Hallo conzi,
muss mich selbst nochmal präzisieren/korrigieren:
Der "normale" Abtransport per Heli aus den Bergen in die Klinik ist durch jede x-beliebige ARV - nicht aber durch die GKV.
Wenn ne erweiterte Bergung oder Suche nach Unfall oder Erkrankung nötig ist, zahlt ARV mit Bergeversicherung, z.B. ADAC, Gothaer, ... Beispiele: Lawinenverschüttung (auf offener Piste haftet hier aber der Liftbetreiber), Spaltenbergung, Vermisstensuche (Freunde, Hüttenbetreiber alarmieren).
Hier zahlt auch die Bergeversicherung der Unfallversicherung, aber nicht bei Erkrankungen - Höhenkrankheit, Erschöpfung, Infarkt.
Bei Bergnot zahlt nur die Bergungsversicherung der Ski/Alpenvereine, z.B. Verstiegen, Einbruch der Dunkelheit, Transport der gesunden Gruppenteilnehmer bei Unfall eines anderen. Limit meist bei mehr als ausreichenden gut 20000 EUR.
Mein Tipp also:
Kommt drauf an
! Die ganzen Versicherungen überschneiden sich halt ziemlich
Was willst du machen?
- Pistenfahren: 6 EUR bei der Debeka o.ä. lassen und gut
- Mix aus on- und off-pist: ARV mit 2500 EUR Bergekosten, max. 15 EUR/Jahr ausgeben (Ausschlüsse beachten: meist Rennteilnahme und Training dafür), Angebote: z.B. Gothaer 9,12 EUR, ADAC 14 EUR.
- nur Powder, auch Aufstieg und viel außerhalb Skigebiete: Vereinsmitgliedschaft (DSV-aktiv 29 EUR, DAV ab 40 EUR)
ARV-Vergleich von Finanztest 2006 .
Viel wichtiger ist es übrigens eine private Haftpflicht bem Skifahren zu haben, der Fall kommt viel öfter vor als eine Unfallversicherung.
So long, spockie