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Original geschrieben von berlibaerchen
An die Mathematiker: Wie sieht es da mit der Warscheinlichkeitsrechnung aus?
Statistisch gesehen liegt die Chance, zu gewinnen, bei einem Tisch mit 36 Zahlen und der 0 bei 64,86 % (gerundet). Problematisch wird es, wenn Du verlierst, denn in dem Fall mußt Du Deinen Einsatz pro Feld verdoppeln, um Deinen Verlust zu kompensieren; gewonnen ist da noch gar nichts. Das System hat nur Sinn, wenn man die jeweiligen Einsätze weiter erhöht, wenn man mal verloren hat - ich habe in diversen Roulette-Programmen meinen Einsatz meist verdreifacht. Gerät man dann allerdings in eine negative Serie aus vier oder fünf Spielen (was durchaus vorkommt), ist man extrem schnell in Bereichen, in denen man sich finanziell das Genick bricht. Angenommen man spielt im ersten Spiel mit 10 Euro Einsatz pro Feld, dann hat man in einer negativen Serie von fünf verlorenen Spielen bereits 2320 Euro verloren (wie gesagt, bei 20€ Einsatz am Anfang).
Auf diese Weise (in deutlich kleinerem Maßstab) habe ich in einem Online-Casino mal 25 € verzockt, und das war eine äußerst heilsame Erfahrung. Seitdem glaube ich auch nicht mehr, daß gerade ich in der Lage wäre, als Gewinner aus einem Casino zu spazieren. 
Noch heilsamer war es allerdings, den anderen Spielern zuzusehen (man sitzt ja meist mit anderen Spielern an einem virtuellen Tisch), die streckenweise in wenigen Minuten drei- bis vierstellige Summen verlieren - das kuriert einen von sämtlichen Ambitionen, es doch noch mal zu versuchen.
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Original geschrieben von berlibaerchen
Nun sitze ich ja nicht den ganzen Tag am Tisch, sondern spiele nur eine kleine Anzahl der am Tag gemachten Spiele.
Letztlich ist es unerheblich, ob Du den ganzen Tag am Tisch sitzt oder nur sporadisch spielst - da die Einzelereignisse wie bereits richtig bemerkt voneinander unabhängig sind, spielt das nicht die geringste Rolle; der Endeffekt ist der gleiche.