Beiträge von blacksun

    Re: Re: Re: Re: Re: Bankhaus Jungholz


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Jede AUT Bank lässt Dir die Wahl zwischen (a) und (b). Die Kontoeröffnung ist sicherlich nicht davon abhängig, ob Du (a) oder (b) bevorzugst. Allerdings will die Bank in Jungholz keine "Zinssammler", sondern aktive Wertpapierhändler. Wenn Du in Deiner Anfrage deutlich machst, dass Du primär an dem hohen Sparzins für das TG-Konto interessiert bist, so wirst Du dort auf wenig Gegenliebe stoßen.


    richtig, aber das gilt eigentlich für die alle Banken, die so Zinsaktionen anbieten. Die DAB und CortalConsors wollen ja eigentlich auch Trader anlocken.
    Das werden Dir beide auch so denke ich bestätigen, dass die es natürlich gerne hätten, wenn man auch mehr bei denen im WP-Bereich macht als nur das, was zur Erfüllung der Zinskonditionen notwendig ist.
    Das ist ja auch legitim.
    Was aber Meinung nach gar nicht geht sind so Dinge wie ich sie bei den Österrischen Banken erlebe. Da werden plötzlich Bedingungen aus dem Hut gezaubert, die nirgends stehen. In diesem Fall eben dass man den Depotwert von 10.000 Euro über das eine Jahr des Sonderzinses halten muss.
    Wenn man Bedingungen für eine Aktion aufstellt und dann feststellt, dass man nicht an alles gedacht hat und Leute ein "Schlupfloch" gefunden haben, dann muss die Bank in den sauren Apfel beissen und den Leuten die Prämie/den Sonderzins auch gewähren.


    Ähnliche Dinge habe ich bei brokerjet erlebt. Als ich da mal gekündigt habe und noch knapp 5 Euro auf dem Konto waren, da hieß es auch, dass sie das nicht überweisen würden, da sie eine Überweisung mehr kosten würde als das Guthaben. Oder beim Traden, da werden Fonds plötzlich als "Sparplantransaktionen" ausgelegt, oder Fondkäufe sind plötzlich keine "ENTGELTLICHE Transaktion", obwohl man einen AA bezahlt.


    Und das sind, um auf den "Gewäsch"-Vorwurf zu entgegnen, eben keine Hörensagen-Aussagen, sondern alles Dinge, die ich direkt so erlebt habe.


    Jedenfalls fällt mir auf, dass ich sowas noch nie bei einer deutschen Bank erlebt habe, sondern nur bei Banken, bei denen man direkt in Österreich anlegt/handelt. Hier in D hat sich noch keine getraut, einfach kleine Beträge einzubehalten mit der Begründung, die Überweisung würde für die Bank höhere Kosten verursachen.
    Und die Österreicher lassen auch nicht mit sich reden. Da kommt immer die Aussage ala "das sei so und fertig".



    Du sagst es ja selbst mit deiner Richtigstellung. Eigentlich müsste es die Wahlmöglichkeit geben zwischen EU-Quellensteuer oder der Versteuerung in Deutschland bei der Einkommenssteuererklärung. Das sehe ich eigentlich genauso. Da sowohl D als auch Österreich in der EU sind würde ich schon dem Gefühl nach sagen, dass das auch irgendwo gesetzlich so festgeschrieben ist (sparfux hat es ja auch schon angedeutet).
    Nichts desto trotz hält das die Banken in Österreich nicht davon ab, solche Aussagen zu machen wie "wenn Sie uns keine Befreiung von der EU-Quellensteuer einreichen, dann werden wir sie nicht als Kunde akzeptieren.


    Fazit für mich aus dem Gespräch mit der Bank, den Erfahrungen hier und nach einem Blick in die Preisliste:
    Es kann gut gehen und man erhält ein Jahr lang die 3,75 Prozent für 20.000 Euro, obwohl man gleich nach der TG-Anlage wieder die WP im Depot verkauft hat.
    Anderseits besteht auch eine gute Chance, dass die Bank gemäß ihrem PLV Gebühren für Depot und für das Trading berechnet (die für deutsche Verhältnisse ja schon happig sind) und Dir den Sonderzins erst nicht gewährt.
    Dann hast Du gute 100 Euro an Gebühren bezahlt und erst keinen Sonderzins erhalten, was dann ein richtiges Minus-Geschäft wird.
    Mit dem entgangen Zins von 750 Euro (abzüglich des gezahlten Standard-Zinses) halte ich es dann für unwahrscheinlich, ob da jemand bereit ist, den Aufwand zu treiben und mit Rechtsanwalt oder sogar gerichtlich gegen die Bank in Österreich vorzugehen. Einmal aus Sicht des Betroffenen und auch ob man einen Anwalt findet, der so eine Angelegenheit annimmt. Immerhin ist das schon ein Unterschied ob ein Rechsstreit in D oder in Österreich ausgetragen wird.

