Hallo VfBler!
Ich bin überzeugt davon, dass es dich nicht überrascht, wenn ich auf deinen Beitrag noch einmal eingehe.
ZitatWeil ich eine 18 Monate alte Tochter habe. Mehr muß ich dazu nicht sagen.
Och, das könntest du aber. Zum Beispiel dass ein Kind vom ersten bis zum 1000. Monat Liebe und Fürsorge braucht. Oder du könntest sagen, dass du keine Fakten nennst, sonder lediglich deine subjektive Einschätzung. Du könntest auch sagen, dass sich Liebe und Zuneigung nicht nach der Zeit definiert, die man mit seinem Kind verbringt. Manchen Müttern kannst du das Kind 2 Jahre lang auf den Bauch binden und es wird trotzdem emotional verkümmern. Du siehst, ich teile deine Meinung nur in dem einen wichtigen Punkt - Kinder brauchen Liebe und Zuneigung. Immerhin sind wir uns da einig.
ZitatJas ist es. Gerade in den ersten Lebensjahren ist die Mutter für ein Kind sehr wichtig. Ich sehe es aktuell an meiner Tochter. Habe selbst Kinder und Du weist wovon ich rede. Ab einem gewissen Alter fangen Kinder auch selbst an mit sich etwas zu unternehmen, daher gibt es schon Kindergärten für Kinder ab 24 Monate.
Es gibt Kinderbetreuungseinrichtung für Kinder ab ca. 3 Monate. Obgleich mir das auch zu früh erscheint, bin ich der Meinung, dass es für das Kind äußerst förderlich ist schon möglichst früh und intensiv mit Gleichaltrigen Zeit zu verbringen. Das fokussieren auf die Eltern bzw. in deinem Fall die Mutter ist für mich nicht der richtige Weg. Kinder lernen in einer Tagesstätte nicht, dass sie abgeschoben werden! Sie lernen sozial zu agieren, sie lernen von Größeren, sie lernen andere Bezugspersonen zu akzeptieren und am allerwichtigsten sie lernen, dass Mama oder Papa auch wenn sie nicht physisch da sind sie nicht im Stich lassen. Immerhin sind sie immer da, wenn das Kind sie wirklich braucht. Das Geschriebene ist meine Sicht dieses Falles!
ZitatDanke dass ich erfahren durfte wieviel Du verdienst (mindestens).
Gerne doch! Wobei dir das schwerlich einen Einblick in unsere Situation geben dürfte. Und erst recht nicht die Frage beantwortet, wer was braucht oder auch nicht. Du hast dennoch recht. In der Kombination Alleinverdiener verdient und Mutter bleibt zu Hause sind wir gut zurecht gekommen.
ZitatDas ist Augenwischerei. Ein Vater kann auch mit der jetzigen Regelung eine "Erziehungszeit" nehmen ohne dass es Nachteile hat.
Tschuldigung aber das ist Blödsinn. In meinem persönliche Fall hätte sich das Familieneinkommen um etwa zwei Drittel reduziert! Das ist es nicht was ich als "ohne Nachteile" bezeichnen würde.
Und das es einige immer noch nicht verstehen ist schade. Wenn man mehr verdient baut man sich einen, im Idealfall, angemessenen Lebensstandard auf. Das klassische mein Haus, mein Auto, mein Pferd. Kam nun ein Kind stand bislang die Frage: Kind oder der Lebensstandard? Leider haben sich viele dann gegen ein Kind entschieden. Ich denke, dass sich die neue Regelung, so nebulös sie auch noch ist, positiv auf eine Entscheidung zu Gunsten eines Kindes auswirkt.
Bei allem Gerede über Geld stimme ich deinem vorletzten Satz vorbehaltlos zu. Insofern sind wir zwar in Detailfragen unterschiedlicher Ansicht aber die große Linie zeichnen wir parallel. Das ist doch was! ![]()