Beiträge von blacksun

    Re: 1822 direkt, Sparkassen-KK und DiBa-KK


    Zitat

    Original geschrieben von winniepuuh
    Hallo,
    weiß jemand, ob man mit der 1822direkt-SparkassenCard auch Bareinzahlungen an einer beliebigen Sparkasse durchführen kann? Ist man dann quasi ein vollwertiger Sparkassenkunde?


    Nein, selbst wenn Du Kunde einer "richtigen" Sparkasse wärst könntest Du nicht einfach die Einzahler einer anderen Sparkasse nutzen.
    Das mit dem Sparkassen-Verbund, dass Du in jeder Sparkasse mit Deiner EC-Karte einer x-beliebigen Sparkasse Geld gratis abheben und aus Auszüge ziehen kannst heißt nicht, dass das auch für Einzahlungen gilt. Fast alle Sparkassen erlauben Einzahlungen ausschließlich für die Kunden des eigenen Institutes.
    Von den RaiBas/VoBas kenne ich das genau so.


    Daher nicht den Sparkassenverbung mit Einzahlungen gleichsetzen. Wenn Du doch eine Sparkasse finden würdest, die fremden Sparkässlern das Einzahlen erlaubt hättest Du richtig Glück.




    Zitat

    Original geschrieben von Faro22
    Bei meiner Sparkassen-KK (Monatsabrechnung) ist es nämlich doof, wenn man etwas kauft, die Erstattung aber erst auf der folgenden Abrechnung drauf ist. Da geht man lange in Vorkasse....


    Wegen der Sache mit Abrechnung der Sparkassen-KK
    Es ist richtig, dass wenn man nichts unternimmt, dann wird das Guthaben auf einer KK erst mit der normalen monatlichen Abrechnung auf das Girokonto gutgeschrieben. Du kannst aber einfach auch Deine Sparkasse bitten, dass das Geld vorher überwiesen wird. Bzw. eigentlich nicht die Sparkasse, sondern den Herausgeber/eigentlichen Betreiber der KK. Bei mir ist das die BCS. Wer das bei euch ist steht entweder auf der KK oder müsst ihr bei der Sparkasse erfragen.
    Das funktioniert ohne Probleme. Mann muss das nur wissen.



    Zitat

    Original geschrieben von Faro22
    hatte nochmal bei der DiBa-Hotline nachgefragt.
    Der nette MA sagte, dass es nicht geht.
    Man muss bei Erstattungen von KK-Zahlungen immer beim betreffenden Shop die Girokontonummer angeben, damit die es dahin überweisen können....?!?!
    Der hatte wohl nen :gpaul:


    Wegen der Sache mit der KK der Diba.
    Das mit der Gutschrift funktioniert bei jeder Kreditkarte (zumindest bei denen von deutschen Banken). Sprich eine Rückbuchung auf eine KK landet entweder auf dem Abrechnungskonto der KK oder verbleibt als Guthaben auf der KK-Konto und muss dann manuell angefordert werden.
    Gebühren werden soweit mir bekannt ist auch von keinem Kk-Ausgeber verlangt für Überweisungen aus Guthaben.

    Re: Aktion 3,5% bei Depotübertrag zu Cortal Consors


    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger
    Der Zinssatz ist nicht gerade gigantisch, wenn man bedenkt, dass man für 6000 Euro Wertpapiere übertragen muss und mittlerweile doch einige Banken schon 3% aufs Tagesgeld zahlen (wenn auch nur für Neukunden).
    Aber auch für 1-Jahres-Festgeld gibt es mittlerweile einige Anbieter, die 3 % zahlen
    Der Vorteil bei Cortal Consors beläuft sich also auf maximal 100 Euro bei einer Anlagesumme von 20.000 Euro für ein Jahr.


    Ich stimme mit Bart1975 überein, dass sich die Sache mit dem Zins aufgrund der aktuellen Turbulenzen auch schnell wieder ändern kann.


