Beiträge von blacksun

    Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Der interne Prozess der den Verzinsungszeitraum startet bzw. den verzinsungsfreien Zeitraum regelt, wird möglicherweise nur getriggert, wenn kundenseitige Gutbuchungen des KK-Kontos stattfinden, nicht von "extern".
    Für rel. selten vorkommende Vorgänge die ebenfalls das Kto. auffüllen, wie z.b. die Erstattungen, ist u.U. keine Kopplung an diesen Prozess programmiert.
    So reime ich es mir zusammen.


    richtig, sehr dubios das ganze.
    das zeigt mir wieder, dass es doch nicht verkehrt ist, auch mal nach Themen zu Fragen, die schonmal besprochen wurden. Schon damals wurde ich ermahnt dass ich nicht immer nach Dingen fragen soll die schonmal erwähnt wurden.
    Der aktuelle Fall zeigt dass die Sache doch nicht immer so klar definiert ist wie immer alle meinen.


    Die anfängliche Begeisterung von mir für die KK der Advancia ist doch inzwischen etwas verfolgen. Ich bin inzwischen doch sehr ernüchtert. Einige User hier im Forum sind ja ganz begeistert von der Hotline.
    Immer wenn ich angerufen habe hatte ich das Problem, dass die Damen am anderen Ende der Leitung doch gewisse Probleme mit der deutschen Sprache haben. Man landet halt doch in den Benelux-Staaten, die zwar auch deutsch können, aber halt nicht wie ein Muttersprachler. Einfache Dinge verstehen die schon, aber wenn man sowas wie mein Anliegen erklärt, das verstehen die sprachlich nicht.
    Anfragen per Email ist auch so ein Thema. Kompliziere Dinge brauchen schon 1-2 Wochen bis zur Antwort, und dann kommen auch nur vorgefertigte Antworten, die oft nicht mal zur Frage passen (neulich passiert beim Thema DCC)
    Das Thema "Gebührenfrei Geld abheben" hat sich inzwischen ja auch erledigt. Am Anfang dachte ich "super, endlich eine MC statt VISA, somit habe ich nicht mehr das Problem dass Automatenbetreiber VISA sperren".
    Nur inzwischen funktioniert das bei MC genau wie bei EC-Karten. Die Betreiber können selbst bestimmen wieviel Gebühren sie verlangen, und das wird dann direkt dem Kunden belastet, Stichwort "direktes Kundenentgelt". Wie ich festgestellt habe wird diese Feature von den gleichen Betreibern genutzt, die auch das Thema VISA-Sperre nutzen.
    VISA wird gesperrt und bei MC wird verlangt wie bei EC-Karten, folglich hat sich das Thema "Bequem an beliebigen Automaten gratis Geld ziehen" auch erledigt (das Thema mit den Zinsen ab Abhebedatum lasse ich mal unter den Tisch fallen).


    Schade eigentlich, die Advancia hat schon sehr nachgelassen und ist inzwischen im Standard-KK-Bereich angekommen.


    EDIT:

    Zitat

    Original geschrieben von MartinBBBB
    Ich hab irgendwo geschrieben das ich die Hotline anfangs oft nutzte und da auch um 3:00 nachts jemand erreichbar war. Deutsch sprachen die auch alle. Probleme gabs mit der Kompetenz, bei komplizierten Sachen. Kann sich natürlich geändert haben, ich hab die nun über ein Jahr nicht mehr angerufen.


    Das ist aktuell der große Irrtum von Firmen, dass die meinen, dass die bloße telefonische Erreichbarkeit das A und O wären was mit Kundenservice zu tun hätte und zu mehr Kundenzufriedenheit führen würde. Was bringt mir das, wenn ich rund um die Uhr zwar anrufen kann, auf der anderen Seite aber ein Ansprechpartner ohne Kompetenz/Ahnung sitzt.
    Ein Irrweg finde ich, der Firmen unnötig Geld kostet. Dann doch lieber keine 24h Hotline, und dafür erreicht man in den Hotline-Zeiten auch Menschen mit Kompetenz und vor allem Antworten auf meine Fragen.
    In 99% der Fälle rufe ich nur wo an um Dinge zu fragen, die eben nicht auf der Homepage/in den Vertragsunterlagen explizit stehen. Und genau in solchen Fällen können die Hotliner nicht weiterhelfen bzw. im Advancia-Fall verstehen das schon sprachlich nicht.

    Re: Re: Re: Re: Re: Postbank Depotübertrag


    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger
    Letztendlich sind aber auch genau die Leute, die 1000 x nachfragen, dafür verantwortlich, dass Konditionen einer Aktion, die zunächst kundenfreundlich gestaltet sind, dann abgeändert werden.


