Sorry für die Mißverständnisse, ich dachte diese Masche wäre nur an mir vorbeigegangen 
Ein ausführliches Beispiel:
Ich mache eine kleine Einkaufstour durch die Stadt und klappere mehrere Handyläden ab und schließe ein Dutzend Verträge ab, und kassiere entsprechend ein Dutzend Handys, idealerweise noch Zugaben wie DVD Player, XBoxen, oder Auszahlungen ein. Danach gehe ich auf die Polizei und melde die Dokumente als am Vortag verloren/gestohlen. Da bekomme ich eine Bestätigung, lasse dann die Bankcard sperren, beantrage einen neuen Perso. Nach einiger Zeit bekomme ich dann die ersten Rechnungen. Auf diese melde ich mich beim Anbieter und behaupte, dass ich das nicht war und lege zum Beweis die Kopie des Schriftstücks von der Polizei hinzu. Dem Netzbetreiber/Provider bleibt dann nichts anderes übrig als den Vertrag zu canceln und die Provi rückzubelasten. Der Ärger und Schaden bleibt damit erstmal beim Händler, er bekommt keine Provi, hat aber Handy und evtl. Zugaben schon lange rausgegeben. Bei einem Fall schon schlimm genug, wenn das Schule macht, und er mehrere Ausfälle im Monat hat, kann das sich evtl. existenzbedrohend auswirken.
Bei Inet-Angeboten sieht es wahrscheinlich ähnlich aus. Ich denke, wir wissen alle wie knapp bei TT kalkuliert wird und wenn 10 Betrugsfälle dabei sind, kommt ein fettes Minus aus dieser Aktion raus. "Sicherheitsmechanismen" wie das Post-Identverfahren greifen denke ich mal auch nicht zu 1000%, wenn ich diese Masche mit der Betrugsmasche bei Quelle und Co. kombiniere. Der Paketfahrer prüft die Dokumente, alles wunderbar. Nur ich behaupte dann, dass ich das gar nicht war, der die Pakete angenommen hat (geht natürlich leichter bei einem Mehrfamilienhaus) Im Endeffekt kann auch hier der Paketfahrer schwören, dass er das Paket an mich abgegeben hat. Eine email-Addy auf falschem Namen ist aus kein Problem und wenn ich höre, dass z.B. Lycos die IP-Adressen gar nicht speichert, oder ich in ein Internetcafe gehe, so werde ich wohl anonym bleiben.
Bis dahin, denn genau an diesem Punkt wurde ich gefragt. NB/Provider streicht die Provi dem GH/GH dem einzelnen Händler. Die Anfrage kam im übrigen von meinem Ansprechpartner bei Telepart, der in kurzer Zeit über ein halbes Dutzend von diesen Fällen auf dem Tisch hat. Nicht viel bei der Menge an Anträgen auf dem Tisch hat. So wie es aber jetzt scheint, kann das wohl tatsächlich der Anfang einer neuen Masche sein, damit wäre die erste Frage schonmal geklärt. Die Zweite ist, hat schon jemand Erfahrungen, wie man dieser Masche begegnen kann? Klar, eine Anzeige bei der Polizei, nur die Mühlen mahlen langsam. Ich hatte in 6 Jahren 4 Einbrüche/Einbruchsversuche. Vor allem beim letzten Mal hatte ich das Gefühl, als ob die Ermittlungen mit der Aufnahme der Anzeige beendet wurden.
Ich würde mich nicht mehr auf die Arbeit der Polizei verlassen wollen.
BIGmobile
Ich denke, so macht es jeder. Nur bei dieser Masche kommst Du mit den Ausweiskopien nicht weit.
Gruß Marcus