    Und die besagten 3% sind zum einen keine 3,5% sondern eben nur 3. Und bei der CC ist das eben ein TG und kein FG, sprich Du kommst jederzeit ran und hast trotzdem mehr Zins als beim FG.
    Wenn FG mit einem Jahr, dann muss sich der Zins schon deutlich vom TG-Zins unterscheiden.


    Zum Thema 6000 Euro Übertrag muss Du auch bedenken, dass es im Vergleich zu den meisten anderen Angeboten keine Haltefrist gibt. Sprich Du kannst sofort nach dem Übertrag verkaufen. Und wenn Du ohnehin WP hast, die Du nicht verkaufen möchtest, spielt es ja keine Rolle bei welcher Bank die lagern. Dann kannst Du auch mal 6000 davon zu der CC rüberschieben.


    Und wegen der 100 Euro finde ich lohnt es sich auf jeden Fall. Der Aufwand ist Minimal. Du brauchst nicht mal einen Postident. Nur ein Formular ausfüllen und in den nächsten Briefkasten werfen, der Rest geht alles Online.
    Das Risiko ist auch Minimal bis nicht vorhanden.
    Und da sag ich schon 100 Euro haben oder nicht haben

    Re: Re: Cortal Consors: 3,5% Zinsen bei Depotübertrag für Kunden


    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger


    Richtiger Link: https://www.cortalconsors.de/P…konten/Kundendepotwechsel


    Hallo zusammen,


    ich nehme aktuell noch an der gleichen Aktion aus dem letzten Jahr teil. Die Bedingungen waren identisch, nur dass es damals nur 3% für ein Jahr waren.
    Das eine Jahr wäre nun am 30.9. vorbei.


    Daher wäre es schön, wenn ich nun auf die gleiche Art und Weise mir wieder für ein weiteres Jahr den Zins von diesmal 3,5% sichern könnte.


    Gibt es Erkenntnisse, ob Teilnehmer aus der 3%-Aktion von 2010 nun wieder teilnehmen können?
    Einen besonderen Ausschluss finde ich bei den Bedingungen nicht. Aber das muss ja nichts heißen.


    Die Aktion aus 2010 hieß „3,0% p.a. bei Depotwechsel“, die neue Aktion heißt „3,5% p.a. bei Depotwechsel“. An sich sollten das zwei getrennte Aktionen sein, sprich eigentlich sollte eine erneute Teilnahme möglich sein.
    Nur da die Aktion sonst vollkommen identisch ist könnte ich mir vorstellen, dass es nicht so ist.

    Re: Postbank Aktiv-Sparen


    Zitat

    Original geschrieben von Bonti27
    Allerdings hat die Postbank die Konditionen um diesen Punkt erst am 01.08.2011 erweitert.
    Ich habe extra noch einmal in den Bedingungen vom 01.07.2011 nachgeschaut: dort gibt es diese Passage noch nicht.


    Die Postbank ist also durchaus lernfähig - oder liest im TT-Forum mit, und schließt somit die Leute ab 01.08.2011 aus, die ein "Quasi-3-Monats-Festgeld" mit 3.6% für das 4. Quartal geplant hatten. Schade, aber nachvollziehbar ... :(


    Ich glaube daran bin ich nicht ganz unschuldig.


    Ich hatte bei denen schriftlich angefragt, wie das ganze mit den Umschichtungen gemeint ist. Denn es ist nicht das erste Mal, dass die Konditionen an dieser Stelle geändert wurden.
    Da stand nämlich auch mal, dass der Aktivsparerbonus nicht gewährt wird, wenn man Gelder so anlegt, die in den letzten drei Monaten bei der PB angelegt waren.


    Dann wurde dieser Passus raus genommen. Es hieß dann nur noch "Umschichtungen von bestehenden Sparkonten mit dreimonatiger Kündigungsfrist bleiben bei der Berechnung des bonusberechtigten Betrags unberücksichtigt".


