Beiträge von blacksun

    Zitat

    Original geschrieben von flatty
    Selbst kündigen birgt das Risiko eines Monats in der Grundversorgung.


    Das schon, aber ich rate jedem dringend dazu, dass man selbst kündigt. Vor allem wenn man mehr wie eine 1-monatige Vertragslaufzeit hat.


    Die Mehrzahl der Angebote haben eine MVLZ von einem Jahr. Wenn Du da nur einen Tag zu spät dran bist bei der Kündigungsfrist bist Du automatisch wieder ein Jahr dabei.
    Wenn also der neue Anbieter die Fristen nicht einhält, weil z.B. großer Andrang, jemand krank, usw. und deshalb die Fristen nicht einhält, bist Du wieder für ein Jahr gebunden.


    Das Risiko sollte niemand eingehen, wenn man keine 1-monatige Laufzeit hat. Dann lieber im einen Monat Grundversorgung.


    Grundsätzlich sollte man seinen Vertrag, sofern man nicht monatlich rauskommt, sowieso immer kündigen. Am besten immer gleich nachdem die Belieferung begonnen hat.

    Zitat

    Original geschrieben von full moon Andere Gründe fallen mir mehr oder minder spontan nicht ein. Habe ich etwas übersehen?


    ja, und zwar dass ich geschrieben habe dass ich die Tarife ohne jeglichen Bonus betrachtet habe, sowohl die flexstrom-ableger als auch Vattenfall und trotzdem auf Mehrkosten von 20 Euro/Monat gekommen bin.


    die f"lexis" sind auch ohne boni an der spitze der discounter. da brauchst du nicht mal wegen boni rumstreiten, wenn du keine Zeit und Lust hast.


    mit der GG und dem kWh-Preis sollte es nun ja nun wirklich keine Probleme geben.


    Sprich es bleibt alleine beim Vorkasse-Risiko. Und da brauchst Du weder Zeit, noch juristische Vorkenntnisse und auch keine RSV. Wenn die Firma pleite macht ist das Geld weg. Das leuchtet denke ich jedem auch so ein. D.h. entweder man wagt es oder lässt es bleiben.
    Als Anmerkung noch: Flexstrom und die Ableger sind nicht die einzigen, die Vorkasse-Tarife anbieten. Da gibt es noch jede Menge andere Anbieter. Auch Stadtwerke sind dabei.
    Und nur weil die Stadtwerke heißen sind die deshalb noch lange nicht sicherer. Auch deren Unternehmensform ist sehr oft eine GmbH. Und da gilt das gleiche wie für die Löwenzahn-Energie-GmbH:

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Ja, nach wenigen Tagen ist es überwiesen


    ok, und wie ist das mit den 80 Euro Neukundenbonus, die bei den Tarifvergleichern angegeben wird? Gibt es die zusätzlich oder werden die 80 Euro bei Abschluss über Payback quasi durch die 100 Euro ersetzt?


    Ausserdem hab ich, wo ich doch gerade bei dem Vergleicher bin, doch mal geschaut, wie groß denn die Mehrkosten wären zwischen "Löwenzahn 2-Jahreszeiten", wo ich aktuell bin und dem Easy-Strom von Vattenfall bei einem Verbrauch von 3000 kWh
    Die Boni hab ich nicht nicht mit einrechnen lassen, also nur der reine Preis (Grundgebühr und kWh-Preis).
    Ergebnis: Vattenfall ist 242 Euro pro Jahr teurer als Löwenzahn. Das ergibt also pro Monat 20 Euro Mehrkosten.
    Nun dauert so ein Stromanbieterwechsel mind. 6 Wochen. Sprich ich müsste mich, wenn alles ideal läuft, mich mind. 2 Monate von Vattenfall beliefern lassen, um die 100 Euro Prämie zu bekommen, hätte dann aber Mehrkosten von 40 Euro. Sprich die Prämie ist in Wirklichkeit netto max. nur 60 Euro.


    Lohnt sowas denn?
    Die begeisterten Postings hier deuten für mich schon darauf hin, dass die das nur wegen der Prämie machen und nicht wegen dem Tarif an sich.

    Re: Barclays Tagesgeld


    Zitat

    Original geschrieben von KevinB
    Hab ich was übersehen oder ist das Angebot von Barclays ein Kracher?


    2,75% sind aktuell fast unschlagbar und wenn der Zins weitersinkt dürften auch andere runtergehen. Von daher ist eine 3-jährige Garantie 1,75% über dem EZB-Zins zu liegen doch super. Solange garantiert das sonst keiner.


    Naja, so sensationell ist das ganze auch wieder nicht.
    Bei der PSD RNS gibt es 3%, bei der NIBC 2,85 und die ikano 2,81. Erst danach kommen Moneyou, Denizbank auch mit 2,75.


