Beiträge von Martin Reicher

    Der Alarmtongeber ist schon der gleiche, ebenso würde er sicherlich auch auf und abschwellen. Nur wenn der Tongeber bei "Batterie leer" für beispielsweise 50 ms angesteuert wird, empfindet man den Ton als nicht so laut und kann auch keine Veränderung der Tonhöhe erkennen.

    Rauchmelder müssen bei leerer Batterie warnen, ansonsten bekäme man sie gar nicht zugelassen.
    Woher willst du sonst wissen, ob der Melder an der Decke überhaupt noch funktionsfähig ist oder ob er wegen leerer Batterie funktionslos ist?


    Für mich ist es allerdings schwer vorstellbar, dass man gewaltsam in eine Wohnung eindringt, weil Rauchmelder einen Batterie-leer-Alarm abgeben. Die Melder die ich kenne piepen relativ leise für ein paar Millisekunden was einem durchaus auf die Nerven gehen kann. Als Nachbar müsste man das allerdings durchaus aushalten können.
    Man kann ja wohl kaum im Glauben gewesen sein, dass der Melder Alarm gibt, wenn er nur alle 40 Sekunden (wirklich?) einen kurzen Ton von sich gibt. Im Alarmfall wird wohl jeder Rauchmelder ein ununterbrochenes Alarmsignal abgeben.

    Nein das habe ich nicht überlesen. Der Strom im Neutralleiter kann jedoch nicht größer werden als der maximale Strom in einem Außenleiter. Sobald ein weiterer Außenleiter belastet wird, sinkt der Strom im Neutralleiter.
    Streng genommen gilt das natürlich alles nur für lineare Verbraucher. Aber auch im schlimmsten FAlle ist es nicht so, dass auf N der dreifache Strom wie auf Lx fließt. Wäre dem so, dürfte man den Neutralleiter ja keinesfalls geringer dimensionieren sondern der Querschnitt müsste gerade in Kleinanlagen viel größer sein als die Querschnitte der Außenleiter um den dreifachen Strom tragen zu können. Auch wenn du mir nun vorhalten wirst, dass bei den in der Quelle genannten Versuchen mit nichtlinearen Verbrauchern der Strom auf N den einer Phase überstiegen hat (aber sicher nicht um Faktor 3)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neutralleiterstrom


    Dieselelektrische Eisenbahnfahrzeuge:
    Naaa... welcher Motor liefert die Leistung eines solchen Fahrzeuges? Der Dieselmotor und sonst nichts. Da sind keine Akkus drin oder ähnliches. Eine dieselelektrische Lok spielt auch in keiner anderen Leistungsklasse als eine mit hydraulischer Kraftübertragung, die vierachsigen Fahrzeuge bringen alle max. ca. 2 MW. Ein größerer Dieselmotor wäre zu schwer um die zulässigen Achslasten einhalten zu können.
    Auch heute werden noch dieselhydraulische Loks gebaut wie z.B. die Voith Maxima, die sind auch nicht schwächer als dieselelektrische.


    Vergesst bei der Betrachtung der Schnellladung von E-Autos zu Hause nicht, welche extremen Belastungen auf das Netz zukommen wenn die Fahrzeuge sich weit verbreitet haben.
    Kommen etwa 20 Mio. Autofahrer auf die Idee nach Feierabend (also in etwa zur gleichen Zeit) ihr Fahrzeug mit 43 kW laden zu wollen, benötigen wir eine Leistung von 860 GW. Die derzeit in Deutschland installierte Kraftwerksleistung (inkl. SOlar und Wind!) liegt bei ca. 180 GW. (https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm)


    Es wird daher völlig unmöglich sein, jedem Verbraucher solche Leistungen gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. Ohne Smartgrid wird das nichts!

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Zum Kabelquerschnitt:
    Da die meisten Haushalts-Verbraucher mit 230V arbeiten, werden alle 3 Phasen des Kraftstroms gegen den Neutralleiter geschaltet. D.h. dieser muss 3x soviel Strom vertragen wie die einzelnen Phasen. Daher die großen Querschnitte, die hier empfohlen werden :top:


    Nein, bei gleichmäßiger Belastung allerer drei Phasen ist der Strom im Neutralleiter 0.
    Es soll sogar, vorallem auf Bauernhöfen, rote CEE-Steckdosen geben deren Neutralleiter gar nicht angeschlossen ist, da er zum Betrieb von Drehstrommotoren nicht notwendig ist.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    5x 2,5mm² die Leitungsart die man zum Beispiel in die Kueche fuer den Herdanschluss verlegt. Mehr als ist in normalen Hauesern nicht ueblich. 16A fuer steckbare Geraete und 25A fuer fest angeschlossene Geraete ist bei Home&Office das Maximum.


    Alles ab 32A ist dann schon Industrielevel.


    16mm² duerfte wohl die Groesse sein die die Versorger von den Strassenverteilern in die Haeuser legen - sowas kan man dan aber kaum mehr bewegen


    Ein E-Herd wird in der Regel mit 16 A abgesichert.
    Wir sprachen außerdem von einem Neubau und Berücksichtigung einer Lagemöglichkeit und nicht von Bestandsbauten.


