Beiträge von Martin Reicher

    dürfte auch sehr stark vom Patienten abhängig sein und wie die Zähne gewachsen sind. Mir gehts heute wieder einen deutlichen Schritt besser, Schwellung ist am abklingen, hab ein ganz leicht sichtbares Hämatom, Mund geht ein Stück weiter auf. Alles bestens :top: ;)


    Ich hätte viel mehr Angst um eine Vollnarkose (mit ihren Risiken) und vorallem kriegt man dann ja überhaupt nicht mehr mit, wie das Entfernen funktioniert :D

    Ich geb's ja zu: Ich habe den Thread vor meiner Weisheitszahn-Exktraktion auch gelesen.


    Nu will ich auch noch meine Erfahrungen hinzufügen:


    Am Montag durfte mein verlagerter 48 dran glauben. Die Prozedur bei meinem Zahnarzt hat etwa 15 Minuten gedauert, davon gehen aber schon mal 2/3 Wartezeit bis die Wirkung der Spritze einsetzte. Das eigentliche Rausmachen hat rund 5 Minuten gedauert, obwohl mein Zahn dann erstmal zersägt werden musste weil er im ganzen nicht raus wollte :D
    Die Behandlung an sich war absolut schmerzfrei, das schlimmste war noch der Zug am Mundwinkel der durch das Ansetzen des Instrumentariums verursacht wurde. Also wirklich überhaupt kein Problem. Ein wenig habe ich auch noch an der anderen Seite des unteren Kieferknochen verspürt. Aber wirklich nicht schlimm, eine Füllung (mit Spritze!) empfand ich schon mal als schlimmer.


    Gut, danach ist eine Gesichtshälfte praktisch gelähmt und man kriegt den Mund kaum auf zum Sprechen. Auch etwas unangenehm empfand ich den Chemie-Geschmack des Tupfers auf den ich 20-30 Minuten beißen sollte, außerdem blutete es ein wenig. Auch das ist nicht schlimm, hab es halt nur etwas ungern wenn Blut in meinem Mund ist :) Als dann so 4-4/12 Stunden nachher die Betäubung nachließ habe ich dann 500 mg Paracetamol genommen und 6 Stunden später nochmal. Gegessen habe ich an dem Tag nur Suppe, getrunken ausschließlich Leitungswasser.
    Am ersten Tag nach der OP hatte ich überhaupt keine Schmerzen mehr und musste erneut zum ZA um die Drainage entfernen zu lassen. Entgegen meiner Befürchtungen (wird ohne Betäubung durchgeführt) spürt man dabei ebenfalls keinen Schmerz. Es blutete wieder ein bisschen und ich durfte nach dem Entfernen wieder auf einen Wattetupfer beißen, nach dieser Ladung Chemie-Geschmack war es damit dann auch vorbei. Zu Essen gab es an diesem Tag auschließlich kleinere Nudeln mit Tomatensauce. Sprechen war schon wieder recht gut möglich.


    Bis heute (2 Tage nach OP) keinerlei Schmerzen wenn man die Backe in Ruhe lässt, wenn man natürlich die Hand hinhält tut es schon ein bisschen weh. Essen kann ich mittlerweile recht gut, meinen Fleisch-Hunger habe ich mit Chicken McNuggets gestillt da sie relativ weich sind und vorallem eine niedrige Bauhöhe :D haben. Letzteres ist besonders wichtig, da der Mundöffnungswinkel immer noch beschränkt ist... Die Backe ist leicht geschwollen und fühlt sich entsprechend manchmal auch relativ warm an.


    Insgesamt empfand ich die Prozedur bis jetzt als weit weniger schlimm als es häufig dargestellt wird. Vorallem verstehe ich nicht, warum manche unbedingt Vollnarkose wollen - es schmerzte wie gesagt während des Eingriffs überhaupt nicht. 2 Zähne auf einmal (oder gar 4) würde ich aber nicht machen lassen wollen, da wird man wohl schon deutlich stärkere Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.


    Also keine Angst vor dem Weisheitszahn!

    du kannst ja mal mit dem SMART-Tool des Herstellers die Werte auslesen und so die Selbstüberwachung der Platte prüfen.


    Ein gelegentliches Kalibrieren im Betrieb ist allerdings normal, macht meine WDD deutlich hörbar, Seageate und Samsung nicht wirklich wahrnehmbar.


    Wenn das Geräusch allerdings erst seit heute auftritt und sonst nie beobachtet wurde, würde ich mir schon mal Gedanken über die Datensicherheit machen ;)