Die "westliche Solidarität" wird dem gemeinen westlichen Bürger irgendwann zu viel werden. Das ist nur eine Frage der Zeit.
Im Moment klebt sich doch jeder Konzern das Feigenblättchen " Ukraine" auf die Brust. Vorher war es Corona, dann der Klimawandel, jetzt eben " unser Krieg " ( Zitat Baerbock)
Wenn die ganzen Folgen der " Solidarität" und politischen Unfähigkeit beim letzten westeuropäischem Bürger ankommen ... schau Dir mal die Stimmung des "gemeinen" Volkes nur in diesem Land an. Ich empfehle dafür mal die Kommentarspalten der Welt.
Mit "Solidarität" meinte ich nicht die Bereitschaft, höhere Energiepreise zu zahlen - diese Interpretation ist allenfalls Sarkasmus.
Da ich nicht nur online sondern auch offline lebe sind Themen wie Ukraine/Inflation/Preissteigerungen etc. natürlich auch ein Thema in normalen Unterhaltungen. Ich kenne Deinen Bekanntenkreis nicht, aber hier macht man sich langsam Sorgen wie das alles weitergeht ( immer unter dem Mäntelchen, die Ukraine verteidigt ja unseren Frieden). Nur ein Beispiel aus meinem Familienkreis : Gas bisher 700Euro/pro Jahr. Gas jetzt 5000 (!) Euro/Jahr. das ist ein älterer Herr, das Häuschen letztes Jahr abbezahlt und nicht mal ansatzweise rechts zu verorten. Glaubst Du, das er noch ruhig schlafen kann? Und komm mir jetzt nicht mit Habeck´schen Wärmepumpen, kalt duschen oder Kretschmann´s Minimalhygenie.
Außer den wenigen Profiteuren freut sich niemand über die höheren Energiepreise. Und ja, auch ich sehe dadurch einige Verwerfungen auf uns zukommen - das hat freilich auch die Politik schon erkannt und versucht, entgegen zu steuern.
Es wäre jedoch fatal und mehr als naiv zu glauben, dass wie ständig durch pithein mit seinen blöden Suggestivfragen angedeutet, alles wieder "wie in guten alten Zeiten" wäre, wenn die Russland-Sanktionen zurückgenommen werden würden und/oder NS2 in Betrieb gehen würde und/oder die Ukraine vom Westen im Stich gelassen oder zu einem "Friedensschluss" gedrängt werden würde
Im Gegenteil - was Abhängigkeit von Putin bedeutet, dass spüren die Leute in Syrien, Belarus und natürlich Russland selbst sehr genau. Denen wird von Putin nicht nur der (vielleicht sogar günstige) Energiepreis diktiert - die müssen mit einem "Paketpreis" leben, wobei einzelne Komponenten des Pakets nicht nach Belieben auswählbar sind. Und ich wage zu behaupten, dass auch die Welt-Leser bzw. -Kommentatoren das nicht wirklich wollen.
Die momentane Energiepreis-Entwicklung ist ärgerlich und wird staatliches Handeln nach sich ziehen müssen.
Aber untergegangen ist dabei auch eine eher erfreuliche Entwicklung - wie ich gestern vernahm sind die Gasspeicher bereits überplanmäßig gefüllt, und basieren zu nur noch 9% auf russischem Gas. Mit dieser Entwicklung wird sich auch irgendwann der Markt beruhigen.