Beiträge von kmak

    So, nach einem Monat ein Zwischenbericht:


    - Die Anrufweiterschaltung funktioniert immer noch nicht. Somit ist z.B. auch der netzseitige Anrufbeantworter nicht nutzbar. (Für mich persönlich besonders ärgerlich ist, das ich mein Fax mittels Rufumleitung realisiere, da sich ein Hardwarefax für die paar Seiten/Monat nicht lohnt. Somit gehen jetzt eventuelle Faxe ins Leere.) Es wurde ein Mitschnitt meines Versuches, die AWS einzuschalten angefertigt. Dieser sollte dann mit dem Hersteller der Vermittlungstechnik besprochen werden. Seither habe ich keine weiteren Informationen bekommen. Netcologne sollte doch eigentlich angemessene SLA mit seinen Lieferanten vereinbart haben.


    Von der Hotline versprochene Rückrufe erfolgten nicht, auf ein förmliches Beschwerdefax wurde auch nicht reagiert. Da werde ich wohl nicht umhin kommen, die Rechnung zu kürzen. Als wenn ich nichts besseres zu tun hätte als mich mit Telefonfirmen rechtlich zu streiten...


    - Während die Rufnummernübermittlung zu deutschen Anschlüssen funktioniert, wird sie an meine UK (Virgin Mobile) Nummer nicht übertragen. Anrufe von meiner Alditalk-Nummer nach UK erfolgen mit Rufnummernanzeige, es ist also wohl ein Netcologne Problem und keines von von Virgin. Gestern per Mail reklamiert, bis jetzt keine Reaktion.


    - DSL funktioniert bislang problemlos, soweit bin ich zufrieden. Die 10M lassen sich mit Speedtests bestätigen, meine Downloads (z.B. bei Microsoft) blieben jedoch meist deutlich darunter. Das ist wohl kein Netcologne Problem, zeigt jedoch das für mich persönlich 50M oder gar 100M wirklich überflüssig gewesen wären.


    - Ich hatte jetzt gelegentlich das Phänomen, daß Anrufer mich nach dem Abheben nicht sofort hören konnten sondern erst nach ca. 2 Sekunden. Das kann natürlich auch am Anschluss des Anrufers liegen - oder eben an dieser NGN/VoIP Technik. Ich werde das weiter beobachten.



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    Warum gibt es eigentlich keine Telefonanbieter, mit dem es keinen Ärger gibt, der auf allerhöchste Qualität und Service setzt? Meines Erachtens wäre das DIE Marktlücke in der Branche.

    Ich habe jetzt auch die Leistungsbeschreibung für Netcologne FTTB (seltsamerweise steht sie nicht auf der Homepage). Einige "schöne" Stellen:


    Zitat

    Der Kunde kann den DSL-Telefonanschluss zum Anschluss von Sprachtelefon-, Telefax-, Datenübertragungs- und sonstigen bestimmungsgemäßen sowie gesetzlich zulässigen Telekommunikationsendeinrichtungen nutzen.


    Somit müsste auch eine ISDN Datenübertragungsnutzung möglich sein. Eine Testverbindung zum AVM Server ist gescheitert - und wenn ich die technischen Möglichkeiten des IAD nicht völlig falsch einschätze so kann das (wie auch G4 Fax etc.) gar nicht funktionieren. In der Praxis ist mir das egal, es ärgert mich aber, das Netcologne nicht über diese Einschränkungen informiert.


    Zitat

    2.2.5 Anrufweiterschaltung [...] Hinweis: Dieses Merkmal darf bei der Inanspruchnahme desTelefontarifs Deutschland Flat und/oder des Optionstarifs Joker FlatInternational nicht genutzt werden, vgl. Ziff. 2.3.6.


    Wenn Netcologne die Weiterschaltung in der Flatrate zu teuer ist dann soll sie halt berechnet werden. AWS gleich ganz zu verbieten halte ich für indiskutabel. Gut das ich diesen Tarif nicht genommen habe.


