Beiträge von Joghurt2

    Zitat

    Original geschrieben von laudanum
    Warum soll ich denn eigentlich genauso viel bezahlen wie jemand, der faul, fett, undiszipliniert und träge ist, raucht, säuft und unter Bewegungsmangel leidet? Sprich jemand, der selbst die Schuld an seiner fehlenden Gesundheit trägt?


    Stimmt. Du hast vollkommen recht!


    Weiten wir das ganze noch aus:
    Warum sollst du für jemand bezahlen, der gar nicht arbeiten geht? Hätte er halt was anderes gelernt. Soll er doch verhungern. Du hast ja schließlich alles richtig gemacht. Alles wegen deiner Disziplin.


    Mich kotzt es z.B. auch an, dass nicht alle Leute einfach gleich viel Steuern zahlen.
    Nimmt der Manager etwa mehr Polizei in Anspruch als die Putzfrau um die Ecke? Nein! Der war auch diszipliniert, hat viel gearbeitet und gelernt und dann soll er mehr zahlen? Pah!


    Falls es jemand nicht gemerkt haben sollte, das war ironisch gemeint (ich geh bei sowas lieber auf Nummer sicher mittlerweile).


    Die Antwort lautet: Weil wir in einem Sozialstaat leben.


    Dein Vorschlag für angepasste Krankenkassenbeiträge sind nicht durchführbar, weil du alle Einflüsse miteinbeziehen müsstest. Dazu zählen dann auch Motorradfahrer, Leute die Handys exzessiv benutzen (Strahlung ist immer schädlich), Leute die eine Microwelle daheim haben (idem), Leute die zu viel Sport machen, Leute die falsch Sport machen, Leute die zu viel Saft trinken, Leute die zu wenig Saft trinken.


    Um es zusammenzufassen: Du müsstes den perfekten Menschen definieren und sämtliche Abweichungen bezahlen lassen.


    Ich finde, dein Post ist schlicht und einfach eine Frechheit. In den USA habe ich erleben dürfen/müssen, wie ein Land auf den Luxus Sozialstaat verzichtet.
    Ich will das jedenfalls nicht.


    Warum ich auf einem Beitrag mit diesem Niveau überhaupt antworte weiß ich im Übrigen nicht.

    Als Raucher und Rauchverbotbefürworter bin ich hier teilweise doch irritiert.


    Ich finde es schlicht und einfach angenehmer, wenn drinnen nicht geraucht wird und ich kann auch jeden Nichtraucher verstehen, der nicht vollgeraucht werden will. Soweit so gut.
    Bei den Diskussionen vor dem Rauchverbot haben viele Raucher sehr unsachlich diskutiert, was mich furchtbar gestört hat, allerdings bin ich versucht genauso zu werden.


    Das Problem, dass ich habe ist folgendes:
    In geschlossenen Räumen sehe ich das Riskiko, aber im Freien? Hallo gehts noch?
    Genau das hatte ich nämlich befürchtet. In 5 Jahren wird auch diskutiert werden, an welchen Orten man noch nicht rauchen darf bis dann irgendwann das Rauchen komplett kriminalisiert wird.


    Und das greift dann IMHO auch in die persönliche Freiheit ein.


    Als Raucher, der es als selbstverständlich sieht, dass man am Kinderspielplatz nicht raucht und auch mit dem 2 Jährigen Cousin auf dem Arm das Rauchen sein lässt will ich nicht in einem Land leben, in dem ich mir ständig Gedanken machen muss, ob ich gerade Rauchen darf oder nicht.



    Das zweite Thema was mich immens stört:
    Relativ viele militante Nichtraucher sagen, dass Raucher unproduktiver in der Arbeit sind und die Krankenkassen mehr belasten. Dazu möchte ich gerne sagen, dass das auch auf Fußballer zutrifft. Zumindest kommt mir das bei Kollegen so vor, die 3 Monate im Jahr krank geschrieben sind oder kaum laufen können wegen eines Kreuzbandrisses.
    Von denen die 1 Stunde am Tag drüber schimpfen, dass der faule Kollege 5 Minuten eine rauchen geht möchte ich gar nicht erst anfangen.


