Beiträge von rmol

    [USER="97654"]king85[/USER] Nein, ich fürchte ohne 4G-Einbuchung in FR wird sie im 3GB-Modus bleiben. Selbst eine einmalig in FR stattgefundene 4G-Verbindung reicht manchmal nicht aus, ich hatte darüber in dem Thread geschrieben - wichtig ist scheinbar, dass das Endgerät aktiv einen Wechsel auf 4G veranlasst. Und da 4G im Roaming ausgeschlossen ist, muss das eben in FR stattfinden. Zur Aktivierung meiner neuesten (per Post über einen FR-Bekannten erhaltenen) Karte bin ich extra einen Umweg über Frankreich zu einem dortigen 4G-Standort gefahren, um den richtigen Modus erhalten zu könnnen.


    Habe in einem französischen Forum gelesen, dass auch die freemobile-Hotline nicht den 100GB/25GB-Modus einstellen kann oder will - zumeist wird behauptet, das Endgerät sei nicht kompatibel (z.B. ohne Unterstützung der von freemobile verwendeten 4G-Frequenzen).



    Nur 3 GB in Frankreich und 25 GB im Ausland nur mit 3G, das ist nicht mehr zeitgemäß.

    Im 3 GB-Modus hast du auch im Ausland nur 3GB, keine 25 GB.


    Hier nochmal im Überblick:
    "großes Volumen GV": 100 GB in FR, bis zu 25 GB im Roaming (länderabhängig)
    "kleines Volumen KV": 3 GB in FR, bis zu 3 GB im Roaming


    Diese zwei Modi sind Einteilungen von freemobile - sie haben nichts mit dem aktuellen Übertragungsmodus des Endgeräts zu tun. Wenn man einmal im "GV-Modus" ist, dann kann man auch in FR bis zu 100 GB in 3G surfen. Um aber in diesen Modus zu gelangen muss man mindestens einmal eine 4G-Verbindung in FR aufgebaut haben, und das Endgerät muss "aktiv" (Erklärung s. unten) zu dieser Verbindung gewechselt haben.
    Im Roaming geht generell nur 3G - egal ob man im "GV-Modus" oder im "KV-Modus" ist. Mit ersterem hat man aber bis zu 25 GB, mit letzterem nur bis zu 3 GB.


    Hier nochmal mein Posting von damals zur Problematik Einstellung des "GV-Modus":


    Edit: das mit der Einstufung auf 4G / 100GB scheint nicht so banal zu sein, leonardo hatte ja auch anfangs Probleme. Habe hier etwas dazu gefunden. Demnach soll man wohl auch bei verfügbarem 4G manuell ein 3G-Netz von free auswählen und sich dann automatisch auf das 4G-Netz switchen lassen...


    Hier der Originaltext aus dem französischen Forum:

    Zitat

    Je m'explique : pour mon mobile LG Spirit 4G qui se connecte bien en 4G sur le réseau Free, dans les paramètres Android -> "Réseaux Mobiles" -> "Opérateur réseau" -> "Rechercher les réseaux", laisser mouliner et choisir dans la liste un "Free RAT : WCDMA" (on devrait aussi voir un "Free RAT : LTE" qui correspond à une antenne Free 4G)... On devrait maintenant être connecté en 3G (et c'est bien ce que m'indique mon mobile)... Naviguer sur le web jusqu'à ce que le mobile rebascule tout seul en 4G (ça ne prend pas bien longtemps, disons 1 minute maxi) et continuer un peu à naviguer en 4G. Quelques heures plus tard, magique, l'interface m'a passé le quota de DATA à 100Go!

    Bei mir hat es so funktioniert, und der "GV-Modus" war binnen Sekunden (nicht Stunden) aktiv, ablesbar im Espace client.


    Übrigens, wenn man lange genug durch Frankreich reist, dann ist es weniger kompliziert - die 4G-Abdeckung von freemoblie ist so lückenhaft, dass man automatisch mal ins 2G/3G rutscht und dann irgendwann (hoffentlich) wieder ins 4G. Das sollte reichen, und so war es auch letztes Jahr mit meiner ersten freemobile-Karte - ohne dass ich manuell nachgeholfen habe. Dann kommt es tatsächlich nur auf die Kompatibilität des Endgeräts an - manche China-Importe unterstützen wohl nicht unbedingt die von freemobile verwendeten 4G-Frequenzen.