    Zitat

    2.3.5.1 Joker Flat International Der Optionstarif Joker Flat International beinhaltet in der monatlichen Pauschale alle Gespräche ins ausländische Festnetz (Flatrate) der Länder [...] Bei der Nutzung des Optionstarifs Joker Flat International kann es aufgrund technischer Gegebenheiten zu Qualitätseinschränkungen in und/oder bei der Verbindungsleistung kommen. Die Einschränkungenkönnen die Sprachqualität (Halleffekte, Verzögerungen etc.), den Verbindungsaufbau (wiederholtes Besetztzeichen) und/oder das Halten der Verbindung (Unterbrechungen, ggf. Verbindungsabbruch) betreffen. Der Joker Flat International ist als reine Sprachflatrate zu verstehen und es werden keine erfolgreichen Fax- und Datenverbindungen geschuldet.


    Wenn man die Auslands Flat wählt kann man nicht mehr Faxen und muss mit grottiger Qualität leben. Na prima. Zumal man für Faxe oder wichtige Gespräche ja auch nicht auf einen besseren Call-By-Call Anbieter ausweichen kann. :-(

    Re: Re: NetCologne Glasfaser DSL (FTTB)


    Zitat

    Original geschrieben von Tha Masta
    Vor allem wäre mal interessant, ob man auch die ganten Kosten bekommt, wenn man über Glasphaser nur den Telefonanschluss ordert oder ob die Glasfaserumsetzer im Keller für solche Fälle auch direkt einen ISDN oder Analog-Anschluss anbieten können.


    Da auch das kleinste Paket DSL enthält (zum Minutentarif) wird wohl jeder die Boxen bekommen. Was "Oma Schmitz", gelockt von der günstigeren Grundgebühr, dann dazu sagt ist natürlich eine ganz andere Frage. Zumal der Netcologne Techniker die Kisten nur freiliegend verkabelt, sie ordentlich an die Wand zu dübeln ist Aufgabe des Kunden.


    Edit: Das Problem mit der Rufnummernunterdrückung wurde prompt behoben. Die Anrufweiterleitung funktioniert aber bislang noch nicht (obwohl sie zwei mal meinten, daß es jetzt gehen sollte...). Der Netcologne Service ist erreichbar (ohne ewig lange Warteschleife), freundlich und bemüht. Allerdings finde ich es schon erstaunlich, wie viel bei einem Anschluss schiefgehen kann.

    Seit heute bin ich Netcologne Glasfaser DSL (FTTB) Kunde. Da ich im Vorfeld nur wenig Informationen über die technische Realisierung finden konnte -und es beispielsweise durchaus wissenswert ist, das "ISDN" hier eben nicht ISDN ist- möchte ich Euch in diesem Beitrag darüber berichten.


    Im Keller wird das Glasfasersignal in VDSL2 umgesetzt und über die bestehende Hausverkabelung weitergeleitet. An die Telefondose kommt das VDSL2 Modem "Zyxel P-870M-I3 V2". Dieses wird von einem 9V/1A Steckernetzteil versorgt. Als Ausgang dient ein 100MBit Ethernet Anschluss, welcher mit dem IAD verbunden wird.


    Der IAD ist ein "Allied Telesis AT-IMG664B", der an einem 12V/2A Schaltnetzteil hängt. Er hat einen S0 und zwei Analoganschlüsse, von denen jedoch nur die bestellte Anschlussart funktioniert (weswegen ich Ersatz für den in der Arcor Starterbox enthaltenen AB-Wandler brauchte). Zudem sind zwei Ethernetschnittstellen vorhanden. Über diese kann man dann via PPPOE auf das Internet zugreifen. Prinzipiell könnte das Ding wohl auch als NAT Router arbeiten, zudem hat Allied Telesis auch eine WLAN Version im Programm. Bei Netcologne gibt es die aber nicht, so das ein weiterer Router schon aus Sicherheitsgründen zwingend ist.


    Mir ist noch nicht bekannt, welches Protokoll auf der Verbindung Modem-IAD verwendet wird. Mit dem Rechner direkt am Modem erreiche ich weder ein DHCP-Server noch einen PPPOE Access Concentrator. Möglicherweise würde sich das ändern, wenn ich die MAC-Adresse des Rechners auf die des IAD setze, möglicherweise aber auch nicht.


