Beiträge von rmol

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    Original geschrieben von little-endian
    Nachdem ich heute bei einem ungleich höheren Betrag die gleiche Quittung vorgelegt bekam, bin ich diesmal ganz auf Nummer sicher gegangen, habe HKD angekreuzt, EUR sowie den Passus, man verzichte auf Umrechnung durch MasterCard durchgestrichen und auch noch handschriftlich vermerkt, dass ich HKD ausgewählt habe. Daraufhin gab es erstmal Protest und hektische Diskussionen mit den Kollegen. Es sollte gar ein neuer Beleg erstellt werden, da man Betrug meinerseits fürchtete, ehe eine Kollegin soweit aufklären konnte, dass am Ende (natürlich) alles okay war.

    :top: Wenn das nur alle so machen würden, dann käme der Händler vielleicht auf die Idee, dass er weder dem Kunden noch sich selbst bzw. seinem Personal einen Gefallen tut mit dem Humbug...


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    Original geschrieben von Applied
    Wenn ich es richtig sehe, dann rechnen offensichtlich nach ihrem "internen" Kurs um, runden das Ergebnis auf zwei (EURO-Cent-) Nachkommastellen, geben es in der Spalte "Betrag EUR" in der Rechnung an. Dasselbe gerundete Ergebnis teilen sie dann wieder durch den Originalbetrag und runden wieder, diesmal auf 4 Nachkommastellen. Das ist der in Klammern angegebene Kurs in der Rechnung.


    So hatte ich letztes Jahr in Schweden vier Transaktionen an einem Tag. Diese wurden alle auf den Cent genau zum MasterCard-Currency-Converter-Kurs des nächsten Tages (Buchungstags) von der Advanzia abgerechnet. In der Advanzia-Rechnung an mich geben sie auf den vier Zeilen in Klammern dann folgerichtig aber aufgrund der Rundungen vier leicht unterschiedliche Kurse an.

    Danke für die Aufklärung. Dachte bisher angesichts verschiedener Kurse an einem Tag die Advanzia verwendet "Echtzeit"-Kurse ...

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    Original geschrieben von Applied
    Das Alleinstellungsmerkmal ist ein guter Werbespruch - bzw. Voraussetzung dafür. Aber ich bezweifle stark, dass das wirklich in deren "ureigenstem" Interesse wäre.


    Ich denke, eine EUR-Abrechnung aus dem Ausland kommt die Advanzia doch deutlich günstiger, als wenn sie Fremdwährung berappen müssen. Anderes würde mich doch wundern - auch angesichts dessen, dass die Advanzia ihren Kunden ja sehr faire Kurse berechnet.

    Das stimmt, aber der aufmerksame Kunde wird mit DCC nicht mehr seine Advanzia-Karte nutzen, sondern z.B. bar zahlen - günstige Kurse ohne Fremdwährungsgebühr gibt es ja auch bei Bargeldabhebung DKB oder Postbank Sparcard. Und diese drohende Nichtnutzung der Karte sollte Advanzia schon ein Dorn im Auge sein.


    Andererseits verdienen sie mehr, wenn durch systematische DCC die Gesamtrechnung automatisch höher wird - deshalb sollte der Kunde möglichst immer bei der Bank protestieren.


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    Original geschrieben von Applied
    Die Frage ist: müssen sie nicht? Wenn der Umsatz in Fremdwährung autorisiert wurde, aber ausweislich Rechnung nicht so abgebucht wurde. Die Kursdifferenz zu den üblichen Umrechnungskursen sollte ja (zumindest für regelmäßige Zähler) auch offensichtlich nachweisbar sein, als "Schaden".

    Wenn das so klar ist, dann sehe ich es wie du. little-endian schrieb aber, dass er laut Beleg angeblich die Wahl hatte - dann wird es schwierig.


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    Original geschrieben von Applied
    Einen "klaren" und sauberen Fall hat man erst, wenn man die fehlende Wahlmöglichkeit beim Kauf moniert. D.h., zum Beispiel auf dem unterschriebenen Beleg vermerkt, dass man keine Wahlmöglichkeit hatte.

    Ja, das wurde hier im Thread auch früher schon mal empfohlen. Ob es jemand auch schon getan und dann Erfolg bei der Bank hatte, weiß ich aber nicht.