    Ich wollte nun wissen, was genau diese Umschichtung ist und ob es da einen Zeitraum gibt, ab wann eine Umschichtung bonusschädlich wird.
    Hier wurde mir dann sogar schriftlich bestätigt, dass alles als Umschichtung zählen würde, was innerhalb eines Monats noch bei der PB war.


    Im Text findet sich aber keine Zeitangabe mehr, weder 3 Monate noch einen Monat. Ich war dann so frei und habe zurückgeschrieben, dass man mir sagen soll, wo ich diese 1-Monatsregel finde. Es kam nie eine Antwort.


    Warum wohl? Weil das nur eine interne Handlungsanweisung ist.


    Ich hab noch eine Anlage bei der PB, die 14 Tage vor Beginn des 4. Quartals zur Verfügung steht. Somit war mein Plan, einfach Geld bei der PB abziehen, zeitgleich also noch im 3. Quartal das Aktiv-Sparen eröffnen und dann zum 01.10. das Geld für 3 Monate fest anzulegen bis zum 30.12.
    Natürlich wie beschrieben sofort am 01.10. den Betrag auf drei Monate kündigen, damit es gleich nach Ablaufe des Quartals wieder zur Verfügung steht.


    Also im genau wie es beschrieben wurde.


    Ich bin nun an der Überlegung, ob ich nicht trotzdem auf Vorrat das Konto eröffnen sollte. Vielleicht ist in 2012 der Bonuszins ja auch interessant. Und je früher man eröffnen desto schneller sind die 3 Monate vorbei. Es heißt ja nur 3 Monate ab Kontoeröffnung, nicht ab Anlagedatum.


    Was meint ihr?

    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Ich kann einfach nicht einsehen, warum ich als Selbstständiger ein Mensch zweiter Klasse sein soll und kein kostenloses Privatgiro und keine günstige Kreditkarte für meine privaten (!) Zahlungen haben soll.


    Nun, in gewisser Weise ist das schon verständlich seitens der Banken.


    Denn bei einem 1-Mann-Unternehmen ist nun halt mal nur der eine Mann "greifbar".
    Und ich sag mal Unternehmen ist Unternehmen. Eine GmbH z.B. muss auch ihre Bilanz und alles mögliche offen legen, damit sie Geld leihen kann.


    Und sind wir ehrlich, in den meisten Fällen geht es bei Selbstständigen um größere Summen als bei der kleinen Bäckerei-Fachverkäuferin. Dass da natürlich mehr Unterlagen benötigt werden und genauer geprüft wird ist klar.


    Der Angestellten reicht ein Dispo sagen wir von 1000 Euro. 1000 Euro sind im Gewerbe aber nichts. Und trotzdem steht hinter dem Selbstständigem eben sonst niemand mehr ausser der Person selbst und die eine Person hat auch noch die "Leitung des Unternehmens".
    Wenn der Angestellte sein Konto übersieht und der Dispo zurückgeführt werden soll, dann gibt es noch die Einnahmequelle "Einkommen", das in den meisten Fällen auch sicher ist und mit dem man rechnen kann.
    Der Selbständige hingegen ist wie der Name schon sagt auf sich alleine gestellt. Da gibt es eben keine verlässliche Quelle im Hintergrund. Da Risiko ist also dementsprechend größer.


    Die Chancen sind als Selbstständiger zwar größer, aber dafür eben auch das Risiko. Das ist nun mal wie bei fast allem.


    Ein ganz anderes Thema ist auch, was für Geschäfte mit der Bank abgewickelt werden.
    Im privaten Bereich sage ich mal aus dem Bauch heraus geht es bestimmt in mehr wie der Hälfte der Fälle um Anlagegeschäfte.
    Unternehmen hingegen haben wesentlich weniger im Anlagebereich zu tun. Hier geht es fast immer um Finanzierung und Zahlungsverkehr.
    Und ein Ausfallrisiko hat die Bank nun mal nur im Bereich Finanzierung, nicht im Anlagebereich. Das gleiche gilt für den Versicherungsbereich. Auch hier trägt nur der Bankkunde das "Risiko". Kann er nicht mehr seine Beiträge bezahlen, ist der Kunde halt nicht mehr versichert bzw. die Bank bekommt halt die Beiträge nicht mehr.