    Nichts gegen Prämieabzocke an sich, ich bin auch ein Abzocker. Aber ich frage nicht 1000 x vorher an, ob ich


    da gebe ich vollkommen recht, das ist unbestritten.
    Das entscheidende Wort kommt in dein Aussage nicht deutlich genug hervor: VORHER


    Ich frage natürlich, wenn es sich irgendwie machen lässt, erst dann an, wenn ich mir das Angebot gesichert habe. Sprich im Fall von der HH-Sparcard habe ich bewusst erst hinterher gefragt, nachdem es für die Postbank für eine Ablehnung zu spät war. Und hier ging es nur darum ob durch Verfügungen den Prämienanspruch verfällt.
    In diesem einen Fall geht es sogar nicht mal primär um das Thema Prämie, sondern um ein legitimes Anliegen.
    Auf die Sparcard gibt es 1,6 Prozent, auf das TG-Konto von Barclay 2,5.


    Da ist es doch völlig normal, dass wenn man Geld braucht, dass man dann natürlich erst Geld von dem Konto holt, wo es den niedrigeren Zinssatz gibt.
    Also ein völlig legitimer Vorgang der noch nicht mal was direkt mit der Prämie zu tun hat.


    Man nimmt natürlich nur dann aus dem 2,5-Prozent Topf was, wenn bei der SC das dann dazu führen würde, dass die Prämie verfällt. Wenn Du eine EC-Karte und eine KK von einer Bank hast, dann hebst Du doch auch wenn möglich nur mit der Karte Geld ab, mit der es weniger Gebühren kostet.
    Bei der Prämie handelt es sich ja nicht nur um 20 Euro, die im Fall der Fälle futsch wären, es geht um einen wesentlich größeren Betrag. Nichts für ungut, aber da frage ich schon vorher nach, wenn es um solche Beträge geht. Mehrere 100 Euro haben oder nicht haben, das ist schon entscheidend. Und ein zurück gibt es nicht, wenn man verfügt hat.




    Klar kann man sagen auch hinterher Fragen macht die Banken nur darauf aufmerksam, dass es um Prämienabzocke geht. Aber was sind die Konsequenzen? Meinst Du es wird nie mehr lukrative Angebote geben? Das ist das gleiche wie mit der Angstmacherei, dass man keine Kreditkarten oder Giros mehr bekommt, wenn man laufend sich welche holt und dann wieder kündigt. Die verschwinden auch wieder aus der Schufa.
    Es gibt so viele Banken und Angebote, selbst wenn man da bei einer mal auf der Blacklist landet, völlig egal. Im gleichen Jahr starten 5 neue Banken mit ihren Angeboten. Gäbe es ein Oligopol oder Monopol, dann wäre das was anderes, aber bei der Konkurrenz...


    Und Du musst immer noch eines bedenken, die wollen nach wir vor auch in Zukunft Geld verdienen, wachsen und Neukunden/Geld einsammeln. Die können es sich gar nicht leisten, das Thema ganz einzustellen. Dann wird es andere Angebote geben.
    Ich sehe das ganz pragmatisch, was wäre die Konsequenz, wenn es keinerlei Angebote mehr gäbe, die man nutzen könnte? Ich hätte mehr Zeit für andere Dinge ;-)
    Meinen Lebensunterhalt verdiene ich unabhängig von den Prämien-Geschichten. Zwingend darauf angewiesen ist hoffentlich hier niemand.


    Als abschließender Punkt, dann höre ich auch auf mit dem Thema:
    Die Banken sind auch selbst Schuld, wenn sie immer so Wischi-Waschi-Bedingungen schreiben. Warst nicht sogar Du das diese Woche, der hier darüber informiert hat, dass er trotz Erfüllung der Prämienbedingungen für KwK bei Lynx die Prämien nicht bekommen hat.
    Ganz ehrlich, da sind die Banken auch selbst schuld, wenn sie nicht klipp und klar sagen, wie die Bedingungen lauten, wenn dann jemand nachfragt und um genaue Definition bittet. Wenn es denen nicht passt, dann sollen sie es lassen.
    Du schließt doch auch kein Festgeld ab, wo es heißt "die Bank darf hinterher frei entscheiden, welchen Zins sie Dir gibt, ganz nach Lust und Laune". Wie bei allen Angeboten muss auch im Prämienbereich klar sein worauf man sich einlässt. Prämien sind keine Geschenke, sondern Vertragsbestandteil.

    Re: Re: Re: Postbank Depotübertrag


    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Und wie hast Du das dann hinbekommen?


