Beiträge von rmol

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    Original geschrieben von Gallium
    Wo habe ich Dich falsch zitiert?


    Die Frage hast du in deinem neuen Posting nun selbst beantwortet, indem du nicht mehr sinnentstellt zitierst. Kürzungen in Zitaten können durchaus sinnvoll und willkommen sein, solange sie den Sinn des Gesagten nicht verändern.


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    Original geschrieben von Gallium
    Was haben die Motive der Franzosen mit denen der Amerikaner zu tun. Genau diese Assoziation kritisiere ich.


    Keine Ahnung, ob die überhaupt was miteinander zu tun haben. Ich habe keine "Assoziation" hergestellt. Im Gegenteil - ich bin davon überzeugt, dass Paris auf dem Brüsseler Gipfel seine Interessen unabhängig von denen Washingtons vertreten hat.


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    Original geschrieben von Gallium
    Das alles lenkt nur vom Kern ab:
    Wer profitiert vom Nicht-Grexit?

    Hast du dazu nicht selber schon eine Theorie aufgestellt? Oder hast du neue Erkenntnisse, die du noch hinzufügen wilst?


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    Original geschrieben von Gallium
    Wer hat die Macht, den Grexit selbst gegen Schäuble und Varoufakis zu verhindern?
    Die Franzosen? ...wohl kaum :apaul:

    Die Frage ist doch derzeit nur akademisch, weil Varoufakis keine verantwortliche Regierungsposition mehr einnimmt. Wenn es aber offizielle deutsche und griechische Positionen wären, dann wäre die Frage in der Tat eine spannende...

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    Original geschrieben von Gallium
    Du stellst fest, dass Varoufakis und Schäuble trotz unterschiedlicher Positionen das gleiche Ziel hatten. Sofort danach begründest Du, dass Amerikaner und Franzosen nicht das gleiche Ziel haben konnten, da sie unterschiedliche Positionen haben.


    Der zweite Satz trifft nicht zu.
    Du zitierst eine Aussage von mir, die mit "dazu passt" beginnt - das, wozu sie passen soll, hast du aber weggeschnitten und anstelle dessen eine andere Aussage von mir gestellt, so dass der Gesamtsinn verfälscht wird... nicht die feine Art.


    Ja, es ist offensichtilich, dass sich Frankreich maximal gegen einen Grexit gestellt hat (und dies womöglich immer noch tut) - und das war nun mal entscheidend für das Ergebnis der Brüsseler Runde.
    Es mag auch den Wunsch aus den USA geben, dass es nicht zum Grexit kommt - aus den unterschiedlichsten Gründen.


    Was ich nicht für gegeben sehe, ist deine Unterstellung, der Brüsseler Gipfel habe so entschieden weil die USA entsprechend Druck ausgeübt hätten. Paris wird sich seine Position innerhalb der EU nicht von Washington vorschreiben lassen - genau so war das "dazu passt nicht" gemeint.


    Du magst mit deiner Voraussage bezüglich Varoufakis' Verhalten richtig gelegen haben.... allerdings ist das auch nicht sooo überraschend, wenn man dem Mann Rückgrat zugesteht. Überraschend ist eher das Hin und Her von Tsipras (um es mal milde auszudrücken)...


    Warum ist euer (gemeint sind vor allem Timba und Gallium) Held Varoufakis eigentlich nicht konsequent und nimmt jetzt das Heft selber in die Hand? Er bekäme u.U. sogar eine eigene Mehrheit, und die Einigung mit Schäuble winkt....
    Oder ist der Schuh auch ihm zu groß... und er bleibt doch lieber Professor, verbreitet kluge Theorien und führt damit ein sorgenfreies Leben?


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    Original geschrieben von Gallium
    Was ist daran demokratisch?

    Demokratien haben unterschiedlichste Ausprägungen, eine davon ist die repräsentative wie sie in Griechenland praktiziert wird. Du magst damit nicht einverstanden sein, aber die Frage "was ist Demokratie" gehört dann wohl eher in einen allgemeinen Thread...
    Wenn man Tsipras Glauben schenkt, dann sind nur Parlamentsbeschlüsse oder Volksentscheide der Griechen demokratisch...

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    Original geschrieben von rmol
    Interessant ist auch das Verhältnis Varoufakis - Tsipras in den letzten Tagen, über das nun mehr Details bekannt werden. Während ersterer angeblich tatsächlich den Mut zum Grexit hatte, war letzterem die Sache dann wohl doch zu heiß.... oder der Schuh zu groß. Als Vollstrecker des griechischen Euro-Austritts und dem unvermeidbaren weiteren Abstiegs großer Teile der Bevölkerung wollte er dann doch nicht in die Geschichte eingehen, und wie seine Vorgänger auch backt er nun doch lieber überschaubare Brötchen. Es braucht sehr langen Atem, um das Land nach einem Grexit wieder auf die Beine zu bringen - den hat er nicht.