    Der DCC-geprellte Kunde hätte es vor Ort beim Händler auch leichter, wenn Advanzia systematisch PIN und nicht Unterschrift verlangen würde. Dann könnte man bei einem Euro-Betrag auf dem Display schnell mal seine PIN "vergessen" und somit den Händler zum Abbruch zwingen. Bei Unterschrift aber kann es eine ewig lange und evtl. peinliche Diskussion werden, und die Kassierer verstehen sicher nicht immer genau das Problem...

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    Original geschrieben von little-endian
    Am liebsten würde ich bei der Advanzia beantragen, Zahlungen aus dem nichteuropäischen Ausland in EUR künftig generell abzulehnen, aber das wird ja mal wieder nicht gehen.

    Fürchte ich auch, dabei wäre das im ureigensten Interesse der Advanzia... würde dadurch doch deren einziges noch vorhandenes Alleinstellungsmerkmal "keine Fremdwährungsgebühr" nicht verwässert.


    Plan B wäre noch, wegen der effektiven Nicht-Wahlmöglichkeit jeden derartigen Umsatz bei Advanzia zu reklamieren. Das werden sie zwar vermutlich nicht akzeptieren, aber nach dem Prinzip "steter Tropfen höhlt den Stein" erreicht man ja vielleicht (irgendwann einmal) doch etwas...

    Ich verstehe das so, dass beim Leclerc-Produkt nur der Mini-Tarif ab 1. eines Monats gilt, falls nichts anderes gebucht ist.
    Du kannst also am 13.06. das 14,95-Paket buchen und bei Kündigung läuft es dann bis 12.07. Ab 01.08. wird wieder der Mini-Tarif 1,50 abgebucht.


    Aber warum ist euch der Erhalt der Nummer und der Karte so wichtig, wenn es hauptächlich um Internet geht?
    Die Karte kostet minimal 18€ pro Jahr ohne jegliche Nutzung...

    Da erscheint mir für kurzfristige Ferienaufenthalte mit vernünftigem Volumen SFR La Carte am günstigsten: 4€ Grundpreis für die Sim und für 10 Tage Internet mit 1GB Volumen braucht man eine spezielle 10€ Aufladung. Die Karte selbst bekommt man vermutlich im SFR-Shop, die Aufladung in jedem Tabakladen (aber auf den richtigen Typ achten!).

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    Original geschrieben von guri
    egal wie es ist, man kommt gar nicht zum Bezahlvorgang weil man vorher ein französisches Konto angeben muss.

    Dann ist entweder die angegebene Bezahlmöglichkeit per Visa eine Farce, oder aber man möchte sich zusätzlich zu den Kreditkartendaten (die ja noch später unter Punkt 5 abgefragt werden könnten) eine zusätzliche Lastschriftserlaubnis (autorisation de prélèvement) einräumen...


    Wenn du eine französische Carte Bleue Visa hast, dann doch sicher auch ein französisches Konto mit entsprechender IBAN?


    Könnte auch eine Sicherheitsmaßnahme sein - bei Verträgen mit Vodafone Deutschland ist einerseits Lastschrifteinzug, andererseits EC-Kartenkopie verpflichtend - die Begleichung erfolgt aber zunächst nur per Lastschrift.

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    Original geschrieben von guri
    Leider nein. Virgin macht ja Werbung, dass man mit Visa bezahlen kann. Wenn man sich dann aber durch den Bestellvorgang gearbeitet hat kommt vor der möglichen Bezahlung die Aufforderung eine gültige IBAN Nummer einzugeben und das FR am Anfang ist schon vorgegeben.


    Das bedeutet, dass nur VISA Karten erlaubt sind, die sich auf ein Konto mit französischer IBAN Nummer beziehen.

    Dann meinst du scheinbar eine normale französische Kontonummer zwecks Lastschrifteinzug, was zunächst mal nichts mit der Kreditkartenfirma Visa zu tun hat... Es gibt auch französische Konten ganz ohne Kreditkarte, oder nur mit der anderen Kreditkartenmarke MasterCard....


    Kann gut sein, dass auf deiner französischen carte bleue Visa auch die IBAN aufgedruckt ist - sie ist aber ein Merkmal des zugehörigen Bankkontos und nicht des virtuellen Visa-Kartenkontos. Zur Belastung des Visa-Kartenkontos benötigt man die Kreditkartennummer, nicht die IBAN.

    Immerhin ausführlicher als Timbas Tickermeldung hier, auf die du dich bezogen hattest...
    Zur damaligen angeblichen ersten Seite des Printmediums kann ich nichts sagen, ich lese den Schund normalerweise nicht...