    Für die Erdverlegung wird man wohl auch NYM-J verwenden bei dem jeder Leiter aus einem einzigen Kupferdraht besteht (bei 16 mm²). Das ist natürlich weit weniger biegsam als etwa ein H07RN-F bei dem feindrahtige Litzen zum Einsatz kommen. Deshalb ist NYM-J auch gar nicht zum Anschluss beweglicher Betriebsmittel zugelassen - die Leiter würden bei ständiger Bewegung brechen.


    Meine Immobilie ist im Übrigen mit 4x25mm² angebunden (TT-Netz)

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Aber 5x 16mm² klingt schon extrem weil ein 16mm² Kabel koennte man ja nichtmal mehr bewegen um es einzustecken.


    3x 25A von 3x 2,5mm² ist wohl das was in normalen Haushalten machbar ist.


    Fest montierte Ladekabel der CCS-Säulen sind oft noch dicker als 5x16 mm² zum Mitführen im Kofferraum. Wobei die meisten 43-kW-AC-Ladesäulen ein festes Kabel haben.


    25 A bekommt man über 2,5 mm² Leitungen wohl nur in den wenigsten Verlegearten abgesichert und auch nur für recht kurze Leitungslängen. Dieser Querschnitt ist ein Witz. Schon für 32 A sind beim E-Auto 6 mm² absolut gebräuchlich.
    Auch wird es dir schwer Fallen "3x 25A" über ein nur dreiadriges Kabel zu leiten, da jedes E-Auto einen Neutralleiter benötigt und auch einen Schutzleiter so dass die Leitungen fünfadrig sein müssen.


    Zumal es hier um die feste Verkabelung zwischen der Hauptverteilung und der Garage geht und nicht darum ein Kabel dieses Querschnitts täglich irgendwo einzustecken.
    Und genau da empfiehlt es sich, eher noch etwas mehr zu verlegen als unbedingt nötig, insbesondere dann wenn zum Austausch der Leitung Erd- oder Stemmarbeiten notwendig wären.
    Ob man da nun 6 mm² oder 16 mm² verlegt, geht in den Gesamtkosten völlig unter. Muss man später die Leitung tauschen wird es hingegen richtig teuer.


    btw: Üblich für einen Hausanschluss ist eine Leistung von 35 kW (ca. 50 A) da man diese ohne Baukostenzuschuss bekommt. Für höhere Leistungen kann der VNB einen Baukostenzuschuss verlangen der je nach VNB sehr unterschiedlich ausfallen kann. Für 80 A (statt 50 A) müsste ich beispielsweise über 3000 € bezahlen, woanders kann es auch deutlich weniger sein.

    zu Hause braucht man ja meistens keine Ultra-Schnellladung da man eh Zeit hat.
    Ich würde auf alle Fälle mal 5x16 mm² in die Garage legen, da kann man zumindest 63 A drüber jagen wenn man es mal braucht. Das Kabel alleine ist ja nicht wirklich teuer.

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Na, ich kenne eine ganze Reihe Wohnmobil-Besitzer, die das über die FlüssigGas-Flasche machen (was defacto dasselbe ist wie Benzin).


    Wohnmobil ist aber nicht gleich Elektroauto und auch nicht da gleiche wie ein Stinkerauto mit Standheizung die ebenfalls Kraftstoff verbrennt.


    Zu den Wartungkosten würde ich dich auf goingelectric.de verweisen, in dem Forum wird das Thema ausgiebig durchgekaut.
    Beim Zoé kostet die Wartung in der Regel unter 100€, die dritte könnte teurer sein, da hier die 12-V-Batterie getauscht werden soll/muss. Die Preise schwanken je nach Händler anscheinend erheblich.
    BMW ist natürlich deutlich teurer - so wie man es von der Marke gewohnt ist
    Wartungsarbeiten an den E-Komponenten darf man an allen Z.E. (Service-)Stützpunkten durchführen lassen: http://www.renault.de/handlersuche/ze-stuetzpunkte.jsp#
    Arbeiten an "normalen" Teilen darf jeder Händler durchführen.

    Der i3 ein ein Elektrofahrzeug und kein Hybridmist. Dementsprechend soll es auch mit Strom und nicht mit fossilen Kraftstoffen gefahren werden.


    500 km am Stück ist auch nicht unbedingt das was man ohne Pausen zurücklegen sollte und während einer Pause kann man wieder Laden. NAtürlich nur wenn man die bei BMW mit heftigem Aufschlag versehene CCS-Schnellladeoption geordert hat und auch gerade eine der wenigen CCS-Ladesäulen verfügbar ist.


    Der REX ist wohl schon ein Zugeständnis an Leute mit Reichweitenangst.

    Natürlich läuft die Klimatisierung und Heizung über die Hochvolt-Batterie. Oder willst du das über den Bleiakku laufen lassen. Achja... die 12 V Batterie wird ja wieder über einen DC/DC-Wandler von der - tadaaa - HV-Batterie geladen.


    Beim Zoé liegt die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe normalerweise < 1 kW, also könnte man über 20 h lang klimatisieren bis der Akku nur durch die Klimaanlage leer ist.


    Der Tank beim i3 REX fasst 9 l.