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Original geschrieben von hottek
also ich finde Kartenzahlung sogar besser um den Überblick zu behalten...
Bargeld verschwindet irgendwie beleglos und man muß ein Haushaltsbuch führen,
mit meiner Kreditkartenkombination reichen mir die Kontoauszüge
darum geht es den vielen Bekannten von mir, die Kartenverweigerer sind, gar nicht. Denen ist die Nachvollziehbarkeit völlig wurst.
Die sichern sich vielmehr einfach nur gegen "spontanes Geldausgeben" ab. Die wissen dass sie meinetwegen 150 Euro pro Woche brauchen und holen sich jeden Samstag dann am Schalter auch nur die 150 Euro. Wo diese 150 Euro hinfließen ist denen glaube ich völlig egal. ABER sie wissen dann dass sie im Monat nicht mehr wie 600 ausgegeben haben weil sie es schlichtweg nicht können. Und wenn was extra ansteht, dann holen sie mehr Geld, aber dann ist es ja geplant und bedacht.
Das mit den Belegen sichert Dich nicht gegen zuviel Geld ausgeben ab. Damit kannst Du lediglich im Nachhinein feststellen wo Du gesündigt hast, dann ist es aber bereits zu spät.
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Original geschrieben von hottek
...Leute mit viel Geld mit sich führen ... zu Risikoreich, bei mir wird am Automat max. 50€ abgehoben...
das ist genau der Grund warum ich möglichst viel mit Karte bezahlen möchte. Wenn ich nur 50 Euro im Geldbeutel habe und ich würde den mal verlieren, dann kann ich auch nur maximal 50 Euro verlieren.
Der zweite Grund ist das Thema Wechselgeld. Oft geht es beim Bezahlen hektisch zu und man kann nicht vernünftig nachzählen. Bei Kartenzahlung entfällt dieser Punkt komplett da man immer passend bezahlt.
Aus diesem Grund habe ich auch ausschließlich nur 5er und 10er in der Geldbörse, weil man damit genauer bezahlen kann.
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Original geschrieben von hottek
gibt es überhaupt kontoführende Banken die etwas für eine KK verlangen
Also bei Filialbanken bekommst Du auf jeden Fall sehr selten an eine bedingungslos kostenlose KK.
Entweder die KK kostet zwar nichts, dafür hast Du aber eine Girokontogebühr, oder das Konto kostet nichts, dafür geht die KK extra. Die KK ist in solchen Fällen nur noch dann kostenlos, wenn man einen bestimmten Jahresumsatz hat.
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Original geschrieben von herbert1960
...wenn ich für die Fa. etwas zahle, kann ich die Zahlung nachweisen, auch wenn die Rechnung z. B. auf dem Postweg verloren geht.
naja, also für den Fall dass eine Rechnung für eine Auslage für die Firma verloren geht sorge ich sowieso immer grundsätzlich vor, indem ich vor dem Losschicken eine Kopie mache.
Würde eine Rechnung verloren gehen, würde bei uns sowieso ein "Zahlnachweis" nicht ausreichen. Es muss immer was da sein wo drauf steht was gekauft wurde und warum, sprich also eine entsprechend Rechnung/Quittung, und erst dann gibt's Geld.
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Original geschrieben von herbert1960
Meist nutze ich Karten mit Cashback wie amazon VISA (1%) und Santander Mastercard (5% Tankrabatt)
...
Ist zwar nicht viel, aber im Supermarkt muß ich immer wieder etwas einkaufen...
Naja, aber lohnen sich die Cashback-Karten denn überhaupt? Es wurde schon mehrfach bestätigt dass es aktuell keine einzige solcher Karten gibt, die keine GG hat. Sprich man muss die GG erst einmal hereinwirtschaften. Wenn Du beispielhaft pro Jahr 10.000 Euro über Karten an "echtem" Konsum hast, ist es wirklich dann noch entscheidend ob Du noch 50 Euro Cashback hast oder eben nicht hast?
Ich habe das Problem dass ich oft überhaupt nicht anders als mit Bargeld bezahlen kann, egal ob man will oder nicht, oder der Betrag ist dermaßen niedrig dass der Karteneinsatz nicht lohnt bzw. man schief angeschaut wird wenn man seine 5 Euro per Karte bezahlen möchte.
Bei mir in der Gemeinde gibt es einen Discounter, drei Bäcker, zwei Metzger. Nur beim Discounter kann man überhaupt mit Karte bezahlen, der Rest hat keinerlei Gerät.
Auch in den Nachbargemeinden sieht es so aus. Alles was nicht zu einer Kette gehört hat keine Kartenterminals.
Was die niedrigen Beträge angeht: Ich denke man gibt bestimmt so 20 Euro pro Tag für die Ernährung aus, aber das teilt sich eben in kleine Beträge auf:
Morgens das belegte Brötchen beim Bäcker, mittags in die Kantine / Imbiss / Tagesessen, abends noch frisches Obst/Salat und noch eine Kleinigkeit im Supermarkt..., und ab und an ein oder zwei Feierabendbier in der Kneipe.
Das sind alles Kleinbeträge die fast nicht mit Karte bezahlt werden können, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.
Und hier gilt wieder das Henne-Ei-Prinzip. Für solche Kleinbeträge lohnt sich für den Händler oft ein Kartenterminal (egal welches) nicht, und die Kunden sind es auch nicht gewohnt und fragen nach solchen Terminals. Nicht umsonst hat sich die Geldkarte nicht durchgesetzt. Das lag nicht daran ob die Karte nun eingeführt werden muss oder ob es per Funk geht.