten während einige sich im Ziel schon als Sieger feiern lassen ohne einen Meter gelaufen zu sein und dich gleichzeitig noch darüber belehren wie man zu laufen hat und dir Neid vorwerfen wenn du es wagst einzuwerfen das das doch ein wenig ungerecht sei.


    Im übrigen mußt du ja auch nicht für die Schulden deiner Eltern haften sondern kannst das Erbe ablehnen wenn nichts dabei rausspringt.