Chris, zwar kann ich nicht mit sachlichen Ratschlägen weiterhelfen, jedoch habe ich eine sehr ähnliche Geschichte mit Alice und der T-Com erlebt.
Es war auch ein Umzug. In der neuen Wohnung war der Anschluß vom Vormieter auch bereits vorhanden, und - wie bei Dir - nach dessen Auszug plötzlich nicht mehr da. Also mußte Alice die Aufschaltung eines neuen Anschlusses bei der T-Com beantragen. Es wurden insgesamt 5 Termine genannt, aber an keinem von ihnen erschien auch nur der Schatten eines Technikers.
Die Alice-Grundgebühren liefen indes weiter.
Das ganze zog sich über mehrere Monate hinaus, so daß ich ca. 5 Monate ohne Internet war.
Die Anrufe bei der Alice-Hotline hatten ca. denselben Inhalt wie bei Dir: "ja, es ist was schiefgelaufen, am besten selber bei der Telekom anrufen, keine Ahnung, warum die Telekom unseren Auftrag nicht ausführt".
Meine Anrufe bei der Telekom waren noch kürzer: "Ja, wir können Sie sofort auf einen unserer Produkte aufschalten, für alle anderen Belange wenden Sie sich bitte an Ihren Provider".
Da letztendlich Alice mein Anbieter war - und die Leistung nicht erbracht werden konnte - habe ich gekündigt.
Die Kündigungsabteilung von Alice ist sehr gut - sie können mit einem Risikokunden stundenlang reden, und sehr verständnisvoll sein.
Und - das Wichtigste - die Kündigungsabteilung hat das Problem intern eskaliert, so daß beim 6. Termin alles wunderbar klappte.
Fazit: Kündigung schreiben. Wenn Alice etwas bewegen kann, werden sie es machen - und zwar NUR wenn sie sehen, daß sie Dich verlieren. Wenn sie nichts mehr machen können, ist die Kündigung eh die einzig richtige Möglichkeit.
Die Frage ist - wenn Du zu einem anderen Anbieter gehst - ob er dann einen DSL-Port für Dich frei kriegen kann. Ich habe mich von Alice übrigens "getrennt"
und bin zu o2 gewechselt. Hat auf Anhieb geklappt.