    Der Satzteil
    ...le Client en sera informé et bénéficiera, dès lors, d’un délai de 15 jours calendaires pour modifier ses usages. À défaut, Orange appliquera une surcharge pour...
    deutet allerdings darauf hin, dass man nach der Benachrichtigung 2 Wochen Zeit hat, sein Nutzungsverhalten zu ändern. Wenn man dann die Karte gar nicht mehr nutzt (weder im Roaming noch in Frankreich), dann könnte das als ausreichende Änderung des Nutzungsverhaltens interpretiert und auf die Mehrberechnung verzichtet werden.


    Das ist aber nicht klar, was das konkret zu bedeuten hat:
    - sind damit alle Nutzungsarten (Sprache, SMS, Daten usw...) ab dem Zeitpunkt der Feststellung des Missbrauchs gemeint?
    - oder alle auch schon in der Vergangenheit im Ausland gemachten Aktivitäten, die gegen die Kriterien verstoßen?


    Wenn Letzteres zustrifft, könnten sie hohe Nachforderungen bei Roamingnutzung stellen. Das wäre ziemlich heikel bei einem Laufzeitvertrag.


    Ich fürchte, letzteres ist gemeint - darauf deutet "l'ensemble" (=sämtliche) und der Gebrauch der Vergangenheit "usages effectués" hin, du hast es oben richtig übersetzt.


    In der EU-Roamingverordnung ist vorgesehen, dass man im Voraus durch eine SMS informiert werden muss, bevor irgendwelche Zuschläge berechnet werden können. Eine rückwirkende Berechnung wäre nach meiner Meinung nicht konform.

    Wie gesagt ist eine Info in den AGB vorgesehen - es ist nur nicht klar, ob die per SMS oder anders kommt.
    Per SMS ist bei Nutzung im Router ein Problem, wenn dieser nicht SMS-fähig ist... dann bekommt der Nutzer nichts davon mit.


    Außerdem kommt die Info u.U. sowieso zu spät, s. folgendes Beispiel.
    Nutzer roamt 4 Monate im Ausland, ohne in Frankreich eingebucht gewesen zu sein. Dann treffen beide Bedingungen für "utilisation abusive" zu, nämlich zeitlich längerer Gebrauch im Roaming als im Inland, und mehr Verbrauch im Roaming als im Inland.
    Wenn nach 4 Monaten die Mitteilung über die höhere Bepreisung kommt, dann hat man selbst mit 14-tägigem Intensiv-Gebrauch in Frankreich eventuell keine Chance mehr, im 4-Monats-Schnitt auf mehr Inlands- als Roaming-Verbrauch zu kommen.


    Auch wenn noch keine Anwendung dieser Möglichkeit bekannt ist... genau dafür wurde sie geschaffen, und auch ich finde es heikel für einen Laufzeitvertrag....


    Auch Sosh behält sich eine FUP vor, die sie aber bisher nicht anwenden, wie aus diesem Text hervorgeht

    Der relevante FUP-Text ist ein anderer und steht in den AGB im Absatz 14.2, sie ähnelt der von freemobile.fr:


    Une utilisation abusive est constituée dès lors que
    – la consommation du Client en France métropolitaine est moins élevée que celle depuis l’une des destinations susvisées,
    – et que le nombre de jours sans connexion en France métropolitaine est supérieur au nombre de jours où le Client se connecte depuis l’une des destinations susvisées.
    [...]
    Orange observera pendant une période de 4 mois si ces éléments sont fondés. Dans le cas d’une utilisation considérée comme abusive au vu des critères indiqués ci-dessus, le Client en sera informé et bénéficiera, dès lors, d’un délai de 15 jours calendaires pour modifier ses usages. À défaut, Orange appliquera une surcharge pour l’ensemble des usages effectués, conformément à la fiche tarifaire en vigueur.


    Wie bei freemobile soll auch nach 4 Monaten geprüft werden, ob Roaming länger oder intensiver in Gebrauch war als Betrieb in Frankreich. Der Kunde soll auch mit 14-tägiger Frist über eine eventuelle Mehrberechnung aufgrund missbräuchlichen Roamings informiert werden - so wie ich das verstehe, soll die Mehrberechnung sogar vergangene Verbräuche betreffen. Unklar ist aber, wie diese Information erfolgen soll - es steht nicht "per SMS" wie bei freemobile.


    Es gibt scheinbar noch keine Hinweise, dass die FUP bzw. die Mehrberechnung tatsächlich schon angewandt wurde.

    ... dann in den 2 Euro Modus gewechselt. Bin jetzt seit 8 Monaten in Spanien und Portugal, die Karte ist immer online, nutze sie als Zweitkarte zum Telefonieren, 1-2 Stunden im Monat.

    mit Online meinst du aber nicht online per Internet, sondern nur eingebucht im Netz, oder? Internet-Volumen ist im 2€-Tarif ja nicht enthalten.