    Im Prinzip sollte z.B. eine FritzBox 7270 wohl alles haben, um Modem, IAD, WLAN-Router, AB-Wandler und DECT-Basisstation zu ersetzen - und so die gleiche Leistung mit weniger Geräten, Netzteilen und Kilowattstunden erreichen. Da Netcologne die nötigen Konfigurationsinformationen aber nicht veröffentlicht (die bestehen ja sogar bei normalem DSL auf ihren eigenen Modems) wird das bis auf weiteres nicht gehen.


    Fazit:
    - Es ist ein NGN/VoIP Anschluss.
    - Ein Teil der Ersparnis geht für den Strombedarf der diversen Geräte drauf. (Netcolgone und RheinEnergie gehören schließlich zusammen.)

    Heute ist mein Vostro 1000 gekommen. Nun lassen mich aktuell diskutierten Angebote zum 1500er durchaus zweifeln (noch größere Platte, stabileres Gehäuse, internes Bluetooth, Fernsehausgang, allerdings wohl langsamerer Prozessor... zum ungefähr gleichen Preis). Da ich das Gerät mobil nutzen möchte (somit den 85Wh Akku bestellt habe) und nicht spiele dürfte jedoch die Onboard-Grafik des 1000er sinnvoller sein als so eine NVidia Karte - oder? Wie sind die Erfahrungen was den Stromdurst der 8600m angeht?


    Auch habe ich bewusst als Privatkunde bestellt - was auch auf der Eingangsbestätigungsmail steht. Eine schriftliche Belehrung über das Widerrufsrecht war jedoch nicht im Paket. Somit habe ich jetzt wohl erstmal ein unbefristetes Widerrufsrecht - und wenn sich Dell doch noch zur Übersendung einer Belehrung entschließen sollte (und den Zugang nachweisen kann...) noch mindestens 4 Wochen. Wie handhabt Dell das üblicherweise?

    Zitat

    Original geschrieben von Tilo88
    Das finde ich echt schon eine RIESEN Frechheit.
    Das habe ich ja noch NIE gehört.


    Das ist allerdings bei allen (mir bekannten) Kreditkarten so. Die Logik ist folgende:


    - Grundsätzlich sind für alle von der Bank ausgeliehenen Gelder, vom Transaktionsdatum bis zum jeweiligen (Teil-)rückzahlungsdatum, Zinsen zu zahlen. Bei Advanzia halt zum Jahreszinssatz von 19,9% bzw. 25,9%.


    - Wenn Du jedoch den Rechnungsbetrag VOLLSTÄNDIG zur Fälligkeit ausgleichst, dann und nur dann wird Dir (ausnahmsweise) der Zins auf Einkäufe -nicht aber auf Bargeldverfügungen- von der Bank geschenkt.


    Zitat

    Also bloß aufpassen das immer der Komplette Betrag bezahlt wird..


    Genau.


    In den AGB anscheinend nicht festgelegt ist, auf welche Ausgaben Teilzahlungen angerechnet werden. Immer die ältesten (egal ob Einkauf oder Bargeld)? Oder erst die Einkäufe, dann die Barverfügungen (damit Adavanzia möglichst viel verdient)? - OK, ich beabsichtige eh nicht, das auszuprobieren, also ist es eigentlich egal.

    Danke für die Mühe der FAQ Erstellung.


    Zwei Punkte möchte ich noch ergänzen:


    - Beträge unter 5 € (im Versand) werden nicht erhoben. Somit sind z.B. Bücher bis 70 € abgabenfrei.


    - Bei der Post/DHL werden vom Postboten die erhobenen Abgaben ohne weitere Zuschläge kassiert. Andere Paketdienste und Speditionen möchten demgegenüber für die Dienstleistung der Zollanmeldung und -verauslagung normalerweise beim Empfänger noch zusätzlich ein Entgelt vereinnahmen.

    Zitat

    Original geschrieben von HP-owner
    Aber der Verkäufer wollte DHL. Und jetzt heisst es, man hätte seinen Teil des Kaufvertrages erfüllt und es täte sehr leid, aber ab Versand wäre es dann MEIN Risiko gewesen.


    Wenn es ein gewerblicher Verkäufer war und Du ein Privatkunde bist, so hat der Versender immer das Transportrisiko zu tragen. Somit wäre es dann sein Problem.