    Was ich mit dieser Polemik sagen will:
    Ein Abweichen vom gesundheitlichen Optimum, dass es im Übrigen mit Sicherheit nicht gibt, kann nicht sofort mit weniger Bezahlung oder höheren Krankenkassenbeiträgen bestraft werden.


    In einem gewissen Rahmen sollte jeder selbst entscheiden können, wie genau er es mit der Gesundheit nimmt oder nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    Finde die Speedmaster auch wirklich schön & sehr gelungen, allerdings ist Plexiglas (bzw. netter formuliert: Hesalitglas...) in der Preisklasse irgendwie immer ein ziemliches No-Go für mich gewesen; echt schade, denn die Uhr ist imo bis auf dieses Manko :top:


    Ich weiß was du meinst, allerdings geht das bei diesem Modell schon in Ordnung irgendwie, weil es halt ein historisches ist.
    Gibt es aber auch in Variation mit Saphir oder?

    #


    Danke für die schöne Aufklärung. So im Detail war mir das nicht bewusst. Vielen Dank!


    Bei meiner Grundaussage bleibe ich trotzdem.
    Schreit nicht gleich immer Rolexklon! ;)

    Könntet Ihr mal bitte aufhören ständig davon zu reden, dass Taucheruhren alles Submarinerfälschungen oder -klone sind?


    Die erste Taucheruhr in dem Stile war meines Wissens nach von Blancpain. Den Stil hat dann Rolex perfektioniert und seitdem gibt es Uhren von fast jedem Hersteller in ähnlichem Stil, manchmal ähnlicher manchmal weniger ähnlicher.


    Wenn ihr also schon sowas sagen müsst, dann werft Rolex bitte auch die Blancpain Kopie vor!

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    warum stehen manche eigentlich noch auf diese g-shocks? gibt ja anscheinend einige fans davon.


    die stammen doch aus einer zeit, als man auf dem pausenhof noch mit seiner neuen tollen digital-uhr mit zig features angeben konnte.


    mal ehrlich: diese plastikbomber sind total hässlich und längst out of date.
    warum wird sowas gekauft? nur aus retro-gedanken oder gefällt jemanden sowas wirklich?


    Bis vor kurzem dachte ich noch genauso wie du (wobei ich wohl den Ausdruck "out of date" nicht in den Mund genommen hätte ;) ). Als ich dann aber auf der Suche nach einer robusten Uhr war, war die G-Shock die einzige Uhr, die die Herausforderungen so erfüllen konnte, wie ich wollte.
    Als bezahlbare Funktionsuhr ist die G-Shock einfach nicht wegzudenken.
    Optisch gibt es IMHO noch schönere Modelle als die auf der vorherigen Seite gezeigten, aber das ist Geschmacksache.


    G-Shock-Uhren haben in den USA bei Club-Gängern im Übrigen einen neuen Hype erlebt.

    Ich habe gestern also auch knapp 19 Euro für zwei Karten für Skyline bezahlt und dann schon irgendwie bereut.


    Der Film war eigentlich recht kurzweilig, direkt langweilig war mir nicht, im Grunde hat der Film aber meine ohnehin recht niedrig gesetzte Erwartungslambadastange noch einmal spielend unterboten.


    Chris "Turkelton" Turk als Hauptdarsteller hätte mir eigentlich schon zu denken geben müssen. Der Transfer Serie --> Kino klappt irgendwie bei mir einfach nicht.


    Eine durch den Trailer ausgesandte Thematik ("hätten wir lieber keine Nachricht in den Weltraum gesendet") wurde gar nicht aufgegriffen, die Story war schwach, sehr schwach.
    Inhaltliche Fehler und falsche Insezenierungen in derart hohem Maße, dass ich das auch einem Science Fiction Film nicht mehr durchgehen lassen kann.


    Zwischendurch dachte ich schon mal, dass das der erste Film ist bei dem die Welt tatsächlich zu Grunde geht. Das unglaublich komische Ende lässt aber eher eine Fortsetzung erwarten.


    Zusammengefasst ist der Film irgendwie eine Mischung aus
    Independence Day (Grundthematik), Special Effects (Mischung aus Matrix und einem Computerspiel, dessen Name mir nicht einfallen will) und Spice World (Storyaufbau und -intelligenz).


    Als Serie könnte ich mir den Film im Übrigen gut vorstellen, dann gingen sogar die Schauspieler in Ordnung...