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Original geschrieben von Gallium
Lieber rmol,
Du hast da augenscheinlich etwas 'oberflächlich' gelesen 
Das habe nicht ich behauptet, sondern der Stratfor-Chef
Nein, ich hatte das Interview durchaus in Gänze verfolgt, habe mich hier vielleicht unsauber ausgedrückt.
Ok, also der Statfor-Chef sinniert über einen "Gürtel" und nicht du. Du aber misst dieser Aussage offensichtlich eine sehr große Bedeutung zu und reitest endlos darauf herum.
Wie bereits geschildert gibt es besagten Gürtel vom Baltikum zum schwarzen Meer schon heute. Wenn er nun angeblich durch Hinzunahme der Ukraine noch breiter werden muss, wieso sollten dann deiner Meinung nach die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen noch mehr behindert werden als durch den schon bestehenden Gürtel?
Die geographische Distanz spielt sowieso keine so entscheidende Rolle für die Frage ob wirtschaftliche Beziehungen bestehen oder nicht, wie gerade das Verhältnis USA-Europa einleuchtend beweist.
Abgesehen davon liegt der "Gürtel" auch in unserem Interesse. Nicht, um Wirtschaftsbeziehungen einzuschränken, sondern um einen nicht allzu abrupten Übergang zwischen zwei völlig verschiedenen Systemen zu schaffen. So liegt das Wohlstandsniveau Polens zwischen unserem und dem Russlands, und davon profitieren auch wir.
Die Ukraine als Teil des Gürtels läge nach deiner Logik sogar eher im Interesse Deutschlands als der USA, da Deutschland durch die geringere Distanz viel mehr Aussichten auf lukrative Geschäfte dort hat als die Amerikaner.
Ein weiterer Vorteil des Gürtels liegt im Sicherheitsaspekt - mir ist viel wohler, wenn die Rote Armee ein paar Hundert Kilometer entfernt ist und nicht mitten unter uns wie früher. Wozu das führt zeigt gerade die Krim-Annexion sehr eindrucksvoll.
Du gefällst dir offensichtlich darin, eine angebliche Verschwörung der USA gegen Deutschland nach der anderen anzuführen... das naheliegende - dass nämlich Putin sich nicht einen weiteren umfallenden Satellitenstaat leisten kann oder will, um sein eigenes Zarenreich festigen und ausbauen zu können - lässt du außen vor...
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Original geschrieben von Boomer64
Poroschenko hält Abkommen von Minsk für gescheitert
Aktualisiert 15. März 2015 17:54 Uhr
Berlin (AFP) Unmittelbar vor dem offiziellen Beginn eines Besuchs in Deutschland hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko
das Friedensabkommen von Minsk für gescheitert erklärt.
"Die Wahrheit ist, dass das Abkommen nicht funktioniert," sagte Poroschenko der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). Minsk sei "für uns Hoffnung, nicht Realität".
http://www.zeit.de/news/2015-0…fuer-gescheitert-15175428
Edit: Den Link als Quelle eingefügt. Da wird hier ja extrem viel Wert darauf gelegt. 
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Die Originalquelle (um Timbas Ansprüchen an Medienkompetenz gerecht zu werden) war ja die Bild, und deren Qualität ist denke ich hinreichend bekannt.
Sagt freilich auch was zum Niveau des Zitierenden aus.... :flop:
Inzwischen gibt es nämlich die Richtigstellung
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Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bekannte sich bei seinem Berlin-Besuch klar zum Minsker Abkommen über einen Waffenstillstand in der Ostukraine. "Es gibt keine Alternative zu Minsk", sagte er nach einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel. Ähnlich hatte er sich auch zuvor gegenüber Bundespräsident Joachim Gauck geäußert.
Poroschenko hatte zuvor durch ein Interview in der "Bild" Irritationen ausgelöst. Seine dortigen Äußerungen zum Minsker Abkommen - es sei "für uns Hoffnung, nicht Realität" und "Die Wahrheit ist, dass das Abkommen nicht funktioniert" - war von einigen Zeitungen und Agenturen als Scheitern des Abkommens interpretiert worden.
Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel trat Poroschenko diesem Eindruck durch sein mehrfaches Bekenntnis zum Minsker Abkommen entgegen.
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Wann die Krim-Annexion wirklich begann
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Einer der wichtigsten Gründe Moskaus für die Einnahme der Krim gerät ins Wanken. Die Entscheidung fiel wohl vor dem Sturz Janukowitschs – anders als von Putin behauptet.
Sollte Russland die Annexion bereits vor dem Machtwechsel in Kiew eingeleitet haben, bricht eines der zentralen Argumente Moskaus weg, mit dem die Verletzung des sogenannten Budapester Memorandums aus dem Jahr 1994 legitimiert worden war. In diesem Dokument hatten Russland, die USA und Großbritannien der Ukraine für ihren Verzicht auf Kernwaffen seinerzeit die Achtung der Souveränität und der territorialen Integrität zugesichert.
Das Memorandum, so wiederholte der russische Außenminister Sergej Lawrow zuletzt am 10. März 2015, habe Russland jedoch nicht verpflichtet, einem verfassungswidrigen und bewaffneten Staatsstreich, einer gewaltsamen Machtübernahme und Handlungen von ukrainischen Radikalen zuzustimmen, die die Souveränität des ukrainischen Staates untergraben hätten.
