Beiträge von raix

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    Für mich scheint diese Situation also klar - auch wenn das Spiegel-Urteil anders ist. Es steht noch auf der BaföG-Website, dass das Auto nicht zu den Vermögenswerten zählt - also wird das auch so sein


    Lest den Text doch mal richtig.


    Die Dame hat kurz vorher einfach den Kaufpreis des Wagens zu ihrem Vater überwiesen.


    Wenn sie den Wagen lange vorher selbst bezahlt hätte (also direkt ans Autohaus), wäre das alles doch gar nicht aufgefallen.


    Aber, daß die das Geld einfach kurz vor dem Bafög-Antrag zu ihrem Vater geschoben hat, ist der Verdacht des Betruges doch gerechtfertigt.

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus Mein Eindruck ist wie der von Andrea80, dass Studenten richtig viel Geld zur Verfügung haben im Monat und dass es den armen Bettelstudenten nur im romantischen Märchen gibt. (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    Wo mir das gerade so schön ins Auge springt.
    Ich hab mich letztens noch mit einer Freundin unterhalten über das Thema Student und Lebensstil.
    Aus Spaß haben wir mal überlegt wieviel Einkommen unsere Bekannten (Studenten) ungefähr haben (man ist ja eng befreundet, da weiß man es ja ungefähr).
    Ein nicht unerheblicher Teil von denen lebt unter der offiziellen Armutsgrenze (besagte Freundin eingeschlossen).


    Sie kann sich sogar daran aufmuntern, daß sie mit Hartz4 mehr Geld zur Verfügung hat, als jetzt.


    So viel dazu ;)

    Wenn ich mehr Zeit aufwenden muß, um überhaupt zu studieren, als ich für das Studium opfern kann, hat das Ganze doch auch keinen Sinn mehr.


    Ein Studium reißt man auch nicht so nebenbei ab, und je mehr die Arbeitsbelastung steigt, desto mehr steigen auch die Semesterzahlen. Dazu kommen ja pro Semester ab 07 die Studiengebühren.


    Man brauch sich doch gar nicht wundern, daß in D immer über mangelnde Abgänger geklagt wird.
    Es wird ja zum Studium ermuntert, wo man kann ;)

    Zitat

    Du bist "arm", dann kriegst du Bafög ODER du arbeitest. Was nicht geht, ist, dass man "arm" ist, BAFÖG bekommt UND arbeiten geht (um Luxus wie Auto etc zu finanzieren).


    Bafög zu beziehen heißt doch nicht, daß man den vollen Satz von ca. 500€ kriegt.
    Wenns trotzdem zum Unterhalt nicht reicht, darf man doch legal 4200€/Jahr dazuverdienen.


    Der Staat selbst stellt das (eingeschränkte) AND-Gatter her ;)

    Sorry Erik, aber wohnst du hier auf dem Land, oder ich?


    Ich wüsste jetzt auf Anhieb keinen Bekannten, der nicht ohne Auto zur Arbeit kommt.
    Ausgenommen, diejenigen die das Glück haben einen Arbeitsplatz im Ort zu haben (Was btw die Minderheit ist).
    Der Rest pendelt und das nicht gerade kleine Strecken.


    Daß die Lage in Ballungsgebieten komplett anders aussieht, ist mir klar.
    Nur scheinen die Leute aus den Ballungsgebieten immer auszublenden, daß es auch Gegenden ohne guten öffentlichen Nahverkehr gibt, in denen man ein Auto braucht.



    Aber wir kommen vom Thema ab....

    Hightower:


    Zuhause ---> FH 30 Minuten mit PKW ca. 50 mit Bussen usw (die natürlich nicht passend zum Stundenplan fahren, also dicke Wartezeiten).


    Zuhause ---> Job erübrigt sich zZ, da ich momentan nicht arbeite (zu viele Klausuren).
    Ansonsten 10 Minuten PKW.


    Zu den Autos allgemein nochmal:


    Bei uns auf dem Parkplatz sind die teureren Autos alle im Besitz der Werksstudenten bzw. Studenten die von der Firma zum studieren geschickt werden.

    In meinem Fall kommt es günstiger, zu Hause zu wohnen und stattdessen ein Auto zu finanzieren.


    In anderen Fällen mag sich ein Umzug eher lohnen, aber dann bedarf es ja auch einer festen Anstellung.


    Hier auf dem Land sind die Wege eben so bescheuert, da kann man ja nicht alle 6 Monate von einem Ort in den Nächsten ziehen, weil man den Job gewechselt hat.

    Richtig, wenn man das Auto verkauft hat man Geld.


    Aber wie lange kommt man damit hin?


    Sagen wir mal 2 Monate (einfach mal eine Zahl genommen), dann hat man kein Geld und kein Auto.
    Wie sieht's dann mit arbeiten aus? ;)


    Mit Auto hat man dann noch die Chance Jobs anzunehmen und sich wieder Geld zu verdienen(ohne Auto ist man hier definitiv aufgeschmissen, was Anfahrt usw angeht).


    Da habe ich doch langfristig lieber monatlich etwas weniger, aber dafür mein Auto als kurzfristig Geld und danach stehe ich dumm da.

    Na ja,
    ich für meinen Teil habe 30km Strecke zwischen mir und der FH.
    Trotz Fahrgemeinschaft käme ich ohne Bafög in arge Bedrängnis.
    Öffentliche Verkehrsmittel sind leider auch nicht möglich, da wir hier auf dem tiefsten Land sind ;)


    Ein Auto als Vermögen anzurechnen ist aus dem Standpunkt unfair, daß man sich nicht von seinem Auto ernähren kann.
    Vielmehr braucht man das Auto um sich etwas dazu zu verdienen.


    Ach ja, ich verbringe meine vorlesungsfreie Zeit auch nur mit Arbeiten/Lernen, von den 3 Monaten "freier Zeit", gönne ich mir nur 2 Wochen wirklich frei.