In den 80ern:
Theorie ohne Fehler bestanden.
Fahrprüfung PKW (Klasse 3, heute B?) erst beim 3. Mal, Motorrad (Klasse 1, heute?, damals gab es noch keine PS-Beschränkungen und so ´nen Firlefanz :D) beim ersten Mal.
Erstes Mal mit dem PKW durchgefallen, weil ich zu langsam nach einer Kreuzung (ich war auf der Vorfahrtstraße) weiterfuhr. Vorher war auf 60 begrenzt. Nach der Kreuzug keine Aufhebung, ich natürlich mit 60 weitergezuckelt, wußte es nicht besser, nie diese Situation erlebt/erfahren, geschweigen denn, daß der Fahrlehrer sie mal angesprochen hatte.
Keiner sagte was. Erst als wir beim Ausgangspunkt angekommen waren überraschte michte mich der Prüfer mit dem Urteil.
Gleich im Anschluß nach diesem Desater die Motorradprüfung. Ich natürlich total fertig (mein neues Auto wartete schon). Zum Glück fuhr man damals bei der Prüfung hinter dem Fahrschulwagen her, obwohl wir damals schon Funk hatten. Ein paar Km hinterhergezuckelt und alles nachgemacht, was der Fahrlehrer vormachte, anschl. noch auf einer wenig befahrenen Seitenstraße div. Ausweichmanöver vorgeführt und bestanden. Toller Trost am diesem Tag. Da ich damals noch kein Motorrad hatte, habe den Schein gar nicht erst mitgenommen.
Bei der zweiten PKW-Prüfung bin ich bei Spätgelb über eine Ampel. Fahrlehrer macht Vollbremsung - durchgefallen. Ironischerweise war es der gleiche Prüfer wie beim ersten Mal.
Beim dritten Mal, mit anderem Prüfer, lief alles perfekt. Trotz wahnsinniger Nervosität.
Alles in Allem hat mich bzw. meine Eltern der Spaß ca. 1.200,- Mark gekostet.
Neben den Pflichtstunden (weiß nicht mehr genau wieviel nötig waren, jedenfalls unter 10 Std. mit dem Auto und Motorrad noch viel weniger) habe ich nach den Durchfallern noch jeweils eine Stunde gehabt.
In den Fahrstunden fuhr ich fast perfekt, nur bei den Prüfungen war ich immer hypernervös und dementsprechend belämmert.