    Die Aktion lief im April ja ca. 3 Wochen.
    Ich war zu dem Zeitpunkt bereits Kunde mit einem Giro bei der PB.
    Ich habe gleich nach Aktionsstart, als das Problem mit dem "Kreuzchen-Setzen" hier im Forum diskutiert wurde, per PIN-TAN-Mitteilung über mein Girokonto eine Nachricht an den WP-Bereich geschickt und in meine Postbox ca 4-5 Tage später eine Bestätigung bekommen, dass die Schließung des Fremddepots nicht nötig sei (Wartezeit auch nicht sonderlich schlimm, ich musste ohnehin erst Geld zur Fremdbank überweisen und dort die nötigen WP kaufen)


    Diese Mitteilung habe ich ausgedruckt und den Depot-Antragsunterlagen beigelegt. Zusätzlich habe ich noch einen Vermerk auf den Depotantrag gemacht, dass wenn irgendwie für die Teilnahme an der Aktion möglich das Fremddepot nicht geschlossen werden soll.


    Anrufen brauchst Du bei der Postbank nie.
    Die Leute von der Hotline haben keine Ahnung zu solchen Fragen. Die Aktionen werden von Marketing/Geschäftsleitung entwickelt. Eine Kommunikation an die Hotline-Leute erfolgt nicht. Man landet nur in irgendwelchen Call-Centern. Oft kennen die Leute dort nicht mal die Aktion selbst.
    Und irgendwohinverbinden können die nicht.


    Zusätzlich habe ich, nachdem die WP bei der PB eingegangen sind, nochmal eine PIN-TAN-Mitteilung geschrieben, ob die entsprechende Happy-Hour-Aktion auch vermerkt/verschlüsselt worden sei.
    Auch hier kam eine positive Antwort zurück.


    Ich musste ja ohnehin etwas warten, damit auch die Anschaffungsdaten übermittelt wurden (habe ich auch gleich mit dieser Anfrage abgefragt)


    Danach habe ich die WP sofort wieder komplett verkauft.



    Wenn jemand noch nicht Kunde ist und somit keine PIN-TAN-Mitteilung schicken kann, dem rate ich zu einer Anfrage per Fax. Die Antwort dauert in der Regel ähnlich lange und man hat dann auch was Schriftliches wenn es zu Problemen kommt.



    Nachtrag:
    auch für die Happy-Hour-Sparcard-Aktion habe ich es ähnlich gemacht, allerdings nicht erst auf Antwort gewartet sondern gleich Antrag weggeschickt.


    Hier wurden nachträglich ja noch die Bedingungen geändert, dass man sinngemäß den Bonus nur erhält, wenn man keine Verfügung für die 3 Monate macht.
    Hier habe ich mich schriftlich an die PB gewandt und mir bestätigen lassen, dass für mich die Konditionen bei Antragsstellung gelten.
    Es wurde mir tatsächlich auch bestätigt, dass die Bedingungen angepasst worden seien.

    wieder das Thema Reihenfolge der Anrechnung einer Überweisung/Gutschrift.
    Wir hatten das Thema schon einmal, aber diesmal habe ich eine andere Aussage von der Hotline bekommen.


    Und zwar folgendes:


    Rechnung 03.11. über 1500 Euro, fällig zum 20.11.
    Seit dem 03.11. sind im Nov. weitere Umsätze getätigt worden über 150 Euro.


    1400 Euro der 1500 waren ein Einkauf bei einem Händler. Nach Rücksendung der Ware hat dieser diese Woche auch wieder die 1400 Euro auf die KK erstattet.
    Die restlichen 100 Euro habe ich auch bereits überwiesen.



    Nichts desto trotz behauptet die Advancia, dass die Rechnung nun doch erst ausgeglichen sei, wenn ich die 150 Euro seit der letzten Abrechnung auch noch überweise.
    Meiner Meinung nach fallen die doch in den nächsten Abrechnungszeitraum, oder?


    Und das Ergebnis der Diskussion hier im Thread war, dass alle Einzahlungen und Erstattungen erst einmal offene Rechnungen tilgen, und dann erst die laufenden Belastungen. Sprich die 1400 Euro Erstattung + 100 Euro Überweisung müssten die Rechnung doch vollständig ausgleichen. Ist das nun nicht mehr so?


    Ich habe diese Woche zwei mal angerufen um zu fragen, ob die Erstattung schon da wäre, und beide Male wurde mir das so gesagt dass ich die seither bereits aufgelaufenen Umsätze (also im Beispiel die 150 Euro) auch noch überweisen müsste, damit die Rechnung ausgeglichen sei.

