Beiträge von rmol

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    Original geschrieben von Gallium
    Abgesehen von der merkwürdigen Schreibweise der Stadt Charkow hat hier auch sonst die 'stille Post' bereits intensive Spuren hinterlassen. Der amerikanische Blog schreibt von einem 'Bericht', wogegen die russische Seite auf den facebook-Account (die Primärquelle) verweist.


    1. "reported" heißt nicht "Bericht", sondern "berichtet" - die Art der Berichtung bleibt dabei unklar und schließt eine Facebook-Quelle nicht aus.
    2. Die "Übersetzung" von Namen in kyrillischer Schreibweise ist nie eindeutig und hängt von Quell- und Zielsprache ab - Beispiel Gorbatschow auf deutsch und Gorbachev in englisch. Für Charkow (russisch-deutsche Lautsprachübersetzung) gibt es auch Charkiw (ukrainisch-deutsche Lautsprachübersetzung) und Kharkiv (ukrainisch-englische Lautsprachübersetzung)


    Beides hat nichts mit journalistischer Sorgfalt, sondern persönlicher Präferenz zu tun.


    Kleine Anekdote dazu: französisch gelesen klingt "Putin" wie "putain" - in der korrekten Lautsprachübersetzung schreibt sich der Mann dann auch "Poutine".

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    Original geschrieben von Gallium
    Kannst Du mal bitte verlinken. Ich kann zwischen 16:07 und 16:19 keinen Artikel finden. Wäre mal interessant, nach der Quelle zu schauen.

    Heute scheint es den Liveticker nicht mehr zu geben. Aber auch gestern konnte man nur die gesamte URL, nicht jedoch den interessierenden Teil des ständig aktualisierten Blogs verlinken. Deshalb habe ich 100% des Textes incl. Datum und Uhrzeit hier hereinkopiert - mehr war aus der Quelle nicht zu holen.


    Edit: dieser Blog eines Moskauer Radiosenders berichtet auch darüber. Mit Google Translate ergibt das folgenden einigermaßen verständlichen Text:

    Zitat

    In Charkow, heute eine Gruppe von Separatisten stürmten die Opern-und Ballett -Theater.
    Wie schrieb auf seiner Facebook-Seite Kharkiv Journalist Wjatscheslaw Mavrich nun offenbar alle die Angreifer waren nicht Kharkovites. Und da sie nicht wissen, wo in der Stadt ist das Rathaus, ergriff sie fälschlicherweise ein Theater und begann zu verlangen, dass sie an den Bürgermeister der Stadt kam.


    Edit2: hier was in Englisch dazu

    Zitat

    A local journalist in Kharkiv reported on Sunday that separatist protesters there had initially stormed the local opera theater after mistaking it for the city hall in an apparent sign the activists were unfamiliar with the city.


    Wochenlang war es relativ ruhig in der Ost-Ukraine. Es fällt schwer zu glauben, dass die nun fast zeitgleich erfolgte Besetzung lokaler Verwaltungen in mehreren Städten nicht von ganz oben orchestriert ist. Wie praktisch, dass jenseits der Grenze auch 30.000 Soldaten bereitstehen, um auf einen "Hilferuf" reagieren zu können...

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Dass diese große Zahl der Demonstrierenden mit Bussen eingeschleuste Russen sind, mag ich nicht so recht glauben wollen

    Zitat

    In Charkow haben Separatisten wenig Ortskenntnis bewiesen: Eine Gruppe von Demonstranten wollte das Rathaus stürmen und den Bürgermeister aus dem Gebäude jagen, berichten örtliche Journalisten. Die 15 jungen Männer stürmten jedoch nicht das Rathaus, sondern das Oper- und Ballett-Theater der ostukrainischen Stadt. Als die Angreifer sich plötzlich im Konzertsaal wiederfanden, seien sie enttäuscht abgezogen.

    (aus SPON Liveticker 07.04. 16:16)

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    Original geschrieben von Eldschi
    So ist es. Nach meinem Rechtsverständnis ist dieser rechtsgültig, sobald er von beiden Seiten unterzeichnet ist, und der Kaufgegenstand ist dann nicht mehr Eigentum des Verkäufers. Der Kaufgegenstand fällt dann mithin auch nicht mehr in die Konkursmasse, wenn zwischen Unterschrift und Bezahlung/Abholung ein etwaiger Konkurs eintritt. Rechtsverdreher mögen mich da bitte korrigieren, wenn ich daneben liege ;)


    Die Crux ist aber: Gibt es beim Autokauf in aller Regel überhaupt einen Kaufvertrag oder ist nicht vielmehr eine (einseitige) Bestellung usus?

    Das mit der Konkursmasse sehe ich genauso. Und einer Bestellung folgt in aller Regel eine Bestellbestätigung, in welcher der Händler auf seine Verkaufsbedingungen incl. Zahlungsbedingungen verweist.


    Autokäufe gibt es schon seit Jahrzehnten, glaube kaum dass da jeder Käufe so sehr auf Kartenzahlung bestand wie im Beispiel hier...

    Kannst ja den Händler fragen, ob er bestätigten Scheck akzeptieren würde - allerdings dürfte das nicht kostenlos sein (weiß jetzt aber nicht, ob du oder er oder beide Kosten bei der Ausstellung bzw. bei der Einlösung tragen müssten).


    Ansonsten habe ich Neukauf bei Händler bisher immer per Vorab-Überweisung zumindest des Löwenanteils des Preises zahlen müssen - waren allerdings auch Händler, die schon Jahre Bestand hatten.

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    Original geschrieben von rmol
    Hat jemand Erfahrung mit Handyporto-Anforderung von einer debitel-light-Karte?

    Kann nun selber antworten... mit dem Startguthaben einer neuen Karte geht es jedenfalls nicht, "wird von Telekom abgelehnt" steht in der Antwort-SMS.

    Ich weiß bezüglich Krim/Ukraine nicht, was wahr ist und was falsch. Die Frage ist eher, welchen Quellen man in welchem Umfang vertrauen mag, und dafür spielt der subjektive Gesamteindruck von der Quelle in der Tat eine Rolle.

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    Original geschrieben von fiestaforever
    Ich habe meines noch nicht einmal aktiviert, weil ich (Geizkragen) auf einen Anlass warte, das Urlaubspaket auch als solches zu benutzen, und auch die 50 GB im Moment noch gar nicht benötige.

    +1 :D

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    Original geschrieben von DannyTT
    Weil Stadler und Le Pen in einem Bereich übereinstimmen (Wahl Krim zu Russland war aus ihrer Sicht in Ordnung) sind sie Partner oder gleichdenkend, etc.?!?

    Sie dürften in mehr als einer Frage übereinstimmen, beide gehören Parteien an die im jeweils eigenen Land als "rechtspopulistisch", wenn nicht gar rechtsradikal bezeichnet werden:

    Zitat

    Angesichts der Proteste der Führung in Moskau gegen den angeblichen Staatsstreich nationalistischer Kräfte in Kiew ist die Auswahl der anderen Beobachter etwas überraschend: In Simferopol trat der rechtspopulistische Österreicher Ewald Stadler auf. Neben ihm stand ein Vertreter der ebenso rechtspopulistischen Front National von Marine Le Pen, ebenso wie Luc Michel, ein Anti-Zionist aus Belgien.

    Quelle.