Technik
1 DSL Leitung (16Mbps) samt Internet-Flatrate wird von, sagen wir mal, T-Home genutzt (Nachbar 1).
Nachbar 2 möchte auch ins Internet, sich die Kosten für einen eigenen DSL-Anschluß aber sparen - deshalb holt er sich eine Internet-Flat (ohne DSL) und hängt seinen Router per Ethernet/PPPoE an den Internet-DSL-Router von Nachbar 1.
Die DSLAM sieht zwei PPPoE-Verbindungen. Das diese über die gleiche DSL-Leitung reinkommen ... Schicksal 
Sinn
Sinn könnten sein das bei Zivil- und Strafrechtlich-relevanten Taten die IP-Adresse für die Ermittlungen herangezogen wird. Surft Nachbar 2 auf der Internet-Flat (mit der IP-Adresse/Router) von Nachbar 1, würde Polizei und Staatsanwaltschaft bei Nachbar 1 an die Tür klopfen, auch wenn der Sohn von Nachbar 2 Musiksharing betrieben hat.
Also eine technische Lösung für ein rechtliches Risiko :cool:
Wobei das Szenario bei den aktuellen Preisen eher eine selten-gewordene Ausnahme darstellen dürfte: EUR 14,99 für eine DSL2000 + Flat ist sicherlich für die meisten erschwinglich und reduziert die Bereitschaft obiges Szenario einzusetzen, IMHO.
hjrauscher
P.S.: Ob dies die Beweggründe für den Threadersteller waren/sind oder nicht entzieht sich meiner Kenntnis. Wir, also ein Teil unserer Nachbarschaft hat sich zu DSL-Anfangszeiten (2003-2004) hier im Dorf :cool: dazu solche Gedanken gemacht: eine gemeinsame DSL-Leitung und mehrere Internetvolumenpakete/-Flatrates; verteilt wäre das ganze per WLAN worden. Aufgrund des Preisverfalls und da die DTAG, ähm T-Com, ähm T-Home hier den DSLAM ausbaute hat nun jeder seinen eigenen DSL-Internet-Zugang.