    Re: Re: Re: Bankhaus Jungholz


    Zitat

    Original geschrieben von Sunny67
    Von den Zinserträgen werden 35% EU-Quellensteuer einbehalten. Auf den Abzug wird verzichtet, wenn Du irgendeine Bescheinigung von Deinem Finanzamt vorlegst.


    Ob Du die Wertpapiere sofort wieder schadlos verkaufen kannst, kann ich Dir nicht sagen.
    ...
    Seit fast einem halben Jahr habe ich keine Wertpapiere mehr dort und den Sonderzins gibt's weiterhin. Gebühren wurden mir bisher auch keine berechnet.


    Ich habe gestern mal dort angerufen und parallel auch unter einem anderen Namen heute eine Email dorthin geschickt, auf die auch schon die Antwort kam:


    Sehr geehrter Herr XXX,


    vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Haus.


    Um die 3,75% auf Ihrem Verrechnungskonto zu erhalten, ist es notwendig, dass Sie mindestens € 10.000,00 in Wertpapiere bei uns veranlagt haben. Diese 3,75% erhalten Sie solange diese Bedingung auch erfüllt bleibt. Sollte das Wertpapierdepot durch Kursschwankungen kurzfristig unter die 10.000,00 Euro-Marke sinken, stellt das jedoch keinen Grund für einen Verlust der Verzinsung dar. Fällt das Depot durch Verkäufe unter die 10.000,00 Euro-Marke, ist die Bedingung für das Superzins-Depot nicht mehr erfüllt und der Zinssatz fällt heraus.




    Vermutlich funktioniert das bei Dir nur deshalb, weil Du Deine Papiere nicht verkaufst hast, sondern diese regulär ausgelaufen sind. Und eben weil Du ja gleich wieder neue in entsprechender Höhe gekauft hast.
    Allerdings ist selbst das eine heikle Sache. Denn wenn denen einfällt, doch noch Gebühren zu berechnen und den Zins zu streichen, dann hast Du jede Menge Ärger mit dem Verein.


    Da in der Aktionsbeschreibung überhaupt nichts zu dem Thema steht finde ich es nach wie vor fraglich, ob das tatsächlich so ist, dass der Zinssatz dann wegfällt.
    Das Problem wird aber sein, dass die Bank in Österreich sitzt und ich die Erfahrung gemacht habe, dass Banken dort ihre Ansichten und Meinungen auch so durchziehen wie sie denken, egal ob das rechtlich ok ist. Die nutzen gnadenlos aus dass Du in Deutschland wohnst und nicht gegen sie vorgehen wirst.
    Sprich Du müsstest dann rechtlich in Österreich was gegen die Bank unternehmen, was Du vermutlich aufgrund von Kosten und des Aufwandes nach nicht machst.


    Auch zum Thema Steuern habe ich gefragt:
    Die wollen gar keine Steuern abführen. Die gute Frau lies am Telefon durchblicken, dass man wert darauf lege, dass Du Dir eine Befreiung von der EU-Quellensteuer bei Deinem deutschen Finanzamt holst und dann später selbst in der Einkommenssteuererklärung die Einkünfte versteuerst.
    Würde der Neukunde keine solche Befreiung vorlegen würde das Konto nicht eröffnet werden.


    Daher wird man als Neukunde mehr oder weniger gezwungen, seine Einkünfte dort beim Finanzamt anzugeben. Abgeltungssteuer kennen die dort ja auch nicht.
    Denn wenn Du Dir eine solche Befreiung holst will das Finanzamt ja bestimmt auf jeden Fall auch eine Angabe in der Einkommenssteuererklärung sehen.


    Die Bank will also keinen Aufwand mit dem Thema Steuern haben und der Kunde soll sich selbst darum kümmern.


    Fazit:
    Aufgrund des Firmensitzes in Österreich und dem Steuerthema ist mir das doch zu wacklig.
    Da ist Ärger schon vorprogrammiert.

