Beiträge von rmol

    Der Tschibo Router hat ja leider keine Anschlüsse für externe Antennen und scheidet damit für mich und andere mangels Empfang innen aus, womit der

    Vodafone Gigacube 4G von ZTE aka Z21 / MF289 noch immer das Mittel der Wahl scheint. Könntest Du daher vielleicht nch mal ein paar Worte dazu verlieren, wie das hier zu anzustellen wäre, vodafrank ?

    Frank scheint temporär leider länger abwesend zu sein. Ich hatte ihm auch schon mal die Frage gestellt (ohne eine Antwort erhalten zu haben), und dabei eine Vermutung gehabt, siehe hier - vielleicht hilft es Dir weiter, wenn Du es noch nicht kennst. Das dort erwähnte Skript des Italieners habe ich mal ausprobiert - jedoch ohne heraus zu finden, wie man die von Frank erwähnte "freie CA-Bandauswahl" realisieren kann.

    Manchmal ist auch der Weg das Ziel und wenn man den in den Urlaub mit einbaut, ist das eine gute Sache.

    Dagegen ist nichts einzuwenden, und es ist immer eine sehr persönliche Entscheidung.

    Vorteilhaft ist neben der örtlichen auch eine gewisse zeitliche Flexibilität - ich habe noch nie Blockabfertigung erleben müssen, wähle aber auch meine Reisezeiten sehr bewusst aus.

    Start ist in Leipzig über Dresden, Prag, Brünn, Bratislava, Györ nach Sopron/Ungarn dort dann Übernachten. Nächsten Tag von Sopron weiter über Wiener-Neustadt, Graz, Maribor, Lublijana ab da wird die Autobahn ewig Voll weiter über Koper nach Rovinje als Ziel sind Nur 1300 km eine Strecke. [...] Ungarn ist einfach so viel Günstiger im Preis als Österreich und der Stau durch Wien/ An den Favoriten Nee

    Google Maps spuckt mir dafür eine Strecke von nur 1026km aus, über München, Salzburg, Villach, Ljubljana - ohne Stau in Wien, womöglich aber um bzw. ab München und auf der Tauernstrecke (je nach Zeitpunkt). Also geringere Distanz, weniger Vignetten - dafür aber Tunnelmaut auf der Tauernstrecke und Karawanken. Und ohne Abendessen in Ungarn, auf das es Dir vielleicht ankommt.

    Dieses Jahr 2025 geht es wieder nach Istrien/Kroatien in den Sommer Urlaub. Vignette werden Alle 5 schon voher Online gekauft.

    Fünf? Über welche Länder reist Du denn? Österreich und Slovenien sind klar, aber da fehlen noch immer drei...

    Wenn es nur wenige km in einem Land sind, dann lohnt sich wegen des pauschalen Vignettenpreises evtl. ja ein Umweg über ein anderes Land.

    Anrufe der Rückgewinnung sollten eigentlich nur erfolgen, wenn du einer telefonischen Kontaktaufnahme zugestimmt hast. Da wird sich aber nicht immer dran gehalten.

    Auch damit wird bei o2 getrickst - ich hatte nie einer telefonischen Kontaktaufnahme zugestimmt, dennoch immer Anrufe wegen "Nachfrage zu meiner Kündigung" erhalten, um die "Kündigung ordnungsgemäß einpflegen zu können". Und ja, es war immer die Rückgewinnung, die gerne "bei der Gelegenheit" noch anderes diskutieren wollte.

    Fand ich aber nicht wirklich schlimm, in einem Fall (liegt aber schon Jahre zurück) resultierte daraus sogar eine sehr gute VVL.

    Da haben die Verbraucherzentralen gegen geklagt und Recht bekommen. Der Button muss die Kündigung sofort auslösen und nicht „vormerken“. Sie dürfen dich nach der Kündigung ggf anrufen, aber gültig ist die Kündigung ohne dein Zutun.

    Das muss an mir vorbei gegangen sein. Wie lange gilt das schon?


    Habe das Spiel mit der "Kündigungsvormerkung" diesen Februar noch erlebt, allerdings mit Freenet. Mit denen war es besonders ärgerlich, weil letztendlich nicht das Datum der Betätigung des Buttons später als Kündigungszeitpunkt galt, sondern erst der Tag des Anrufs - obwohl es bei der Vormerkung anders erklärt wurde.

    der einfachste Weg ist tatsächlich meist an das Ende von deren Seiten scrollen und übers verlinkte, gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsformular zu gehen, dass hoffentlich im eingeloggten Zustand schon vorausgefüllt ist.

    diese Hoffnung blieb bei meinem letzten Versuch vergeblich - es musste alles neu ausgefüllt werden

    Die Anbieter bauen für eine Kündigung immer mehr Stöckchen ein

    richtig - oft landet man nur auf einer Seite, auf der man die Kündigung "vormerken" lassen kann - bestätigt gilt sie erst nach Anruf, bei dem man freilich nach Gründen gefragt und zum Bleiben überredet werden soll...

