Beiträge von Martin Reicher

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Da jedoch auch die Bahn Neubaustrecken hat, wie z.B. die diversen ICE-Trassen, ist eine schrittweise Umstellung durchaus realistisch.


    Richtig. Deshalb lässt man jemanden vorn im Führerhaus sitzen, der zwar auch nichts ausrichten, aber man ihn wenigstens vor Gericht stellen kann. :rolleyes:


    Es gibt eigentlich genau eine Strecke auf der nur ICE fahren, nämlich Siegburg/Bonn--Raunheim Mönchhof bzw. Breckenheim--Wiesbaden Kinzenberg.
    Für Nürnberg-Ingolstadt war Mischbetrieb mit Güterzügen schon immer geplant (mit ETCS wird er evtl. auch eingeführt wegen dem geforderten technischen Ausschluss von Güter-/Reisezugbegegnungen), auf Hannover-Würzburg findet er auch statt.


    Und alleine schon die eigentlich simple Frage, sicher (!) technisch festzustellen ob ein Zug vollständig ist, lässt etwa ETCS Level 3 im Moment scheitern. Bei einem ICE mag das noch machbar sein, bei einem Güterzug existiert derzeit keine Lösung. Könnte man das so einfach realisieren, hätte man nicht jede Menge Geld in ortsfeste Gleisfreimeldetechnik investiert die bei Level 3 völlig überflüssig wäre.
    Bei ETCS Level 3 käme das Moving Block Prinzip zum Einsatz, so könnte ein nachfolgender Zug stets bis auf einen SIcherheitsabstand an den Vorausfahrenden heranfahren. Mit gegenwärtiger Technik bestehen immer feste Blockabschnitte.


    Ein automatischer Betrieb funktioniert auch nur solange wie alles funktioniert. Bei einer Störung würde das System anhalten. Bei einem begrenzten Einsatzbereich wie der Nürnberger U-Bahn kann man das durchaus in Kauf nehmen, schickt man eben einen Mitarbeiter mit dem Auto hin, der braucht ja nicht lange.
    Auf den Distanzen eines Fernverkehrszuges gibt es aber nahezu täglich irgendwo eine Abweichung vom Regelbetrieb (irgendein technisches System streikt) auf die man reagieren muss. Soll man dann jedes Mal einen Techniker mehrere Hundert Kilometer mit dem Hubschrauber einfliegen der den Zug dann weiterfahren lässt?


    Achja zum Thema "Erpressungspotenzial": Was machst du eigentlich in deiner perfekt automatisierten Eisenbahn, wenn die Operator in Streik treten?

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Und als Zwischenform kann man auch Pick by Voice und dergleichen einsetzen. Macht REWE u.a. im größeren Stil, da es hier keinen Sinn macht, eine Stiege Joghurtbecher über die Fördertechnik eiern zu lassen.


    Macht DB Schenker Logistics auch. Aber andere Unternehmen sind ja so viel toller als die DB, gell...

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    http://www.lufthansa-pilot.de/…ungen/voraussetzungen.php


    Ich hab mal auf einer Party den Freund einer Kollegin kennen gelernt. Der arbeitet bei der Bahn im Controlling. Er sagte, dass sie in seiner Abteilung alle eine Lokführer-Ausbildung bekämen, damit sie auch wissen, über was sie da so zu entscheiden haben. Der Unterschied würde nur darin bestehen, dass für sie (abgeschlossenes Hochschulstudium) die Ausbildung drei Monate dauern würde (Oder waren es sechs? Kann mich nicht mehr genau erinnern). Damit dürfte er dann tatsächlich als Lokführer bei der Bahn arbeiten.


    Die Tatsache, dass die Lufthansa-Pilotenschule nur Bewerber unter den genannten Bedingungen akzeptiert, heißt noch lange nicht, dass die Ausübung des Berufes nicht auch ohne Abitur möglich wäre.
    Bei Swiss reicht denen z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung (http://www.swiss.com/corporate…lder/piloten#t-page=pane4)



    In letzter Zeit werden immer mehr Kurzausbildungen angeboten, das sind allerdings keine Berufsausbildungen für Hauptschulabgänger sondern für solche die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Hier sind Ausbildungszeiten von 7 Monaten durchaus möglich - mit entsprechenden Durchfallerquoten.
    Wer da nicht auch nach Feierabend noch Vorschriften büffelt schafft das kaum.

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    Original geschrieben von Goyale
    Für einen Lokführer reichen dagegen satte 8 Klassen. Kein Wunder, dass die Lokführer der GDL hinterherlaufen, anstatt mal selber etwas auf die Beine zu stellen (z.B. einen höherwertigen Schulabschluss und eine bessere Ausbildung nachholen, und mehr zu verdienen).


    Danke für die Abwertung. Wenn du dich mit der Materie beschäftigt hättest, wüsstest du, dass die wenigsten welche eine Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst beginnen einen Hauptschulabschluss haben. Die Meisten haben mittlere Reife, einige auch Abitur.

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    Original geschrieben von Frank
    Aber das interessiert keine Politik und keine Holzheizer bei denen es zum Teil stinkt und qualmt dass man nicht mehr viel sieht und kaum noch atmen kann.


    Doch das tut es und zwar in Form der 1. Novellierung der Bundesimmisionsschutzverordnung. Darin wurden die Grenzwerte festgelegt und auch deutlich abgesenkt. Alte Anlagen müssen sogar (je nach Erteilung der Zulassung) zwischen 2015 und 2025 außer Betrieb genommen werden. https://www.umweltbundesamt.de…g2=RXJHDK9OX6AjZqVS7Q9gwg

    Für so Mini-Verbrauchsstellen wie ein WC mag sich ein Durchlauferhitzer ja rentieren, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es etwa im Badezimmer sinnvoll ist. Elektrische Energie ist doch rund 5 Mal so teuer wie Erdgas. Bei jemandem der gerne in die Badewanne steigt oder ausgiebig duscht kommt da schon was zusammen. Warmwasser-Verrohrung und Speicher werden ja eh verlegt wegen der Solaranlage.