    Re: Postbank


    Zitat

    Original geschrieben von lola13
    Die Postbank hat eine NV-Bescheinigung nicht berücksichtigt, weil angeblich keine vorlag. Inzwischen wurde sie aber gefunden.
    Somit sind Steuern angefallen, die die Postbank nicht nachträglich erstatten will.
    Das Geld sollen wir uns über die Steuererklärung wieder holen. Es wird aber keine Steuererklärung gemacht (Rentner) - ist die Postbank verpflichtet, die zu unrecht einbehaltenen Beträge zurückzuzahlen?


    ja, genau dieses Thema kenne ich auch. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine nachträgliche Rückerstattung grundsätzlich möglich ist.
    Verschiedenste Banken haben das schon gemacht. Das ganze hat sogar einen Fachbegriff, "Verprobung" (zumindest hat das mal die CortalConsors so bezeichnet).
    Das ist z.B. auch beim Freistellungsauftrag interessant, da funktioniert das genau so, wenn man z.B. das Jahr über immer an kurzen und kleinen Zinsaktionen teilnimmt.


    Allerdings muss ich dazu sagen, dass sämtliche solcher "Verprobungen" innerhalb eines Kalenderjahres stattgefunden haben. Sprich die Rückerstattungen betrafen alle das laufende Jahr und haben auch im laufenden Jahr stattgefunden.
    Ich meine mich dunkel daran zu erinnern, dass das ganze nur während des laufenden Jahres funktioniert.


    Was das Thema "ist die Bank verpflichtet die NV-Bescheinigung zu beachten" angeht würde ich sagen ja, da das ganze im Grunde ja auch nur eine Art Freistellungsauftrag ist. Da kann die Bank ja auch nicht sagen ist uns egal, wir führen trotzdem Steuern ab.


    Dieses Thema habe ich aber noch nicht recherchiert so dass das lediglich meine eigenen Erfahrungen sind. Mein Rat wäre, dass Du bei Deinem Finanzamt anrufst und das mal abklärst und parallel mal im Internet schaust. Auch die Rückseite der NV-Bescheinigung und von Freistellungsaufträgen könnte hilfreich sein, da da ja oft die gesetzlichen Bestimmungen abgedruckt sind.
    Normalerweise gibt es im Finanzamt einen Spezialisten, der sich auch mit dem Thema NV-Bescheinigung auskennt.


    Auch bei mir (bei einem Bekannten von mir, dem ich bei Finanzangelegenheiten helfe), hat die Postbank auch mal die NV-Bescheinigung bei der Zinsabrechnung nicht berücksichtigt. Ich hatte damals den Beweis, dass die Bescheinigung auch bei der Postbank war, da ich um Rücksendung des Originals gebeten hatte und auf dem war der Posteingangsstempel.
    Das war aber auch kein Problem. Ich habe schriftlich die entsprechende Abrechnung reklamiert. Als Antwort kam ein Schreiben dass ich einfach die NV-Bescheinigung hinfaxen solle. Es wurden dann auch ohne Probleme die zuviel abgeführten Steuern erstattet. Das ganze hat keine zwei Wochen gedauert.
    Das ganze war unterjährig.


    Auf jeden Fall kann ich Dir aus persönlicher Erfahrung sagen, dass im letzten Jahr das kein Problem war, zuviel abgeführte Steuern wieder zu erstatten.



    Das Thema interessiert mich doch auch sehr. Darum berichte mal wie das ganze dann ausgegangen ist.

    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Auf dem Giro der Ziraat habe ich schon ca. 500 - 1000 €, denn es könnte mal passieren, dass ich eine Lastschrift vergesse oder etwas unvorhersehbares bezahlt werden muß. Eine Umbuchung vom Tagesgeld einer anderen Bank dauert meist einen Bankarbeitstag.
    Wir haben zwar das Barclays Tagesgeld-Konto mit den 1,75% + Leitzins, aber die Handhabung ist umständlich, denn man darf nur vom Referenzgiro aufs Tagesgeld überweisen. Andere Einzahlungen werden zurückgebucht. Außerdem weiß man bei den Chaoten der EZB nie, ob die Leitzin
    sen weiter gesenkt werden. Deshalb haben wir zur Sicherheit bei der PSD RNS neben den 3% bis 31.08.12 auch das 2,5% Tagesgeld bis 31.10.12. Außerdem habe wir je ein Giro dort und können sofort umbuchen und überweisen. :)


    Dass Einzahlungen lediglich vom Referenzkonto akzeptiert werden ist in der Tat blöde, aber kein Grund der gegen das Kto bei Barclays spricht.