    Daher ist es meiner Meinung nach schon sinnvoll, wenn zwischen Selbständigen und Angestellten unterschieden wird.


    Um wieder auf das Thema KK zu kommen:
    Auch hier sind denke ich die Geldbewegungen im privaten Bereich wesentlich kleiner als bei Selbstständigen.
    Sind wir doch mal ehrlich. Was wickelt ein Privatmann an größeren Summen über die KK ab? Er bucht mal die Urlaubsreise oder kauft mal einen Fernseher im Onlinehandel. Dann war's das aber auch schon mit den großen Beträgen.
    Und das sind Beträge, die hat der Privatmann nicht jeden Monat auf der KK, sondern einmal im Jahr oder alle paar Jahre.
    Er hat den Rahmen auf seiner KK nur deshalb, dass er eben die eine größere Anschaffung auch entsprechend mit KK bezahlen kann, nicht damit er jeden Monat den Rahmen komplett ausreizt.


    Würde er das machen, sprich jeden Monat den Rahmen voll ausreizen, würde er sofort auffallen und die Bank hellhörig werden. Auch wenn der Saldo ohne Probleme immer ausgeglichen wird würden bestimmt Prüfungen anlaufen. Wird die KK doch geschäftlich genutzt, werden das hochrisikoreiche Dinge bezahlt, entsteht für die Bank ein Risiko, und und und?


    Ein Selbstständiger, der durch Deutschland reist, der bezahlt damit sein Hotel, den Mietwagen, der tankt wesentlich mehr als der kleine Angestellte. Und das jeden Monat.


    Und KK sind meistens blanko-Kredite. Oder musstest Du schon einmal Sicherheiten hinterlegen, um eine zu bekommen?
    Wenn ein Privatmann sein Auto finanzieren will, dann gibt's als Sicherheit immer noch das Auto, welches durch Vollkasko immer noch als Sicherheit zur Verfügung steht.
    Auch bei privater Finanzierung wird genau geprüft, bevor Du den Kredit bekommst. Je größer der Betrag desto mehr wird auch hier geprüft.

    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Ein Girokonto oder eine Kreditkarte läuft jedoch immer auf eine natürliche Person und kommt in deren Schufa. Ob die natürliche Person das Konto dann geschäftlich nutzt, steht auf einem anderen Blatt. Geschäftliche Nutzung heißt ja nicht per se, dass da wahnsinnig viele Buchungsvorgänge ablaufen. Bei der Kreditkarte können das auch nur ein, zwei Bezahlungen im Monat sein, der Umfang ist also genau wie bei einer "Privatperson". Für die KK herausgebende Bank gibt es da keinen Unterschied, sie bemerkt nicht, dass ich die Einkäufe geschäftlich nutze - und das ist ja auch völlig egal. Der Punkt ist: Sie muss bereit sein, eine Kreditkarte überhaupt an einen Selbstständigen zu geben (egal ob der sie nur privat oder auch geschäftlich nutzt).


    Hallo Lisa,


    bei Selbstständigen mag das so stimmen. Aber ich würde nicht beschwören, ob auf jeder Firmen-KK auch der Namen desjenigen steht, der sie nutzt. Auf jeden Fall steht die geschäftliche KK eines Vertreters nicht in der persönlichen Schufa-Akte (wäre ja noch schöner).
    Die Unterschrift muss denke ich schon immer zum Nutzer passen. Aber die Prägung? Wobei ich auch zugebe, dass ich nie eine in den Händen hatte.


