linos
genau aus dem von ZeroGravitY genannten Grund würde ich mir das genau überlegen, ob ich einen USB-Stick oder ähnliches einsetze.
Mein Rat ist daher immer, dass man sich ein billiges UMTS-Handy besorgt, welches man als Modem benutzen kann. Eine Anfrage an der Hersteller im Vorfeld schafft Klarheit, ob ein bestimmtes Modell als Modem eingesetzt werden kann.
Dann einfach vom Laptop mit dem Handy verbinden (Datenkabel, Infrarot, Bluetooth, usw), und schon ist nicht mehr der PC online, sondern das Handy.
Denn eine Beschränkung auf wenige Handy-Modelle, die man für einen Verbindungsaufbau zulässt, das wird es nicht geben. Dazu gibt es viel zu viele Modelle. Dann könnten zu viele Leute ihr Handy nicht benutzen.
Dann hat man das Problem mit der IMEI nicht mehr, und man erfüllt alle Bedingungen, die der Vertrag vorschreibt. Man benutzt ja schließlich ein Handy, um Online zu gehen.
Und ob Du nun einen USB-Stick in die Laptoptasche steckst oder ein Handy, ist egal. Soviel größer ist ein Handy schließlich auch nicht.
Das Problem mit den Portsperren hast Du natürlich trotzdem. Geh mal davon aus, dass nur zwei Ports funktionieren. Port 80 für http, und 443 für https
Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, wie man Anwendungen benutzen kann, die andere Ports belegen.
Ach ja, ganz wichtig denke ich beim Tarif, dass es sich um keine Datenoption handelt, sondern dass der Handyvertrag an sich ein Datentarif ist. Denn:
Letztendlich ist für den Provider entscheidend, wie viel Traffic Du verursachst. Wenn Du im Monat nur 20MB transferierst, dann interessiert sich niemand, welche Anwendungen Du benutzt. Wenn es sich aber um 20GB handelt, dann sieht es schon anders aus.
Der Vorteil bei einem Datentarif ist der, dass wenn Dich der Provider rauswirft, dann muss er den ganzen Vertrag kündigen. Sprich Du kannst sofort zu jemand anderem gehen. Handelt es sich um eine Option, dann kann auch nur die Option gekündigt werden und Du hast für die restliche Laufzeit den unnützen Grundvertrag an der Backe.
Anmerkung noch zu der Wap-Flatrate, die es mal bei O2 gab. Hier wird immer sehr oft das Beispiel gebracht, dass die 5-Euro-Wap-Flatrate bei O2 eingestellt werden musste, weil zuviele Leute diese Flatrate für's normale surfen mißbraucht hätten.
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn wenn dem so wäre, dann würde es heute überhaupt keine Datenflatrates mehr geben. Die Provider hätten daraus gelernt. Stattdessen bietet O2 selbst Datentarife an, und auch Flatrates.
Das zeigt doch, dass sich die Entwicklung und die Anpassung des Marktes an die Wünsche der Kunden nicht aufhalten lässt.
War doch damals zu Analog-Flatrate-Zeiten auch nicht anders. Die mussten auch alle eingestellt werden. Und heute hat der Großteil eine Flatrate (DSL), und es gibt genügend Anbieter von Analog-Flatrates. Selbst die Telekom bietet eine an.
Beide Beispiele haben gezeigt, dass selbst die Intensivnutzung nur dazu führt, dass ein Angebot nur für eine bestimmte Zeit verschwindet.
Von daher lass Dir nicht einreden, dass das so schlimm ist, wenn man auch mal nicht nur ein Handy benutzt, um eine Datenflatrate zu nutzen.
Was soll im Ganzen betrachtet passieren? Erhöhen die Anbieter die Preise, um Mißbrauch zu verhindern, dann wird weniger verkauft, sprich auch weniger verdient.
Da gelten wie überall die Gesetze von Angebot und Nachfrage. Und auch die Konkurrenz.
Freie Marktwirschaft eben.
Wenn die Anbieter nicht das anbieten, was die Kunden wollen, dann wird eben nichts verkauft. So einfach ist das. Und das wollen die Provider noch weniger als die Sache mit dem Mißbrauch. Also alles kein Problem.