Beiträge von rmol

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    Original geschrieben von killaone
    Ergebnis ist, dass die Karte nun weitere 12 Monate gültig ist. Man braucht also KEINE neue Karte jedes Jahr (wie ich zuerst gedacht habe und es auch missverständlich formuliert ist auf der Orange Webseite), sondern die Karte verlängert sich mit jeder Let's Go Aufladung um dann weitere 12 Monate.

    Interessant, dachte auch dass die Karte nach einem Jahr verfällt, so wurde es hier immer interpretiert.
    Meine im August 2012 gekaufte Karte war ohne Aufladung allerdings im Juli 2013 nicht mehr aktiv, d.h. sie wurde mir abgeschaltet. Wann genau das zwischen August 2012 und Juli 2013 passiert ist kann ich nicht sagen.

    Aha. Dann meintest du wohl Wechselwähler statt Demokrat. Denn der Vergleich von "für ein bestimmtes Lager sein" und "Demokrat" ist wie der zwischen Äpfeln und Birnen :D

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Unterstelle mir nicht immer, das ich für ein bestimmtes Lager wäre. Ich bin Demokrat.

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Können Demokraten nicht für ein bestimmtes Lager sein?

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Überhaupt ist die Frage, was sollen die Farben zeigen? Eine absolute Geschwindigkeit oder nur eine Abweichung vom Normalzustand?

    Letzteres - auf der Autobahn ist Durchschnittsgeschwindigkeit 60 gelb, in der Stadt grün. Google hat übrigens noch eine vierte Farbe: schwarz/rote Balken für Totalstillstand.


    Edit: und auch von pommesmatte bestätigt ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Also ich bin mir nicht sicher, welche der beiden Karten mir mehr Information bietet. Die Google-Karte erschlägt mich mit einer Scheingenauigkeit, die here-Karte ist deutlich zurückhaltender, aber entspricht mit ihrem vorherrschenden "gelb" auf vielen Strecken meinen Erfahrungen mit der Innenstadt. Man steht überall immer wieder an Ampeln, aber es geht stetig voran..

    Wichtiger als die Genauigkeit oder besser Auflösung ist imho die Aktualität - wie schnell werden neue Daten an die Endgeräte weitergegeben. Und insbesondere darin hatte ich bei meinen Vergleichstest Google vorne gesehen. Das von dir genannte Beispiel rot statt grün oder umgekehrt kommt bei Nokia leider häufiger vor - gut möglich, dass es mit der Zahl der überwachten Fahrzeuge zusammen hängt, aber das weiß das Navigationsprogramm ja nicht und wird somit zu falschen Schlüssen bewogen.


    Bezüglich Auflösung ist dein Stadt-Beispiel mit Rot an Ampeln vielleicht extrem - obwohl es etwas über das erreichte Auflösungsvermögen aussagt.
    Sinnvoller sind da Vergleiche z.B. von Autobahn-Abschnitten, insbesondere Baustellen.


    Die Google-Traffic-Darstellung ist in der Tat leider (noch) nicht für die automatische Navigation zu verwerten, aber für einen Beifahrer mit Kartenlesefähigkeit (ist ja leider nicht jedem gegeben...) ist das sehr wertvolle aktuelle Information.

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    Original geschrieben von CK-187
    Solange Koalitionen nicht vom Bürger gewählt werden können haben solche nunmal 0,0%. Nur weil sich ein System entwickelt hat und für viele als selbstverständlich gillt bedeutet das noch lange nicht das es so auch richtig ist. Zumindest kann man nicht von Demokratie reden wenn jemand regiert den 90 oder 95% der Wähler eben nicht haben wollten ;)


    Deshalb schrieb ich ja auch vorher schon das ich dafür bin das Wahlrecht zu ändern und Koalitionen zu berücksichtigen.