    Aber zum Thema wieder:
    Der Bank ist es (sehr oft zumindest) nicht egal, ob du die Karte oder auch ein Konto geschäftlich nutzt oder nicht. Das kann ich Dir definitiv bestätigen. Dabei geht es auch nicht darum, ob viele Buchungen darüber laufen oder wenig.
    Es geht vielmehr darum, dass es sich bei dem einen Produkt (Privat-giro, KK für Privatkunden) um Angebote für Privatkunden handelt oder eben dann um Business-Konten und -Karten für Selbstständige und Firmen. Hintergrund ist schlichtweg die Bepreisung.
    Darauf achtet ein Bank umso mehr, je mehr Inklusivleistungen bei einer Karte / einem Konto mit dabei sind.


    Die örtlichen Banken, die Dich kennen, haben es da einfacher, weil sie ihre Kunden kennen und wissen, was er macht.
    Aber bei größeren Banken bzw. wenn der neue Kunde nicht bekannt ist muss sich die Bank erst einmal darauf verlassen, was der Kunde angibt.
    Wirklich herausfinden ob das stimmt, was man angegeben hat, tut die Bank nur, wenn sie die Umsätze analysiert. Und das machen die auch.


    Solange Du keine Kredite bzw. Dispo möchtest musst Du weder den Arbeitgeber angeben noch Einkommensnachweise einreichen. KK hingegen sind ja quasi Kredite wie der Name schon sagt.
    Hier muss ich aber sagen, dass ich bisher nur wenige KK hatte, die auch tatsächlich Kopien von der Gehaltsabrechnung haben wollten. Den meisten reicht es, wenn man den Arbeitgeber nur mit der Adresse und die die Höhe des Einkommens angibt.


    Ich wundere mich auch immer, dass die KK-Unternehmen bzw. die Banken sich an dieser dann wieder mit so wenig zufriedengeben.
    Wie wollen die nachprüfen, ob ich tatsächlich dieses Einkommen habe, das der Antragsteller einträgt? Bzw. ob er auch tatsächlich dort arbeitet.
    Das steht nicht in der Schufa, wo ich arbeite und was ich verdiene.


    Und ich glaube nicht dass ein Arbeitgeber einfach mal so ausplaudert, ob jemand tatsächlich bei einem arbeitet und was der Betreffende verdient.

    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Ich bin selbstständig. Die Barclay ist privat. Ich brauche eine zweite Kreditkarte für gelegentliche Einkäufte fürs Geschäft.


    Hallo Lisa,


    das könnte bei der ein oder anderen Bank zum Problem werden. Die ganzen Angebote richten sich eigentlich immer an Privatleute. Ob auch Firmen bzw. Selbstständige die Angebote so zu den gleichen Konditionen bekommen können, das solltest Du vorher erfragen.


    Landen eigentlich die Dinge als Selbstständige in der gleichen Schufa-Akte wie Du als Privatperson?

    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Barclay habe ich selbst schon ewig (seit 1993) und hatte bislang noch keine Ablehnungen für Girokonten, auch einen super Score, bis ich mit meinen "Umbaumaßnahmen" von Telefonvertrag und Konten angefangen habe. Auch mein Mann hat eine Barclay und ebenfalls noch nie eine Ablehnung gehabt.


    Um den Umbau zu komplettieren, brauche ich jedoch noch eine weitere Kreditkarte demnächst. Ich bin nun am Überlegen, ob es taktisch geschickter ist, eine Atempause von einigen Monaten einzulegen, damit sich der Branchenscore erholen kann (und ihn vorher nochmal abzufragen), und erst dann die weitere Kreditkarte zu beantragen (2, 3 Monate Zeit hätte das noch), oder es jetzt gleich zu probieren und dabei möglicherweise eine Ablehnung zu riskieren, die den Score weiter drücken würde und die nächste Beantragung auch nicht gerade erleichtert.


    Also ich würde mir an Deiner Stelle da keine Sorgen machen. Bei Dir geht es um eine einzige KK.
    Die kannst Du ohne Probleme beantragen. Du hast ja bisher nur die eine Barclay. Warum willst Du eine zweite?


