Ich habe nochmal etwas recherchiert:
Quelle: https://www.alpha-solar.info/info/faq.html
Mein Standort hatte die letzten 10 Jahre im Schnitt nur 1500 Sonnenstunden, also dann eher 375kWh im Jahr.
Das heißt, ich würde im Schnitt etwa 188W pro Stunde produzieren.
Dank digitalem Stromzähler kann ich mir die aktuelle Leistungsaufnahme anzeigen lassen, etwa 40W Standbyverbrauch wenn niemand Zuhause ist.
Bedeutet, an 5 von 7 Tagen in der Woche, würde zwischen 7 und 16 Uhr mehr als 3/4 des produzierten Stroms gar nicht von mir genutzt werden.
Ein Panel, also 300Wp und 94W pro Stunde würde schon eher zu meinem Standbyverbrauch passen.
Aber selbst damit würden knapp 60% des produzierten Stroms ins Netz fließen. 
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Die FAQ von Alpha Solar tut echt weh beim Lesen so wie da physikalische Einheiten völlig falsch gebraucht werden. "Watt pro Stunde"
"KW Jahresleistung" 
Benutze doch einfach PVGIS: https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/
Dort kannst du Standort, Neigung, Ausrichtung, Peakleistung und Verluste eingeben, das Tool wirft dir den durchschnittlichen Ertrag je Monat aus. >1000 kWh pro kWp sind üblich (bei optimaler Ausrichtung)
Vergiss durchschnittliche Leistung (und dann auch noch "pro Stunde"): Die Anlage produziert Strom wenn die Sonne scheint, teilweise mehr als die angegebene Peakleistung, oft auch weniger. Du solltest deinen Verbrauch an die Erzeugung anpassen können (z.B. Ebike/Scooter-Akkus laden, Wasserbett, Aquarium, Super-Freeze am Gefrierschrank, Waschmaschine/Trockner/Geschirrspüler an sonnigen Tagen Mittags betreiben etc.), dann lohnt sich das. Mit 40 W Grundlast wird das sonst eine lange Amortisation. Gerade beim "Balkonkraftwerk" das nicht am Balkon montiert ist, kann man sich durchaus auch überlegen die Module steiler zu stellen (-> höherer Ertrag im Winter, weniger im Sommer) oder statt reiner Südausrichtung ein Modul nach Osten, ein Modul nach Westen. Senkt den Jahresertrag, kann aber sinnvoll sein um den Nutzungsgrad zu erhöhen.
Bei mir werden es ca. 5-6 Jahre Amortisationsdauer sein, ich komme aber im Jahresschnitt auch auf über 90% Nutzung, nur 10% der Energie schenke ich dem Netzbetreiber.