    Wenn der Leitzins gesenkt wird bedeutet das bei der Barclay automatisch eine Zinssenkung. Bei den anderen hingegen hat man wenigstens noch die Chance, dass die Senkung erst später kommt oder gar nicht.


    Und man sollte nicht vergessen, das die Barclay wie die BoS durch die britische Einlagensicherung und nicht durch die deutsche gesichert wird. Der private Sicherungsfond hilft Dir im extremsten Fall nicht weiter, da er erst ab Summen über der gesetzlichen Sicherung greift. Sprich nur die Beträge über den 85.000 Euro sind gesichert.


    Solange es Banken gibt, die einen höheren Zinssatz als die Barclay bieten und zudem noch mit deutscher Einlagensicherung macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, Gelder dorthin zu verschieben.


    Wenn die Zinsen sinken oder steigen machen auch anderen Banken mit. Von daher wird Dir mit dem Angebot nur etwas verkauft was es bei anderen Banken auch gibt.
    Das wäre so als würde die Bank damit werben, dass wenn Du Geld bei denen anlegt, dass dann garantiert für die nächsten drei Jahre jeden Tag die Sonne aufgeht. Du verstehst...

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    macht was ihr wollt, das müsst ihr mit eurem gewissen ausmachen. aber zu meinen, dass da ja sowieso niemanden ein schaden entsteht, stimmt so ja mal nicht.


    also Gewissenbisse habe ich bei Stromkonzernen und Banken bestimmt nicht, vor allem nicht wenn sie eine AG oder GmbH sind.
    Ich sag nur Atomstrom, jährliche Gewinne in Millionenhöhe, Bankenkrise.
    Das ist aber ein andere Thema.


    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    das ganze im großen stil zu praktizieren und den strom für die nächsten jahre einzukaufen dürfte auch schwierig werden, weil dann doch mal in der edv irgendwo ein lämpchen angeht, wenn sich der verbrauch gleich mal verfünfacht.


    Das ist ja wohl logisch, dass man das mit Bedacht angehen muss.
    Wenn Du z.B. einen Verbrauch von 3000 kWh hast und dann 4000 angibst fällt das bestimmt nicht auf.
    Ein Mehrverbrauch von 1000 kWh ist ja wohl kein Problem das zu argumentieren. Es könnte ja Familienzuwachs gegeben haben.
    Und wenn Du dann noch jedes Jahr konsequent wechselst, was du aufgrund des Preises ohnehin machen musst, verschleiert das das ganze zumindest auf Lieferantenseite ohnehin.


    Wenn Du dann nach 2-3 Jahren, immer 4000 statt 3000 angegeben hast, hat sich der Netzbetreiber an die 4000 "gewöhnt" und Du kannst z.B. auf 5000 gehen.


    So, und wenn Du das über 10 Jahre machst kannst Du Dir ja ausrechnen, vielviel Strom Du Dir quasi zu einem günstigeren Preis gesichert hast.


    Wie gesagt interessant wird's dann nur, was der Netzbetreiber macht, wenn nach 10 Jahren der Zähler gewechselt wird.
    Und Du dann 10 oder mehr verschiedene Lieferanten hattest.

    Re: HVB Online Konto


    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger
    Habe die Unterlagen per Postident vor 10 Tagen weggeschickt und noch nichts wieder gehört.


    Ist der Standard, wenn sie Dich nicht wollen.
    Bei der HypoVereinsbank hab ich das Gefühl, dass sie Kunden nur dann nehmen, wenn man in der Nähe einer Filiale wohnt.


    Ich die letzten Jahre immer wieder versucht, Kunde zu werden und habe jeweils alle zwei Wochen den Antrag per PIdent eingereicht. Nur etwas gehört habe ich noch nie.

    Prämie wird direkt von Bank versteuert


    Hallo zusammen,


    in der vergangen Woche ich mir etwas sehr kurioses passiert.


    Ich hatte im vergangen Herbst ein Depot bei der comdirect eröffnet. Es handelte sich um die gleiche Aktion wie sie aktuell noch immer Angeboten wird.
    Sprich man bekommt 50 Euro, wenn man innerhalb von 3 Monaten nach Eröffnung Fonds mit mind. 5000 Euro kauft oder überträgt.


    Jedenfalls wurde letzte Woche die Prämie zwar gebucht. Jedoch hat die Comdirect auch am gleichen Tag zwei Korrekturbuchungen für die WP-Anschaffung und auch für den Verkauf durchgeführt und den Anschaffungspreis einfach um 50 Euro gesenkt.


    Dadurch hatte ich nun plötzlich einen Kursgewinn von 50 Euro, den die doch glatt als solchen auch versteuert haben.


    Wem von von euch ist es schonmal genauso gegangen (egal ob bei der cd oder sonst wo)?


    Dürfen die das denn einfach so, eine Prämie selbst versteuern?
    Es geht nicht um die Frage ob Prämien steuerpflichtig sind, sondern ob die das einfach selbst versteuern dürfen?