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Original geschrieben von Robert Beloe
Ich sehe es schon so, dass Frau Slomka selbst nicht zurückstecken konnte, als Herr Gabriel sagte, es stimme nicht, dass Verfassungsrechtler Zweifel hätten. Herr Degenhard ist nun wirklich kein unbekannter Staatsrechtler. Und als er ihr vorwarf, parteiisch zu sein, hatte er mindestens eine rote Linie überschritten. Da setzte bei mir die Solidarisierung ein.
Das ist einer der Gründe, warum ich dem Siggi auch einen nicht so guten Tag bescheinigen würde. Kannte er in dem Moment überhaupt die Aussage des Degenhard? Bin ich mir nicht sicher.
Seine sachliche Antwort war aber für die meisten überzeugend - und dass die Slomka darauf nicht eingehen wollte oder konnte, und nur starr auf ihren Konfrontationskurs fixiert war, ist ihre große Schwäche.
Sie hat ja wohl nicht wirklich geglaubt, dass Gabriel etwas antwortet wie "ja, das mit der Verfassungsmäßigkeit müssen wir nochmal gründlich überdenken"....
Und ja, auch ich empfinde die Frau ständig als parteiisch, allerdings nicht speziell immer gegen die SPD gerichtet.
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Original geschrieben von Robert Beloe
Die Sache mit dem imperativen Mandat ist nicht so falsch - von einem Votum der Mitglieder geht eine ganz andere Bindung aus als von einem Parteitagsvotum, das sehr oft Schall und Rauch ist. Hier gibt es schon das Problem, dass die Abgeordneten sich gebunden fühlen könnten. Im Grunde ist es wirklich so, dass die Entscheidung über eine künftige Koalition ausschließlich in eine Fraktion gehört und nicht in die Hand von Parteitagsfunktionären oder -mitgliedern, die anders als die Abgeordneten nicht gewählt sind.
Das verkennt die Realität dieser Republik, dann bräuchte es überhaupt keine Parteigremien, Regierungsbeschlüsse oder Fraktionsvorsitzende mehr....
Keine Sorge, selbst bei einem positiven SPD-Mitgliederentscheid wird es aus dem potentiellen Regierungslager Gegenstimmen oder zumindest Enthaltungen bei der Kanzlerwahl geben
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Original geschrieben von Robert Beloe
Und eine schlechte Journalistin ist Frau Slomka wirklich nicht.
Sie hat passable journalistische Arbeiten abgeliefert, imho jedoch nicht als Moderatorin des heute-Journals. Bin froh, dass ihre Arbeit nun erstmals auch in größerem Umfeld sehr kritisch gesehen wird.
Caren Miosga von der ARD oder auch die ZDF-Frau Maybritt Illner schaffen es auch, kritische Fragen zu stellen ohne voreingenommen und beratungsresistent zu wirken.