    Du musst wissen, ich bin im Durchschnitt 10 Mal im Monat wegen Prämienjagd bei der Post wegen PostIdent für Konten/Karten/Depots. Bei mir ist die Schufa im Dauereinsatz wegen Anfragen, Neueintragungen und Löschungen.


    Was Du mal machen könntest ist Dir eine Schufa-Auskunft anfordern. Einmal im Jahr ist das gratis. Einfach ein Formular bei denen ausfüllen, Ausweiskopie mit beilegen und schon bekommst du einige Wochen später eine Übersicht.
    Die Schufa wird bei Dir recht übersichtlich sein.
    Dann siehst Du was alles eingetragen ist, was angefragt wurde.


    Das hat bei mir auch ware Wunder gewirkt, die gar nicht mehr existenen Konten und Karten löschen zu lassen.
    Die 1822 und die Santander sind hier auch aufgefallen. Die 1822 hatte noch drei Giro's drinn stehen, die Santander beide KK, obwohl alles schon längst gekündigt war.



    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Santander hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber nachdem es mir auch trotz intensiver Suche nicht gelungen ist, VOR der Beantragung die Kreditkarten-Bedingungen (das Kleingedruckte) auf der Website oder sonstwo im Internet zu finden, werde ich das wohl nicht machen. Entweder bin ich zu dämlich, oder es steckt System dahinter, die Bedingungen nicht zu veröffentlichen. Dass Du die jetzt in dem Zusammenhang nennst, spricht auch nicht für Santander.


    Füll doch einfach die Felder mit Dummy-Daten aus. Einen Vertrag gibt es ohnehin erst, wenn Du den Eintrag einschicken würdest.

    Re: Nur noch 2 neue Bankverbindungen


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    ... aber ich muss mir noch überlegen, ob ich mich da einmische. Wahrscheinlich belasse ich es dabei bzw. mache es davon abhängig, wie die beiden ihre Finanzen regeln.


    richtig, bei Geldangelegenheiten musst Du immer vorsichtig sein, was Du da einem rätst. Ruck zuck bist Du sonst nämlich der Buhmann, auch bei Freunden.



    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    ...
    Das letzte Argument hatte mich aber veranlaßt, das Thema zu wechseln. Nachdem ich mich über die Rabatte informiert habe, erscheint es mir doch unsinnig, dafür jeden Monat 7 EUR auszugeben. Es wird lediglich der Kinorabatt in Anspruch genommen, was monatlich maximal 2 EUR Ersparnis bringt.



    Zum Thema Rabatt/Bonus: Da versteh ich die Leute nicht, die etwas wegen eines Rabattes kaufen, das sie gar nicht brauchen und aber dafür mehr Geld ausgeben, als der Rabatt bringt.
    Das ist wie der Werbespruch "Beim Einkaufen sparen". Man spart vielleicht, aber letztendlich gibt man doch Geld aus.



    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    ...
    Auch wenn Email Rechnungen kein Problem darstellen sollten und der Antrag bei der Advanzia ohne Post-Ident kinderleicht ist, werde ich die gebührenfreie Mastercard Gold überhaupt nicht mehr vorschlagen.


    Wegen Advanzia:
    Die Karte ist meiner Meinung nach nur etwas für disziplinierte Leute. Wenn man da was schleifen lässt wie die Überweisung des KK-Saldos, dann wird's teuer. Letztendlich lebt die Advanzia eben genau davon.
    Wenn ich Deine Schilderungen zum Verhalten der Frau sehe zeigt das mir, dass die Advanzia nichts für die beiden ist.
    Wenn die jetzt schon lieber 5,90 Euro im Monat bei der Postbank bezahlen anstatt durch zwei simple Daueraufträge 1000 Euro jeden Monat hin und herbuchen zu lassen, dann sind Konten mit Mindestgeldeingang bzw. Selbstzahler-Kreditkarten wirklich nichts.
    Und Du hast natürlich das bereits erwähnte Problem, dass es einen vernünftigen KK-Rahmen nur gibt, wenn Du die Karte ein paar mal genutzt hast. Sprich Du musst den Rahmen erst einmal aufbauen. Ist an sich nicht schwer, wenn man Autofahrer ist. Dann muss man halt die nächsten Monate in der Tanke mit der KK bezahlen.