    Was den Leitzins angeht ist natürlich eine weitere Senkung möglich. Aber dann ist meiner Meinung nach noch immer genügend Zeit, um sich so ein 2,5Prozent Garantie-TG zu sichern. Sich auf Vorrat jetzt schon 2,5Prozenter zu holen halte ich für nicht nötig.


    Was das Giro angeht, da nutze ich eher den Dispo für Unvorhergesehenes, eben weil die Abbuchung frühestens einen Tag später erfolgt und man so in 95% der Fälle immer noch genügend Zeit hat, um vor der Belastung das Geld vom TG auf's Giro zu übertragen und so keine Zinsen bezahlt, auch von einer Fremdbank.
    Aber da verfolgt jeder eine andere Strategie.
    Ich seh das so, dass die Dispo-Zinsen für einen Tag fast nicht in's Gewicht fallen, und anders herum ein Guthabenzins auf dem Giro auch keinen wirklichen Ertrag bringt, da das einfach keine kontinuierliche Anlage ist.


    Was das Thema mit den Lastschriften angeht, hab ich festgestellt dass es eine gute Idee ist, dass man sich eine Übersicht macht, wer wann welche Beträge vom Konto abbucht.
    Das ist nicht nur für die Liquiditätsplanung auf dem Giro gut, sondern noch viel mehr um sich mal bewusst zu machen, wo das Jahr über wieviel Geld hinkommt. Da reicht schon eine einfach Excel oder Testdatei.

    Re: Bankhaus Jungholz


    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger
    Beim Bankhaus Jungholz gibt es jetzt 3,75% auf maximal 20.000 Euro für 1 Jahr.


    Erforderlicher Depotübertrag: 10.000 Euro
    ...
    Konditionen:


    Voraussetzung für ein „Superzins-Depot“ ... sofern sich im Depot im Vorfeld Wertpapiere in einem Gegenwert von mindestens EUR 10.000,00 befinden. Der jeweils für das „Superzins-Depot“ gültige Zinssatz wird auf dem Verrechnungskonto eingeräumt und gilt für eine Laufzeit von 12 Monaten und für Beträge bis maximal EUR 20.000,00.


    Ich hab mir das gerade mal angeschaut.



    Für mich stellen sich gleich mal folgende Fragen:
    - Müssen die 10000 Euro in Wertpapieren gehalten werden oder können diese gleich, nachdem das TG-Konto befüllt wurde, wieder verkauft werden, ohne dass der Sonderzins wegfällt?
    - Wie sieht die Besteuerung für einen deutschen Kontoinhaber aus? Es handelt sich ja um eine Bank in Österreich
    - Werden Steuern auch gleich an Finanzämter abgeführt oder diese über die Gelanlage informiert?


    Hat das Angebot schon jemand hier genutzt und kann seine Erfahrungen posten?

    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    ...oder Anleihen, die natürlich nicht im Einlagensicherungsfonds sind. Das steht aber nur im Kleingedruckten.
    ...
    Hoffentlich bleibt die Ziraat noch lange bei den 2% aufs Giro. ;)
    ...
    Jetzt habe ich bei der PSD RNS in der Familie je ein neues Tagesgeld plus mit den 2,5% bis 31.10.12 beantragt...


    Anleihen, schön wär's. Die würde der Otto-Normalbürger ja noch verstehen. Da weiß man ja wenigstens was am Ende rauskommt und hat nur das Risiko, dass der Anleihegeber während der Laufzeit zahlungsunfähig wird.
    Da müssen schon Sachen wie Fonds, Zertifikate, Beteiligungen und andere Schweinereien her, halt auf jeden Fall was, das der Normalbürger nicht versteht und bei dem eines garantiert wird, nämlich dass die Bank dran verdient.