    Habe nun ein "Anschreiben zur Sachverhaltsaufklärung 2021" der Finanzverwaltung erhalten.


    Der Verwaltung sei bekannt geworden, dass ich 2021 einen Zinsbetrag x1 aus dem Ausland - "nämlich aus Luxemburg, Schweden und Italien" erhalten habe.

    Die von mir in der Steuererklärung angegebenen "Kapitalerträge aus dem Ausland, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" (Betrag x2, im 2. Teil der Anlage KAP) sind aber viel kleiner, also x2 < x1. Dieser Umstand hat vermutlich die Nachfrage ausgelöst.


    Nun möchte die Verwaltung die Bankbescheinigungen über die erhaltenen Zinsen, erinnert mich an die Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung und setzt mir eine 4-wöchige Frist zur Einreichung einer solchen. Steuerklärung 2021 hatte ich aber fristgerecht eingereicht, und imho auch korrekt was die erhaltenen Zinsen betrifft (s. weiter unten).


    Ich hatte tatsächlich Zinsen ohne Steuerabzug direkt in Luxemburg, über Advanzia Tagesgeld mit einem damals relativ attraktiven Zinssatz - die erhaltenen Zinsen waren im von mir erklärten Betrag x2 enthalten. Die Zinsbescheinigung liegt vor und wird nun eingereicht.


    Ich hatte jedoch nie direkten Kontakt mit Banken in Schweden und Italien - demnach kann es sich bei den gemeldeten Zinserträgen nur um Erträge aus Tages- und/oder Festgelder über Zinspilot in jenen Ländern handeln. Zinspilot bzw. die dahinter stehende Sutor-Bank hat eine Zinsbescheinigung über den Betrag x3 ausgestellt, wobei x3>x1 ist und deutsche Kapitalertragssteuer abgeführt wurde. Die in Schweden und Italien erhaltenen Zinsen sind also vermutlich im Betrag x3 enthalten.

    x3 wurde in der Steuererklärung angegeben bei den "Kapitalerträgen, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" - also im 1. Teil der Anlage KAP.


    Das ist imho auch korrekt, denn laut aktuell noch abrufbaren Informationen (Zinspilot wurde ja eingestellt) galt für den Steuerabzug bei Zinspilot

    Zitat

    Welche Steuerregeln gelten bei ZINSPILOT?

    Bei einer Geldanlage im Ausland gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie bei einer Anlage in Deutschland. Daher sind Steuerzahler in der Regel dazu verpflichtet, auf ihre Kapitalerträge 25,00 % Abgeltungssteuer, 5,50 % Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer zu entrichten. Bei ZINSPILOT werden diese von den Banken automatisch an das Finanzamt abgeführt.

    Oder in anderen Worten: die Zinsen fielen zwar im Ausland (hier: Schweden und Italien) an, wurden aber von einem deutschen Bankinstitut unter Abzug von inländischer Kapitalertragssteuer zur Auszahlung gebracht. Somit waren sie in der Steuererklärung wie inländische Zinseinkünfte mit entsprechenden Abzügen zu erklären.


    Ich werde also nun die Steuerbescheinigungen

    a) von Advanzia Luxemburg, und

    b) von Zinspilot/Sutor Bank einreichen

    jeweils mit entsprechenden Erläuterungen.


    Was ich aber nicht mehr einzeln nachvollziehen kann ist, wieviel der Zinspilot -Zinsen x3 nun auf welches Land bzw. auf welche Einzelanlagen entfielen - ich hoffe, das wird nicht nötig sein. Bei Zinspilot selbst konnte man diese Informationen bis zur Abschaltung des Portals im Februar abrufen, nun aber leider nicht nicht mehr.


    Dieser Beitrag soll primär zur Info an andere User dienen, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen. Kommentare und/oder Tipps würden mich auch interessieren.


    Mit dem Zinspilot-Nachfolger Weltsparen wird es übrigens noch etwas komplizierter, denn die haben wie früher Zinspilot auch Anlagen im Ausland mit deutschem Steuerabzug, jedoch auch welche ohne deutschen Steuerabzug.