    Wegen Fremdwährungsgebühren bei KK:
    Entweder man bezahlt eben die 1,xx%, oder aber man nimmt die DKB.
    Meiner Meinung hat die DKB eines der besten "Komplettpakete".
    Giro ohne Bedingungen kostenlos und mit deren VISA weltweit gratis Geld, unabhängig von der Währung.
    Und das schöne, Du hast eben nicht lauter verschiedene Verträge, sondern alles aus einer Hand.



    Wegen Bankschalter:
    Also was Du vermutlich nicht finden wirst ist eine Bank, die Filialen flächendeckend hat und die ein bedingungslos kostenloses Giro anbietet.


    Die Empfehlung mit Wüstenrot und PSD-Banken habe ich nur wegen Schecks gebracht für Dich als Zweitkonto rein für gratis-Einlösung von Schecks (wenn Du da tatsächlich so viele hast, dass sich der Aufwand lohnt). Dort kostet weder der Papierkontoauszug per Post und du schickst die Schecks einfach per Post hin.


    Geldeinzahlungen wird schwierig. Die meisten Banken erlauben gratis-Einzahlungen nur für eigene Kunden. Am Schalter sowieso für Fremdkunden nicht gratis. Aber Du könntest einmal prüfen bei den Banken, die eine Filiale in Deiner Nähe haben, ob es da Möglichkeiten gibt, gratis auf andere Banken im Verbund einzuzahlen. Ich denke da an


    Sparkasse --> andere Sparkasse oder 1822direkt
    VoBa/RaiBa --> andere VoBa, Raiba, PSD, Sparda (oder alle anderen Banken im VR-Verbund)
    Commerzbank --> comdirect (ist nämlich die Direktbank-Tochter der CM)


    Aber ehrlich: Welcher Privatmann hat eigentlich soviel Bargeld über, dass er dieses einzahlen möchte? Verstehe ich gar nicht. Ich habe glaube ich noch nie soviel Bargeld plötzlich über gehabt, dass ich dieses hätte einzahlen müssen.
    Bargeld für den Alltag braucht man doch sowieso. Wenn dann tatsächlich mal Bargeld irgendwo her bekommen hat, dann reduziert das doch den Geldverfügungsbedarf.


    Und wenn mir jemand doch mal größere Summen privat geben will, dann soll er mir das überweisen.



    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    ...
    Dann wären sogar die 1,50 EUR bei der Comdirect günstiger, die bei Reklamation angeblich auch noch erstattet werden.


    Kann man bei der DKB nicht auch reklamieren? Bzw. machen die überhaupt einen Zwangsdruck für nicht abgeholte Auszüge?




    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    ...
    PS Bezüglich der Schufa sehe ich es anders. Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Bankverbindungen dem Score nicht schaden. Jedenfalls sind das meine persönlichen Erfahrungen und hier sind auch TT User, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben.




    Inzwischen hab ich sowieso die Theorie, dass nur KK für eine Ablehnung verantwortlich sind. Seit ich die KK, die ich wegen Prämien hatte, wieder los bin, bekomme ich jedes Giro das ich haben möchte. Vorher wurden schon mal Anträge abgelehnt. Inzwischen hab ich bestimmt so 10 Girokonten und trotzdem bekomm ich jedes weitere Giro, das ich haben möchte.


    Wenn's dennoch ein Zweit-Giro ohne Schufa sein soll, ist z.B. die Agrarbank interessant. Dahinter steckt eine Volksbank. Somit hast Du alle Vorteile des entsprechenden Automatennetzes und eben auch bedingungslos kostenlos, und Auszüge gibt's gratis per Post.