Meine letzte Aussage zu dem Thema:
Ich habe nie bestritten, dass ich durch meine temporär überhöhte Geschwindigkeit die Regeln gedehnt bzw. gebrochen haben.
Dennoch habe ich dadurch keinen Unfall provoziert, einen anderen Verkehrsteilnehmer behindert oder gar jemanden gefährdet.
Wohingegen der nette ältere Herr auf die Mitte der Straße gezogen ist, und erst dadurch den Verkehr zum Erliegen gebracht hat. Wenn ich nicht schnell genug gebremst hätte, hätte er damit wohl auch noch einen Unfall verursacht.
Und das ganze nachdem meine relativ harmlose Regelüberschreitung vorbei war und jeder wieder normal gemäß der Spielregeln hätte weiter fahren können.
Hätte ich jetzt extrem beschleunigt und wäre zum Beispiel mit 80 km/H durch die 30-Zone geheizt, oder hätte den Gegenverkehr durch mein Manöver gezwungen zu Bremsen oder ähnliches, dann hätte ich es ja sogar verstanden, wenn der Herr sich so extrem aufregt und mich zur Rede stellen will.
Das war aber alles nicht der Fall. Für mich hat es den Eindruck, dass der Herr mich aus Prinzip maßregeln wollte, mich dafür "ausgebremst" hat und dabei in Kauf genommen hat den kompletten Verkehr in der Straße zum Erliegen zu bringen.
Ich fahre die Strecke öfter und wenn sich vor mir jemand noch fix durch die Verengung mogelt, mich dabei aber nicht behindert, dann ist mir das total egal. Ich hupe allenfalls mal, wenn ich durch seine Aktion gezwungen werde zu bremsen.