Beiträge von Royal Flush

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wenn ich Dich richtig verstehe, suchst Du einen Provider, bei dem peterlistich@xyz.de Verträge oder sonstige Erklärungen von kurtanders@xyz.de widerrufen, kündigen und ändern kann, wenn Peter behauptet, dass er eigentlich der Kurt ist. Die Domain stimmt ja überein und eine Identifikation soll nicht erforderlich sein.


    Ich kündige schon seit Jahren meine Verträge per ganz normalem Brief. Das könnte auch Kurt, wenn er behauptet, er wäre ich.

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    Original geschrieben von Lady X
    Unterschrift im Brief oder E-Post benutzen. Beides im Zweifelsfall Rechtsgültig.


    Eine E-Mail ist auch rechtsgültig, selbst wenn die Absendeadresse anders ist.
    Sie genügt sogar der erforderlichen Form, wenn Willenserklärungen explizit per E-Mail erlaubt sind.

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    Original geschrieben von Rasenmäher
    http://www.simyo.de/kontaktformular.html
    Kostenfreier und einfacher gehts eigentlich kaum.


    Danke für den Link, ich habe meine allererste Mail mal dort hineinkopiert und bin gespannt, ob sie nun bearbeitet wird.


    Ironischerweise führt ja auch das Kontkatformular das Argument der "Identifikation" ad absurdum. Denn dieses könnte ja auch von Familienmitgliedern benutzt werden. Dort habe ich exakt die gleichen Informationen eingefügt wie in die E-Mail.

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    Original geschrieben von rajenske
    Dies gilt für mich selbst dann , wenn wie in deinem Fall die Domain dein eigener Name ist. Stell dir vor, innerhalb einer Familie sind Mail-Accounts verteilt und es gibt Stress untereinander. Woher soll ein Unternehmen wissen, wer da schreibt.


    Wieso sollte es ausgerechnet per Mail nicht möglich sein, per Brief, Fax oder Anruf schon? Wo ist da der Unterschied, ob jemand Fremdes nun meinen Namen auf einen Briefkopf schreibt oder in eine E-Mail-Adresse?


    Nochmal: Bezüglich des Widerrufes sieht weder das Gesetz, noch die AGB von simyo irgendeine Pflicht zur Identifikation vor.

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    Ansonsten: Genug andere angemessene Arten der Kontaktaufnahme sind ja viele genannt worden. Daher kann ich das "Problem" nicht mehr nachvollziehen.


    Nein, eben nicht. Angemessen wäre eine kostenfreie Art der Kontaktaufnahme oder die Bearbeitung der E-Mails.

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    Original geschrieben von hottek
    Meiner Meinung nach ist es nicht zu viel verlangt dass wenn die automatische Zuordnung nicht funktioniert ein Mitarbeiter den passenden Datensatz heraussucht und den Fall anpasst, alles andere ist kein guter Service...


    :top:
    Endlich mal jemand, der versteht, was Service bedeutet!

    Du musst nicht alles auf die Goldwaage legen, Schakal. Der Vorschlag mit den 4 cent war genauso wenig ernst gemeint wie meine Antwort darauf. Ich werde nämlich sicher keine Mehrwertnummer vom Handy aus anrufen, um fremdverschuldete Fehler auszuräumen.


    GigaTom
    Falsch. Meine Mail-Korrespondenz klappt seit Jahren hervorragend. Wie gesagt gibt es schon für den Widerruf keine gesetzliche oder vertragliche Pflicht, diesen über eine spezielle Mail-Adresse abzusenden. Sofern sie das Anliegen einem Kunden zuordnen können - und davon gehe ich aus, wenn ich meine Adressdaten mitschicke - sollte eigentlich alles klar sein. Sollte!

    mostwanted
    Da ich nur Mobilfunk nutze, zahle ich 42 cent/min. Ich denke mal, das Anliegen ist (inklusive Warteschleife) in rund 5 Minuten geklärt.
    Magst Du mir die 2 Euro für die Hotline überweisen? Sollte ich wider Erwarten länger brauchen, überweist Du mir bestimmt auch mehr, oder?


    Der Schakal:
    Teltarif: Eigentlich nur für Bestellungen - weiterverbinden klappt in letzter Zeit anscheinend nicht mehr.

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    Original geschrieben von Fluck
    Wieso siehst du hier ein Fehler? Es ist halt so das Simyo sich die Arbeit erleichtert indem Automatisch alle nicht vom System bekannten Absenderadressen abgelehnt werden. Ferrig und aus...


    Nein, die Mails werden alle gelesen. Schließlich wird die E-Mail-Adresse auf der Website, in der Widerrufsbelehrung und an vielen anderen Stellen erwähnt.


