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Original geschrieben von Applied
Mhm... meist schon. Ich weiß, dass Ärzte ja beispielsweise auch den Eid ablegen müssen, aber mancherorts wird doch nur nach Zahlung behandelt, oder?
ich habe zum Glück keine persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema machen müssen und ich hoffe das bleibt auch so.
Ganz aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen dass in Ländern, in denen das gilt, dass der Arzt erst nach Bezahlung tätig wird, dass man bei diesem Arzt meiner Vermutung nach auch nicht mit KK bezahlen kann. Sprich der wird vermutlich auch kein Kartenterminal haben.
Und dann hast Du auch das von mir monierte Problem, dass Du zwar ein Limit hast, es aber nicht nutzen kannst.
Ich sehe das vielleicht zu pessimistisch, aber ob Du mit einer KK mit großem Limit wirklich weniger Sorgen hast wenn es zu einem ärztlichen Notfall kommt, das glaube ich fast nicht.
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Original geschrieben von Applied
Weit wann hast du die denn?
Ist das vielleicht neu?
nein, war alles in 2011.
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Original geschrieben von Applied
...sondern auch schlicht die Anzahl an Karten bzw. Bankverbindungen, die die Banken ungern sehen?
...mehr als drei "Kreditkarten" hat, der ist sicherlich nicht mehr "normal"...."Bankkartenfan" oder "Optimierer"...Im schlechten Falle (aus Bankensicht) hat bzw. behält man sein Leben finanziell nicht im Griff.
da bin ich ganz bei Dir. Deshalb meinte ich dass sich dummerweise nicht sagen lässt, was genau in der Schufa nun zur Ablehnung geführt hat. Sprich ob es bei einem Handyvertrag weniger oder 1000 Euro weniger Limit auf einer KK noch gereicht hätte für die zusätzliche KK.
Umgekehrt aber ärgert es mich, dass genau solche Kriterien die Entscheidungsgrundlage darstellen. Da sieht man erst mal wie verbohrt die Banken und auch sonst irgendwelche Schufa-Kunden sind. Wenn da ein Karl Albrecht kommen würde (ich weiß er lebt nicht mehr), der zig Millionen hat aber kein Einkommen als Gehalt/Rente, der würde vermutlich die wenigsten bis gar keines der hier im Forum diskutierten Bankprodukte mit Schufaauskunft bekommen.
Denn die Banken sind so fixiert bei Ihrer Entscheidung auf Auskunfteien und Einkommen, dass die nicht mal auf die Idee kommen, nach was anderem zu fragen.
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Original geschrieben von Applied
Last but not least muss man sich immer fragen, ob es das Handling "vieler" Karten auch wert ist, im Alltag (oder km Notfalle, bei Diebstahl des Portemonnaies bspw.)...Ich tendiere zwar schon zum Bankkarten-Enthusiasten und Optimierer... Aber ganz ehrlich: für den Alltagsgebrauch ist das eigentlich fast zuviel, bzw. nicht mehr rational vernünftig...
Auch hier hast Du vollkommen recht. Ich habe ähnlich viele Verträge (Giros, KK, Handyverträge). Die vielen KK sowie Girocards/Maestros sind auch nicht dafür gedacht dass ich die ständig rumtrage - eben aus dem genannten Diebstahl-Risiko sowie dem zu dicken Portemonnaie, sondern nur dafür dass man die Karten sofort griffbereit hat wenn man mal braucht.
Die DKB-VISA z.B. und das DKB-Giro, die haben seit der USA-Reise in 2012 keinen einzigen Umsatz mehr gesehen. Die Advancia-KK hat seitdem auch keinen Nicht-EURO-Umsatz mehr gesehen. Dementsprechend sind die auch nicht in der Geldbörse.
Wenn morgen jemand kommt und würde sagen "auf lass uns morgen in die Schweiz zum Wandern fahren", dann brauche ich meine Standard-KK und die Standard-Girocard gegen DKB und Advancia austauschen und los geht's.
Ich habe im "Deutschland-Alltag" trotz vieler Bezahlkarten nur 2 "EC" und 1 KK in der Geldbörse. Alles andere tritt nie so spontan ein als dass man zuhause noch nichts davon ahnen würde. Der Rest ist planbar und man kann die Kartenbestückung morgens noch schnell anpassen.
Aber halt nur wenn man die Karten auch hat.
Das gleich gilt SIM-Karten. Im täglichen Einsatz sind zwei Karten (Handy und Tablet), das Rest sind alles die berühmten Schubladenverträge. Und die machen ja überhaupt keine Arbeit. Das musst Du nicht mal regelmäßig Anzüge abrufen um kostenpflichtige Zwangsauszüge zu vermeiden. 