    Re: Postbank Depotübertrag


    Zitat

    Original geschrieben von pvr


    Oder doch kündigen? Was macht ihr denn so?


    genau das gleiche habe ich mich gestern auch gefragt, nachdem die Prämien gebucht wurden.
    Ich habe keine WP in deren Depot, da ich die dort nur für die Prämie benötigt habe und die WP inzwischen auch woanders benötigt habe.


    Insofern werde ich kündigen.


    Ich sehe darin auch keinen Nachteil, da Du im Rahmen der Depot-Aktion ohnehin nur per Briefpost teilnehmen konntest.
    Ich hatte vorher auch kein Depot bei denen und das ganze war relativ zügig abgewickelt. Ich habe nicht bemerkt, dass es länger gedauert hätte, nur weil ich noch kein Depot hatte im Vergleich zu jemandem, der schon eines hat.
    Auch wenn Du noch kein Kunde gewesen wärst und deshalb ein PIdent nötig gewesen wäre hätte es denke ich nicht länger gedauert. Das Depot anlegen müssen die genauso und auch das mit den Online-Zugangsdaten läuft dann nicht anders.


    Ich würde es an Deiner Stelle davon abhängig machen, ob Du noch andere Depots hast, die Du für Aktionen benutzen könntest.
    Und ich würde es ebenfalls davon abhängig machen ob Du Chancen siehst, dass Du für eine Aktion in nächster Zeit ein Depot brauchst. Ich denke dass erst mal nichts mehr kommen wird.


    An der Cortal-4-Prozent-Aktion wirst Du auch teilgenommen haben. Und an der Targobank-Aktion Depot gegen Festgeld vermutlich auch.
    Bei Comdirect, netbank, Fidelity und Onvista kannst bzw. musst Du direkt dort kaufen, da musst Du keine WP übertragen, um von Prämien bzw. Konditionen zu profitieren.


    Von daher macht es eigentlich keinen Sinn, das kostenpflichtige Depot weiter zu führen. Und ein Depot ist auch schnell wieder irgendwo eröffnet.
    Ich lass mich mal überraschen, was das neue Jahr bringt. --> Cortal neue Zins-Aktionen, Postbank wieder die gleiche Aktion, Targobank wieder ein FG.



    Nachtrag:
    weil es im anderen Thread gefragt wurde.
    Ich hatte bei der Teilnahme an der Aktion nur das gesamte Depot zur PB übertragen und das Fremddepot nicht geschlossen.
    Insofern kann ich bestätigen, dass es die Prämie auch gibt, wenn man das Fremddepot nicht geschlossen hat (wurde im Vorfeld auch so von der PB bestätigt, es ließ sich nur bei Antragsstellung nicht so angeben)

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    So wie bei anderen Tarifänderungen auch: Die Ermittlung erfolgt rechnerisch - du kannst natürlich trotzdem eine Zwischenablesung durchführen und den Zählerstand melden


    das dachte ich mir fast, eigentlich schon frech dass so ein Lieferant einfach schätzen darf.
    Die "staatlich" Preiserhöhung hat ja im Vergleich zu anderen Preiserhöhungen ja auch noch die Eigenschaft, dass man gar nicht informiert.


    Den Zählerstand melden,mache ich das am besten direkt beim Lieferanten oder beim Netzbetreiber?
    Hintergrund: Mein Lieferant ist ein Billigheimer, der hat keinen Online-Kundenzugang und der Service ist wie bei den Discountern üblich schlecht.
    Der Netzbetreiber braucht hingegen wahrscheinlich sehr lange bis er die Zahlen verarbeitet und weitergibt (mein Vertrag endet zum 31.01.2012).

    Hallo zusammen,


    zum 1.1.2013 steigt ja die EEG, sprich die meisten laufenden Stromlieferverträge werden teurer.
    Nun handelt es sich bei der EEG ja um eine staatliche Preiserhöhung.
    Somit greifen weder Sonderkündigungsrecht noch wird diese von den meisten Preisgarantien aufgefangen.


    Die EEG wird ja auch verbrauchsbezogen abgerechnet. Sprich diese richtet sich nach dem verbrauchten kWh.
    Da die meisten Stromlieferverträge ja nicht zum 31.12.2012 enden werden und eine Ablesung normalerweise immer nur zum Ende eines Vertragsjahres erfolgt würde mich interessieren, wie denn die Basis für den Verbrauch zum 31.12.2012 ermittelt wird. Es muss ja eine Abgrenzung erfolgen, wieviele kWh zum Preis der alten EEG und wieviele auf Basis der neuen EEG abgerechnet werden.
    Weiß hier jemand etwas genaueres?


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sämtliche Haushalte, deren Vertrag nicht ohnehin zum 31.12. endet, plötzlich eine Zwischenablesung durchführen müssen.
    Das würde vermutlich schon logistisch nicht funktionieren.