    So aus Interesse, warum sind denn die 2 Prozent bei der Ziraat-Bank so interessant, wenn es denn nun, wie wir festgestellt haben, auf massig TG-Konten 2,5 Prozent gibt? Auf dem Giro hab ich eigentlich nur das Allernötigste liegen, eben das was auf jeden Fall runter geht, und für Spontanes hat man Dispo oder Überziehung, was aber auch nur dazu dient, dass die Transaktion durch geht.
    Man veranlasst einfach taggleich noch eine Umbuchung TG-->Giro und zahlt nicht mal Zinsen für Dispo/Überziehung, da ja ausser Bargeld nichts taggleich vom Giro eingezogen wird.


    wegen PSD:
    Hast Du denn deine Familie damals nicht mit dem EZB+1,75er-TG der Barclays ausgestattet? Dann brauchst Du doch gar kein anderes Produkt mit 2,5 da die 2,5 bei Barclays erstmal sowieso längerfristig sicher. Und eben in unbegrenzte Anlagesumme.
    Dass es eine Leitzins-Erhöhung geben wird ist sowas von unwahrscheinlich, da sind wir uns ja einig, und dass es nochmal eine Senkung geben wird soll ja laut den Aussagen der EZB auch nicht passieren.

    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Wann sind die Zinsen auf 0%? :D
    Den Banken bringt diese Senkung nicht viel, denn die bekommen nur mit entsprechenden Sicherheiten Geld zu diesem Zinssatz von der EZB. :rolleyes:


    Da soll der Sparer wieder "bestraft" werden. Wie wenn das die Leute nun zu mehr Konsum verleiten würde. Und gegen die Euro-Krise hilft das auch nicht.
    Eigentlich sollte man jetzt erst Recht noch mehr sparen und möglichst wenig ausgeben, so aus Prinzip.


    Es ist ja nicht so als wenn wir keine Inflation hätten.


    Und doch, den Banken nützt es schon was. Jetzt kann noch mehr Geld verdient werden. Weil die Kredite lässt man so wie sie sind, und den Sparern kürzt man ganz schnell den Zins, und schon rollt der Rubel wieder.
    Jetzt dauert es bestimmt keine 4 Wochen, da hat jede Bank ganz "tolle" Anlageprodukte im Wertpapierbereich, sozusagen als "Alternative" zu den niedrigen Sparzinsen.
    Dass man da aber Äpfel mit Birnen vergleicht, das lässt man dann unter den Tisch fallen.


    Das Problem an der EZB-Geschichte ist dass die EZB zwischen den Zinserhöhungen und -senkungen jede Menge Zeit verstreichen lässt. Sprich ich geh mal davon aus dass es dieses Jahr keine Erhöhung mehr geben wird.


    Das mit 0 Prozent wird es nicht geben, denn Dank der Barclay würde das dann immerhin noch 1,75 Prozent für den Sparer bedeutet. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Die EZB hat soeben den Leitzins von 1,00 auf 0,75 Prozent gesenkt. Damit sind die 2,75 Prozent von Barclays für Früheröffner des Tagesgeldkontos leider Geschichte - ab jetzt gibt es nur noch 2,5 Prozent.


    Mist, das war das blödeste was passieren konnte.


    Da hat die Barclays bestimmt die EZB bestochen, dass die den Leitzins senken, damit denen ihr versprechen nicht mehr so weh tut. :mad:

    Re: Re: Re: PSD RNS 2,5% Tagesgeld



    zu 1)
    vermutlich nur eine statistische Angabe, wie bei der Denizbank auch, man kann aber beliebig viel anlegen


    zu 2)
    KwK nein, Affili ja über financeads.net

    Re: Re: Re: PSD RNS 2,5% Tagesgeld


    Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    2,5% gibt im ganzen Quartal ja auch bei Cosmos, also sind's eigentlich drei.


    Ja, mir ging es nur darum dass dem einen oder anderen die 20.000 Euro, die man maximal bei der PSD RNS anlegen kann, nicht ausreichen und dass es noch genügend Alternativen zum gleichen Zinssatz gibt.
    Maximal kann man dann noch das letzte 3Prozent-Konto bis 31.08. haben, dann wären auch die wieder zur Neuanlage fällig.
    Sprich bis 31.08. max 40.000, und ab dann nur noch 20.000


    Bisher ist die PSD mit dem Zinssatz immer weit über den der Top-Standard-Konten gelegen.


    Natürlich ist die PSD eine deutsche Bank. Das ist aber auch egal. Wichtig ist die deutsche Einlagensicherung, die eben bei der doch sehr unbekannten Bank GEFA wichtig ist.
    Ein Gegenbeispiel wäre z.B. die IW-Bank mit den 3 Prozent, aber eben eine italienische Bank mit italienischer Sicherung, der ich nicht gerade so vertraue.