Re: Re: Re: Re: 2% aufs Tagesgeld bei bankdirekt.at
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Original geschrieben von Sunny67
Wenn ich das richtig sehe, dann kann man Fonds kostenlos bei denen (über die Fondsgesellschaft) verkaufen. Kann ein Bestandskunde bitte mal schauen, ob man den "AL Trust Euro Cash" (WKN 847178) bei der bankdirekt.at direkt über die Fondsgesellschaft handeln kann und ob die einen Ausgabeaufschlag berechnen.
für die Rückgabe über die KAG verlangen die nichts, aber für den Kauf eines Fonds sind mind. 36 Euro Gebühren fällig, daher aufpassen. Da haben die Öschis schon vorgesorgt, dass man auf jeden Fall nicht gratis handeln kann.
Das ist auch ein Quasi-Standard in Öschi-Land, dass wenn kein AA vorhanden ist, dass die Bank dann richtig mit eigenen Gebühren zulangt.
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Original geschrieben von herbert1960
...Übrigens, das Pluskonto mit Deport kostet 4,48 € pro Quartal...
Und damit reihen sie sich ebenfalls in den Rest der Öschi-Banken ein. Das fällt mir bei den Öschi-Banken sehr unangenehm auf.
So habe ich bei der direktanlage.at erlebt, dass die groß mit "keine Depotgebühr" werben, da jedes Depot aber mindestens ein Verrechnungskonto braucht für dieses aber dann trotzdem ca. 5 Euro/Quartal berechnen.
Überhaupt sind meiner Meinung nach die Öschi-Banken nichts für uns deutsche Anleger. Was Gebühren angeht sind die sehr kreativ.
Den kundenorientierten Kundenservice, also dass man auf die Anliegen des Kunden eingeht und versucht, ihm möglichst sein Problem zu lösen, habe ich auch noch bei keiner Öschi-Bank gesehen. In Öschi-Land herrscht eine andere (Bank-)Mentalität.
Die sind meiner Meinung nach eher auf gut betuchte Anleger aus, denen Gebühren egal sind. Also Kunden, die im Private-Banking-Bereich zu suchen sind.
Vom deutschen "Banken-Standard" sind die noch weit weg. Damit meine ich möglichst keine Grundgebühren, einfache Gebührenstrukturen, kundenorientiertes Verhalten am Telefon und sonstigem Kontakt.
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Original geschrieben von Sunny67
Sehe ich genauso! Und wenn ich es richtig verstehe müßte es auch sofort die Sonderverzinsung geben, selbst wenn der Übertrag erst kurz vor Jahresende erfolgt.
Ich hoffe, es kommt jetzt auch keiner auf die dumme Idee nachzufragen...
Nachfragen bringt nichts, weil wir uns alle denken können wie die Antwort lauten wird. Sie wird lauten "natürlich wird erwartet, dass entsprechende Werte auch im Depot bleiben". Telefonisch bringt Dir eine Aussage sowieso nichts, und schriftlich wirst Du auch nichts bekommen (doof sind die Öschis ja nicht).
Und die deutsche Genauigkeit ala "wo steht das bitte genau mit der Halteklausel" wird man bestimmt mit "ist doch offensichtlich" begegnen.
Ich sehe das auch wie Herbert es gesagt hat, wenn man das nach der "deutschen Prämienabstauer-Variante" macht wird's automatisch nur den niedrigeren Zinssatz geben.
Da für Öschi-Banken Kulanz oder Akzeptanz berechtigter Einwende von Kundenseite ein Fremdwort zu sein scheint (so meine bisherigen Erfahrungen) wirst Du auf dann entweder das hinnehmen müssen oder auf rechtlichem Wege das durchsetzen müssen. Nur das musst Du dann in Österreich tun, und das wissen die Banken genau, dass das die Deutschen nicht machen werden weil zu aufwendig.