Beiträge von BartS1975

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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Wenn man hingegen nicht regelmäßige Anlagebeträge hat, sondern lediglich eine einmalige, dann wüsste ich nicht, warum man einen Cost-Average Effekt erzwingen sollte, indem man nur nach und nach von sicheren, festverzinslichen Anlagen auf variable Anlagen umschichtet.


    Nun ja, in Seitwärtsphasen mit relativ großen Schwankungen macht das eben schon Sinn. Aber die kann man ja schlecht voraussehen...


    Der Cost-Average-Effekt tritt eben automatisch bei Sparplänen auf, nicht bei Einmalanlagen.


    Man kann es daher so auf einen Nenner bringen: Für Sparpläne sind Seitwärtsphasen mit Schwankungen durchaus nicht schlecht. Für Einmalanlagen sind sie es natürlich, eben weil der Cost-Average-Effekt nicht auftritt.

    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Jetzt hast Du Dein Beispiel noch schnell geändert, damit Anfangs und Endkurs wieder gleich sind ...


    2,5 2,5 2,5 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 2,5 2,5 2,5


    ist auch ein Seitwärtsmarkt mit durchschnittlich 5€ und ist schlechter als konstant 5€.


    Das ist ja wohl logisch, denn du verkaufst ja eben nicht zum Durchschnitt von 5 Euro, sondern exakt zur Hälfte. Wie soll denn da ein Gewinn herauskommen? :)


    Nimm es mir bitte nicht übel, aber mein Eindruck ist, dass du den Cost-Average-Effekt nicht richtig verstanden hast.

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    Original geschrieben von blacksun
    Der Cost-Average-Effekt ist eben kein Allheilmittel für garantierten Gewinn. Der Kurs des Anlageprodukt muss sich ob mit Einmalanlage oder mit Cost-Average-Effekt über Zeitraum x nach oben entwickeln.


    Natürlich, aber eben nicht dauerhaft.


    Wie gesagt, bei einem Kursverlauf


    5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5, usw. [dies entspricht einer Einmalanlage, bei der Kauf- und Verkaufkurs identisch sind],


    hat man am Ende des Betrachtungszeitraums +/-0 (oder nach Transaktionsgebühren sogar eine negative Rendite), aber bei einem Kursverlauf


    5 7,5 2,5 5 7,5 2,5 5, usw.


    hat man Ende des Betrachtungszeitraums, wenn man zu 5 Euro verkauft, eine positve Rendite - und eben die wurde allein vom Cost-Average-Effekt verursacht.


    Alle anderen Effekte (tendenziell steigende Kurse, tendenziell sinkende Kurse) muss man separat untersuchen.

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    Original geschrieben von sparfux
    Also ich gehe langfristig weiterhin von einer positiven zu erwartenden Rendite aus.


    Selbst wenn man aber annimmt, dass der Erwartungswert 0 ist. Auch in einer unendlichen Seitwärtsphase ist Anfangs-Kurs= Endkurs nicht gegeben. Auch in der "aktuellen Marktphase" kann keiner davon ausgehen, dass er wenn er bei 5€ eingestiegen ist, wieder bei 5€ verkauft.


    Muss er ja auch nicht - aber wenn der Kurs nach einem zwischenzeitlichen Sturz wieder bei 5 Euro angelangt ist, hat er eben einen Gewinn, und nicht +/-0. :)


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    Original geschrieben von sparfux
    Ich bleibe dabei: Deine Beispiele haben keinerlei praktische Relevanz. Auch wenn man von 0% Rendite ausgeht.


    Wie du meinst - ich sehe es anders. :) Aber das ist ja kein Problem.

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    Original geschrieben von sparfux
    Du gehst davon aus, dass Anfangs- und Endkurs gleich sind und der Durchschnittskurs konstant ist. Sag mir mal bitte, was diese beiden Annahmen mit der Realität an der Börse zu tun haben. Meiner Ansicht nach gar nichts. Unabhängig davon, wie die Kurse nun verlaufen werden.


    Tja, wie man an der aktuellen Marktlage sieht, hat das aber teilweise sehr viel mit der Realität an der Börse zu tun. :) Wir haben momentan in den Aktienmärkten Bewegungen, wo der Cost-Average-Effekt sich am stärksten positiv bemerkbar. "Eigentlich" sollte man als Langfristanleger in einer solchen Phase gar nicht investieren - der Cost-Average-Effekt führt aber dazu, dass das Ergebnis positiver ausfällt als man es bei Betrachtung der Charts erwarten könnte.


    Noch mal zur Verdeutlichung: Man muss deshalb identische Anfangs-, End- und Durchschnittskurse voraussetzen, weil es ansonsten eine Vermischung(!) von Effekten gibt. Dass du bei einer frühen Einmalanlage mehr Gewinn hast, wenn der Kurs stetig steigt, ist doch völlig klar. Das kann man aber eben nicht immer. voraussetzen.

    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Das hast Du nicht ausgeschlossen


    Doch, habe ich ("Beim ersten und letzten Kaufzeitpunkt beträgt der Kurs immer 5 Euro, aber im Szenario A schwank der Kurs, im Szenario B nicht:"), denn ansonsten macht eine solche Untersuchung keinen Sinn.


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    Original geschrieben von sparfux
    Hat man denn an der Börse immer den gleichen Anfangs- und Endkurs garantiert?


    Nein - nur was willst du damit sagen? Meinem Eindruck nach vermischt du schlichtweg verschiedene Dinge.

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    Original geschrieben von sparfux
    So jetzt lies nochmal den obigen Satz von Dir und schau Dir mein Beispiel an. Alle von Dir genannten Bedingungen sind erfüllt und es bringt keinen Vorteil.


    In deinem Beispiel sind wie gesagt der Anfangs- und der Endkurs unterschiedlich. Daher noch mal: Was willst du mit diesem Beispiel hinsichtlich des Cost-Average-Effekts sagen? Ich verstehe es nicht?!


    In deinem Beispiel hast du entweder sinkende oder gleichbleibende Kurse. Wie willst du da einen Gewinn haben?

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    Original geschrieben von sparfux
    Ich will sagen: Was willst Du mit Deinem Beispiel sagen?


    Dass der Cost-Average-Effekt zu einem Vorteil von schwankenden Kursen im Vergleich zu nicht schwankenden Kursen (bzw. einer Einmalanlage, wo letzteres ja faktisch gegeben ist) führt, wenn der Durchschnittskurs aller Käufe identisch ist.


    Übrigens ist momentan, wo die Märkte häufig relativ stark schwanken, aber letztendlich innerhalb einer bestimmten Bandbreite, eine Zeit, wo eben dies auch in der Praxis von Bedeutung ist.