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Original geschrieben von john-vogel
Du verwendest hier die selben Methoden, die Du vermutlich sonst bei der westlichen "Lügenpresse" kritisierst. Das ist schon bedenklich.
Nicht nur in dieser Frage geht er methodisch vor, sein Bestreben einen Keil zwischen deutsch-amerikanische Beziehungen zu stoßen ist ja unverkennbar. Dann noch das Gefasel von angeblich funktionierenden deutsch-russischen Verbindungen, die "zerstört" werden sollen... lächerlich.
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Original geschrieben von Gallium
Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, die Rede des Stratfor-Chafs mal anzuschauen, würdest Du merken, dass er das auch für die Zukunft als US-Doktrin ansieht.
im letzten Drittel des Videos erläutert er das Ziel, mit einem Gürtel vom Baltikum bis zur Ukraine die Verbindung Deutschland-Russland nachhaltig zu zerstören.
Eine Verknüpfung russischer Ressourcen und Märkte mit Deutscher Wirtschaftskraft wird von den Amerikanern als Bedrohung angesehen - nach amerikanischer Lesart eine 'Dauerbedrohung'
Eine "Verbindung Deutschland-Russland" gab es in jüngster Zeit nur nach dem deutschen Einmarsch in Westpolen und dem sowjetischen Einmarsch in Ostpolen als direkte Folge des Hitler-Stalin-Pakts. Dass du dich danach zurücksehnst - deine diverse Äußerungen über Polen in diesem Thread sprechen übrigens auch dafür - ist deine Sache... aber dass Amerikanern (neben den Polen und Balten) das nicht gefällt, kann ich sehr gut verstehen.
Besagten "Gürtel vom Baltikum bis zum schwarzen Meer" gibt es übrigens schon seit den 2000er Jahren in Form der neuen Nato-Staaten, ich wüsste nicht, inwiefern der von nicht nationalistischen Kreisen als "Störung" der Beziehungen zu Russland wahrgenommen worden wäre... Wieso soll der Gürtel dann ein zukünftig noch zu erreichendes "Ziel" sein wie von dir behauptet?
Wie ich schon sagte kann man das Stratfor-Video durchaus kritisch sehen - z.B. halte ich die Heraushebung von Ex-Kanzler Schröders Rolle als "Gazprom-Boardmitglied" für übertrieben und sicher nicht repräsentativ für deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen.
Und natürlich ist deine Übersetzung falsch, sie stimmt ja nicht mal mit den Untertiteln der sichtbar kritischen Autoren des Zusammenschnitts überein.
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Der schießt auf Steinmeier, meint aber Obama - sollte doch jedem klar sein, der die US-Politik nur ein wenig verfolgt...
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Original geschrieben von Gallium
Was hat sich denn an der Einstellung der US-Strategen geändert?
z.B. dass man Deutschland eine führende Rolle bei den Minsker Verhandlungen zugesteht.
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Ich sage nicht, dass man die Ansichten nicht kritisch sehen soll - das Video ist durchaus interessant. Nur falsch zitieren und übersetzen sollte man nicht...
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Original geschrieben von Gallium
In ihrer selbstgefälligen Art leisten sich immer mehr führende US-Strategen die Leichtsinnigkeit, mit der Wahrheit zu prahlen. Nachdem uns kürzlich bestätigt wurde, dass uns die Russland-Sanktionen von den USA aufgezwungen wurden, wurde nun publik, worum es eigentlich geht:
In diesem Video kann man der Erklärung des Stratfor Chefs zur US-Strategie lauschen :eek:
Übersetzung:
"Das ureigene Interesse der USA... muss die Beziehung zwischen Deutschland und Russland sein, weil, wenn vereinigt, sie die einzige Kraft sind, die uns bedrohen könnte und um sicher zu gehen, dass das nicht passiert."
In deinem Zitat und deiner Übersetzung hast du (sicher rein zufällig
) vergessen, dass dies für das vorige Jahrhundert, die beiden Weltkriege und den kalten Krieg galt - von der Gegenwart (wie in deiner "Übersetzung") ist nicht die Rede...
Das unverfälschte Zitat lautet nämlich
Zitat
The primordial interest of the United States for a century, before the wars - first, second and cold war - has been the relationship between Germany and Russia, because united they are the only force that could threaten us, and to make sure that doesn't happen.
Dementsprechend ist auch deine Übersetzung falsch, die richtig ist im Video selbst ab 1:40 im Untertitel zu lesen.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Auch im Falle der Novaja Gaseta könnte der Westen konkret beweisen, welchen Wert die stets vollmundig gepriesene Pressefreiheit wirklich hat. Und zwar in Euro und Cent!
Das könnte andere Probleme aufwerfen, siehe hier - unabhängig davon, ob die Verantwortlichen der Novaja Gaseta überhaupt so eine Fremdfinanzierung wünschen.
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Seit Russland 2012 das Gesetz über ausländische Agenten eingeführt hat, stehen gemeinnützige Organisationen, die aus dem Ausland finanziert werden, unter Druck: Ihnen droht unter anderem eine stärkere Überwachung durch russische Behörden.