    Der Eindruck bestätigt sich, Varoufakis hat im Parlament gegen seinen Regierungschef gestimmt und stimmt im Prinzip mit Schäuble überein (Grexit + Schuldenschnitt)...

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    Original geschrieben von Weihnachtsmann
    .... stand die stellvertretende Finanzministerin offenbar unter großem Druck. Zwei Tage vor den Kapitalverkehrskontrollen soll die Mutter von Valavani 200.000 Euro abgehoben haben. Zur Begründung ihres Rücktritts hatte sie allerdings erklärt, dass sie das von den internationalen Gläubigern geforderte Sparprogramm und die damit verbundenen harten Einschnitte nicht unterstützen könne.

    Sollte Syriza nicht die Partei der Saubermänner mit weißer Weste sein?

    Wie ja nun schon mehrfach geschrieben wurde, waren sich Varoufakis und Schäuble - obwohl von gänzlich unterschiedlichen Positionen kommend - im Grexit zumindest als Plan B gar nicht so uneinig. Verschwörungsfreund Gallium hatte dann (wie fast immer) die Amerikaner in Verdacht, die das wohl verhindert haben müssen.


    Dazu passt aber zunächst mal nicht, dass vor allem die Franzosen (oder genauer die französischen Sozialisten) den Grexit unbedingt, vielleicht sogar um jeden Preis, vermeiden wollten - und als willfährige Gehilfen der Amerikaner sind die nun wirklich nicht bekannt. Die politische Vision der EU ist in Frankreich tatsächlich noch stärker ausgeprägt als hier. Außerdem standen die Sozialisten von links mächtig unter Druck - mit dem Kampf gegen Austerität gewinnt man in Frankreich Wahlen (und zwar sowohl von links als auch von extrem rechts), denn dem Land geht es selbst nicht so gut. Last but not least dürfte man einer Transferunion auch nicht gänzlich abgeneigt sein, da potentiell selber profitierend.


    Interessant ist auch das Verhältnis Varoufakis - Tsipras in den letzten Tagen, über das nun mehr Details bekannt werden. Während ersterer angeblich tatsächlich den Mut zum Grexit hatte, war letzterem die Sache dann wohl doch zu heiß.... oder der Schuh zu groß. Als Vollstrecker des griechischen Euro-Austritts und dem unvermeidbaren weiteren Abstiegs großer Teile der Bevölkerung wollte er dann doch nicht in die Geschichte eingehen, und wie seine Vorgänger auch backt er nun doch lieber überschaubare Brötchen. Es braucht sehr langen Atem, um das Land nach einem Grexit wieder auf die Beine zu bringen - den hat er nicht. Das hält ihn freilich nicht davon ab, nochmal ganz heftig gegen die Geldgeber auszuteilen. Ein Armutszeugnis...

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    Original geschrieben von DannyTT
    Wer saintsimon mit seinen Initialen hier abkürzt, kann damit rechnen, dass er bzgl. der Doppeldeutigkeit dieser Abkürzung in ein falsches politisches Lager von saintsimon befördert wird.
    Ist mir schon passiert und Braindead nun hier auch.

    Scheinbar bist du dir der Bedeutung des Worts "Initialen" nicht bewusst.
    Und, um der Wahrheit die Ehre zu geben, diese Abkürzung hat sich der Moderator verbeten - da fand keine "Beförderung" durch den User statt.


    Und dass euch das "passiert" ist, das magst du selber glauben... ich kann es nicht.

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    Original geschrieben von DannyTT
    und hier auf / in Deutsch:
    http://www.neues-deutschland.d…in-die-falle-gelockt.html

    Ziemlich miese Übersetzung, das hätte ein Abiturient mit Englisch-Leistungsfach besser hinbekommen. Auch die deutsche Grammatik ist abenteuerlich, anscheinend wurde jedes Mal gewürfelt ob nun "das" oder "dass" geschrieben wird.


    Tja, das Zentralorgan der Partei hat eben den Zenith schon lange überschritten und ist nun das beste Beispiel für gelebte Austerität :D

    Gegen eine begrenzte Ausweitung der Geldmenge bei zunehmender Wertschöpfung im Land ist ja nichts einzuwenden, und das Festhalten z.B. am starren Goldstandard überkommen.
    Wenn jedoch die Wirtschaftsleistung sinkt, dann bewirkt eine höhere Geldmenge vor allem eins: Inflation. Das Gespenst Hyperinflation sitzt den Deutschen noch aus den zwanziger Jahren in den Knochen, auch wenn wir es nicht mehr persönlich erlebt haben. Aktuell aber zu studieren in Venezuela (auch eine linke Regierung...) und ich glaube zumindest vor nicht allzu langer Zeit auch in Simbabwe. Leidtragende sind immer die Kleinsparer und Rentner.