    Na ja, viel mehr prinzipielle Kritiker des hiesigen Zweistimmenwahlrechts als dich kann ich hier nicht erkennen, lediglich die 5%-Hürde erscheint einigen nicht mehr zeitgemäß.


    Im Übrigen wählt hier das Volk weder Regierung noch Koalition, sondern wie beim reinen Mehrheitswahlrecht auch lediglich einzelne Abgeordnete (ja auch mit der Zweitstimme, denn die Zahl der Zweitstimmen bestimmt die Zahl der von der Liste einrückenden Abgeordneten). Nach der Wahl ist jeder Abgeordnete nur seinem Gewissen unterworfen, egal ob er nun mit Erst- oder Zweitstimmen gewählt wurde. Insbesondere ist er keinen Weisungen verpflichtet und kann Meinung/Abstimmungsverhalten beliebig ändern, sogar seine Parteizugehörigkeit. Und er kann frei Koalitionen bilden oder solche auch wieder verlassen. Das ist beim Mehrheitswahlrecht ganz genauso, auch in solchen Systemen gibt es Partei- oder Koalitionswechsel Einzelner nach der Wahl...


    Problem beim reinen Mehrhaltswahlrecht (egal ob relativ mit einem oder absolut mit zwei Wahlgängen) ist eben, dass typischerweise mehr als 50% der Wähler nicht im Parlament vertreten sind.

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    Original geschrieben von CK-187

    Das ist aber keine wirkliche Demokratie. Wenn ich mich für eine Parte entscheide dann entscheide ich mich gleichzeitig auch gegen die anderen Parteien. Zu regieren hat in einer Demokratie nur derjenige der auch gewählt wird bzw. werden kann. Und da es keine Koalitionen zu wählen gibt hat das System auch nichts mit Demokratie zu tun. Mein Lieblingsbeispiel sind die Grünen. Die haben IMHO in einer Regierung nichts, aber garnichts verloren.
    Wieso nicht? Ganz einfach. Sie haben immer um die 10% (+/- 1-2%). Das heißt das 90% der Wähler diese eben nicht in der Regierung haben wollen. Wenn diese Nichtgewählten am Ende in einer Regierung sind dann ist das eine ähnliche Form der Demokratie wie man sie gerade in China hat.


    Ich sag es nochmal. Solange keine Koalitionen auf dem Wahlzettel stehen haben diese immer 0,0% aller Stimmen--->.<---

    Dann haben nach deinem Verständnis z.B. die Niederlande und Italien auch "keine wirkliche Demokratie".


    Die Grünen sind ein polarisierendes Beispiel... nehmen wir doch die FDP, welche - ich glaube das ist auch von ihren Gegnern unbestritten - diese Republik entscheidend mitgeprägt hat, sie hätte das nach deinem Demokratieverständnis aber gar nicht tun dürfen.


    Natürlich gehören Koalitionen zu einer Demokratie, andernfalls riecht es sehr schnell nach Autokratie -> Beispiel Russland. Und unsere Form der Demokratie mit der chinesischen Regierungsform zu vergleichen - wo es nicht mal freie Wahlen gibt - bedarf keines weiteren Kommentars und ist einfach nur beschämend.


    Last but not least gibt es Koalitionen auch beim Mehrheitswahlrecht, in Frankreich finden die Koalitionsverhandlungen zwischen den zwei Wahlgängen statt und der Wähler bekommt eine Wahlempfehlung (oder auch nicht) für die entscheidende Stichwahl. Demokratischer ist das nur auf dem Papier.


    Übrigens ist unser Wahlrecht eines der wenigsten in Europa, welches seit Staatsgründung bezüglich des Anteils Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht praktisch unverändert blieb, im Gegensatz zu vielen Nachbarstaaten, wo - zumeist aus kurzfristigen politischen Erwägungen zur Stärkung der eigenen Fraktion - gerne mal Änderungen sowohl in die eine wie auch in die andere Richtung vogenommen wurden.