    Meist wird auch mit einem Satz auf das Anliegen eingegangen, mit dem Hinweis, dass dieses aber aus obigen Gründen nicht bearbeitet wird.


    Und das ist schlichtweg schikanös.

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    Original geschrieben von Hallenser1
    zudem wäre dieser Thread im Prepaidbereich besser aufgehoben.


    Stimmt, da sollte er auch hin. Vielleicht könnte ihn ein freundlicher Moderator verschieben.


    Es ist mitnichten ein "Chaos", was ich mit der Mail-Adresse anstelle. Es handelt sich hier um eine völlig klare Strukturierung.
    Dass man mit einer völlig fremden Mail-Adresse keine Verträge umstellt, kann man ja noch nachvollziehen.


    Wenn aber die ausgewählte Zahlungsart falsch aufgenommen wird, so hat den schwarzen Peter simyo, nicht ich. simyo könnte beispielsweise eine E-Mail an die hinterlegte Adresse senden, in der - zum Beispiel per klick auf einen Link - der Vorgang bestätigt wird.


    rajenske: Wenn man auf Zahlung von einem Peter Mustermann wartet, dann eine Mail bekommt von mail@petermustermann.de (anstatt simyo@petermustermann.de), in der gebeten wird, die Kreditkarte von Peter Mustermann zu belasten - wo genau siehst Du da ein Problem, dass die Legitimation nicht ausreicht?


    Ncoh etwas Anderes ist es beim Widerruf. Weder das Gesetz, noch die AGB von simyo, fordern hier eine besondere Legitimation. Ich kann also einen Vertrag widerrufen, wie ich möchte.


    Besonders ärgerlich ist, dass der Support offenbar jede Mail absichtlich überliest oder mißinterpretiert. Und ich persönlich sehe es nicht ein, für einen fremden Fehler eine kostenpflichtige Hotline anzurufen, und wenn es auch "nur" 42 cent/min sind, oder aber an meiner Exchange-Konfiguration herumzudoktern bei einer produktiven geschäftlichen E-Mail-Adresse.

    Hallo,


    ich wollte mir vor Kurzem eine simyo-SIM bestellen, um im Urlaub mal das Datenpaket fürs Ausland zu testen.


    Im Laufe des Bestellvorgangs habe ich Zahlung per Kreditkarte ausgewählt.
    Leider hat das offenbar nicht funktioniert; in der Mail, die ich anschließend erhielt, wurde ich zur Überweisung der Sim-Kartengebühr aufgefordert.


    Ich habe auf diese Mail (in der all meine Daten, insbesondere auch die ausgewählte simyo-Rufnummer stand) geantwortet und um Umstellung auf Kreditkarte gebeten.


    Damit nahm das Unheil seinen Lauf. Ich habe nämlich ein Exchange-Postfach, das die Mails ausgehend immer von mail@meinedomain verschickt. Eingehend habe ich jede Menge Alias, um Mails besser vorsortieren zu können. Die bei simyo im Rahmen der Bestellung abgegebene Mail-Adresse war demnach simyo@meinedomain.


    Der Support hat sich folgerichtig meine Mail gar nicht erst durchgelesen. Als automatische Antwort erhielt ich, dass die Mail-Adresse, von der meine Mail kommt, nicht gespeichert ist. Ich möge entweder den Absender so ändern, dass er mit der gespeicherten Adresse übereinstimmt (geht beim Exchange nicht), oder aber die kostenlose Kurzwahl anrufen (geht nicht, wenn man noch keine SIM hat), oder aber die teure Sonderrufnummer wählen.


    Meine Mail, in der ich dies erklärt habe, wurde abermals von einem Autoresponder beantwortet, der mich aufforderte, meinen Mail-Absender zu ändern oder die kostenfreie Kurzwahl zu wählen.


    Dieses Spielchen war mir dann zu blöd. Ich habe also den Vertrag per E-Mail an den Support widerrufen. Laut Widerrufsbelehrung von simyo geht das auch per Mail.


    Ihr ahnt es: Der Widerruf wurde vom Autoresponder negativ beantwortet, weil die Mail-Adresse nicht stimmt. Da meine gesamten Adressdaten aber in der Mail stehen, frage ich mich, inwieweit simyo da überfordert ist, meinen Datensatz herauszufinden.


    Zwischenzeitlich ging es weiter. Ich wurde erneut angeschrieben, dass die Sim-Karten-Gebühr noch offen ist und ich demnächst eine Mahnung erhalten wurde.
    Auf meine Antwort, dass der Vertrag bereits widerrufen wurde, kam erneut der Autoresponder.


    Ich bin im Nachhinein eigentlich ganz froh, dass ich bei dem Verein keinen cent lassen muss.


    to be continued ...