Beiträge von Vesko

    Meine o2-Verträge sind seit 1 Woche gekündigt.
    Zu o2 werde ich nach Vertragsablauf nur dann bleiben, wenn es wieder so eine Debitel-Aktion für 2-3 EUR monatlich gibt.


    Für die Zwischenzeit bis zum Anschaltdatum habe ich mir folgende Lösung gebastelt, falls das jemand nachmachen möchte:
    - Geografische Rufnummer bei z.B. Sipgate holen
    - bei pbxes.de für den Free-Tarif anmelden (beinhaltet 2.000 Minuten monatlich)
    - Sipgate-Nummer und den bevorzugten Betamax-Provider als Amtsleitungen anlegen
    - Sipgate bei eingehenden Regeln definieren, Betamax bei den ausgehenden.


    Dann ruft man seine eigene Sipgate-Nummer an und wird über betamax weiterverbunden.


    Das geht natürlich nur dann, wenn die Weiterleitung per VoIP eingebunden werden kann. Dialnow und calleasy können es z.B. nicht, bzw. - wenn doch - dann zu anderen Minutenpreisen.

    handytim: ja, daß jede Festnetzeinwahl öffentlich ist und dadurch von o2 - nach deren AGB - gesperrt werden kann, ist eine Argumentation in meinem Sinne :D


    Was mir jetzt beim zweiten Durchlesen auffällt - "öffentlich" und "kundeneigen" sind in diesem Text nicht auf die Festnetznummern, sondern auf die Zusammenschaltungssysteme bezogen. Und die Zusammenschaltungssysteme von Dialnow sind meines Wissens nicht öffentlich. Also auch nach dieser Argumentation dürfte o2 nicht sperren dürfen, einfach, weil es nicht in den AGB steht ;)


    stefanniehaus: der schwammige Text verleitet zu solchen Interpretationen. Ich denke, o2 möchte damit unbedarften Kunden die "Richtigkeit" seines Vorgehens "beweisen" ("steht ja in den AGB drin!", das ganze Kauderwelsch), so daß man auch mit gesperrten Einwahlen gezwungen ist, seine Grundgebühr zu zahlen und bei o2 zu bleiben.

    Die AGB-Stelle kenne ich.

    Die erste Hälfte behandelt die von der o2-SIM abgehenden Gespräche, die zweite die eingehenden.
    Die gesperrten Festnetzeinwahlen sind aber weder "öffentlich" noch "kundeneigen", daher dürfte dieser Text nichtig sein.


    Wenn man den Passus noch enger beleuchtet, so kann jede angerufene Nummer - egal Festnetz- oder Mobil - als Teil eines "Zusammenschaltungssystems" (was für ein Begriff) betrachtet werden. Denn jeder Anruf wird ja irgendwie technisch vermittelt oder zusammengeschaltet.


    Ich hab das Gefühl, o2 hätte an dieser Stelle seine unliebsamen Mitbewerber in Form diverser Callthrough-Unternehmen ab besten beim Namen genannt, bloß waren sie sich nicht sicher ob dies "koscher" ist. Und natürlich hoffen sie, durch die über diese schwammige Formulierung gegebene breitere Auslegung der "Zusammenschaltungssysteme" deutlich mehr Nummern sperren zu dürfen, die ihnen grad nicht passen. So nach dem Motto - "Sie haben ja unsere AGB akzeptiert, dort ist das verboten".


    Pech nur, daß AGB als letzte an der juristischen Schlange stehen, und somit immer - ganz oder in Teilen - nichtig sind, wenn ein Gesetz etwas anderes postuliert.


    AGB sind daher nicht so interessant, wie ich finde.

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Vesko: Ich hoffe, das war auch in deinem Interesse. Auch wenn's hier leicht OT wird, Bedarf scheint zu bestehn.

    Absolut! Bin Dir sehr dankbar für die Zeit, die Du investierst! :top:
    Wollte grad das Bild auf die Schnelle aktualisieren, aber diese 1440 Min-Sperre... Zumindest habe ichs geschafft, eine PN an Carsten zu schicken, vielleicht klappts ja :)


    TMob: Wenn Du zu einem kostenlosen Zeil länger als 5-10 Minuten versuchst zu reden, wird das Gespräch irgendwann beendet. Und zwar nicht nur bei nonoh, sondern auch bei allen Betamaxen. Bzw. wenn Du eine gewisse Zahl an Verbindungen erreichst, auch. Alles, ohne daß Du registriert bist. Die Nummer kennt das System schon von dialnow.com


    Irgenwo auf dem IPPF stand, daß bei mehrere Eintragungen ein- und derselben CLI, das Gespräch zum höchsten Tarif aller Betamaxen abgerechnet wird. Daher sollte man seine CLI aus dem einen Profil rausnehmen, bevor man sie bei einem anderen Betamax einträgt.


    Aber daß bei Betamax etwas schief läuft, ist korrekt. Das ist ein Dauerzustand und ist wohl so gewollt. Nicht abschrecken lassen, der Spareffekt - solange er nicht "wegen Netzüberlasung" unterbunden wird - überwiegt in den meisten Fällen.