Das Problem in der jetzigen Lage ist, dass mit der Bild als Kontrahent nun auch nicht eben der Hort der Glaubwürdigkeit die Gegenpartei ist. Wenn er wirklich nur um eine Verschiebung gebeten hat, würde ich an seiner Stelle einer Veröffentlichung zustimmen, denn damit kann er die Bild dann bloßstellen. Und ganz ehrlich: dieses Schmierblatt hätte nichts anderes verdient
Beiträge von Erik Meijer
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"In der Affäre um Wulffs Hausfinanzierung ergeben sich neue Fragen. Die BW-Bank widersprach laut einem Bericht der Zeitung "Die Welt" seiner Darstellung in dem TV-Interview. Demnach kam der Vertrag für ein langfristiges Darlehen zur Finanzierung des Einfamilienhauses nicht bereits Ende November 2011 zustande, wie es Wulff am Mittwoch bei ARD und ZDF gesagt hatte. Denn im November hätten sich die Bank und Wulff nur mündlich geeinigt.
Wulff hatte erklärt, es habe bereits am 25. November 2011 eine Einigung gegeben. "Es gilt auch Handschlagqualität in diesem Bereich, wenn man sich mit einer Bank verständigt." Die von Wulff behauptete "Handschlagqualität" reiche jedoch nach Auskunft der Bank nicht aus, um den Vertrag wirksam werden zu lassen, schreibt die Zeitung. "Ein Kreditvertrag mit Verbrauchern bedarf der Schriftform", so die Bank. Einen schriftlichen Vertrag schickte das Geldinstitut erst am 12. Dezember an Wulff. Er unterschrieb am 21. Dezember und damit rund eine Woche nach den ersten Medienberichten über seine Hausfinanzierung."
juristische Winkelzüge oder schon wieder gelogen Herr Wulff?
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Original geschrieben von pithein
Da muss Herr Geerkens aber gute Beziehungen gehabt haben, um so günstige Bedingungen herauszuschlagen, noch dazu, wenn Herr Wulff keine geschäftliche Verbindung zu ihm hatte.
Durch mögliche geringere Zinseinnahmen werde ich auch als langjähriger Kunde der BW Bank, bzw. deren Vorgänger, angefangen von der Städt. Sparkasse Stuttgart, indirekt betroffen.Nö, hat er doch äußerst offen dargelegt, es war eben keine klassische Baufinanzierung, sondern ein Geldmarktkredit zu den seinerzeit üblichen, extrem niedrigen Zinssätzen. Eine durchaus nicht unübliche Konstruktion, wenn auch nicht gerade klassisch. Aber so etwas gibt es und ist nicht anrüchig.
Dass er aber so viel über sein Privatleben erzählen musste, hat er sich mit seiner Haltung in der ganzen Angelegenheit einzig und allein selbst zuzuschreiben. Es ist für mich erschreckend, dass es soweit kommen konnte, / musste, dass ein Bundespräsident auf einer medialen Anklagebank landet. Das hat er sich selbst eingebrockt und in meinen Augen seiner Reputation unwahrscheinlich geschadet. Ja, sein Auftritt heute war nicht schlecht. Aber gut ist deswegen noch lange nicht alles.
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vor allen Dingen hat wegen einer problematischen Überweisung gleich die Bankenwelt Probleme mit Sepa. Nee, klar. Wie wäre es mit einer Nachfrage bei denen, die Dir am ehesten dazu etwas sagen können?
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Original geschrieben von bernbayer
Da geht es um eine viel größere Summe als 200000 Euro. Die ganzen Privilegien kosten zusätzlich Geld. Das ganze multipliziert sich ja dann noch jedes Jahr bis zum Lebensende. Der neue Bundespräsident kostet ja wieder sehr viel Geld. Da geht es schon um sehr viele Millionen Steuergelder und nicht um 200000 Euro.selbst wenn, auch damit kann ich leben. Was ist das denn für ein Bild, wenn der erste Mann im Staate sich verhält wie Putin?
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Da ist mir aber die Vorbildfunktion, die jemand im höchsten Staatsamte auszuüben hat deutlich wichtiger als jedes Jahr 200.000 mehr oder weniger im Schuldensack.

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die Kreditaffäre für sich fand ich nicht sonderlich dramatisch. Aber der Versuch der Einflußnahme auf die Presse erinnert mich dann doch eher an Berlusconi oder Putin. Und das will ich hier in Deutschland nie nie nie niemals erleben. Alleine der Versuch ist derart unmöglich. Zurücktreten Herr Wulff, aber ganz ganz schnell!
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Original geschrieben von Merlin
Du kannst meinetwegen bezweifeln was du willst, damit änderst du die Tatsachen aber nicht.Naja, ich wäre durchaus auch mal an einem entsprechenden Beleg für Deine These interessiert. Ich habe gestern mit mehreren Versicherungsfachwirten über das Thema gesprochen, kein einziger bestätigte da Deine These. Mir gehts dabei nicht ums Rechthaben. Aber ich würde schon gerne wissen, worauf Du das stützt und nicht ein einfaches "das sind halt die Fakten".
Eine Gesellschaft zahlt doch nicht garantierte 2,25 PLUS Überschußbeteiligung von beispielsweise 4 % (was es aktuell durchaus bei Gesellschaften gibt) = 6,25 zzgl. Beteiligung an den stillen Reserven und Schlussüberschüssen.
"Dann kassiert man nämlich die Grundversorgung vom Staat, die einen Sockel darstellen wird, und mit dem privaten Edelmetallbestand z.B. finanziert man sich die schönen Dinge des Lebens."
Schonmal was davon gehört, dass auch Edelmetalle im Preis schwanken? Man sollte seine Absicherung im Alter auf viele verschiedene Beine stellen. Ich würd mich weder alleine auf eine Versicherungslösung noch auf eine Edelmetallabsicherung verlassen.
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also, hat alles nicht funktioniert, trotzdem danke

Ein simples Aus- und Einschalten des Gerätes, WÄHREND es am Rechner hing, hat das Problem gelöst.
Ansonsten top Service von Apple bisher. Telefonisch wie vom Tempo her, in dem das alles gelaufen ist, können sich andere mal ne Scheibe von abschneiden. UPS im übrigen auch sagenhaft. Da steht der Fahrer keine 15 Minuten nach meinem Anruf bei UPS bei mir und will das Gerät abholen. :eek: :top: Glück gehabt, dass er in der Nähe war, aber dennoch auch fixere als fixe Weiterleitung.
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Wenn einem das Thema bisher unwichtig war sollte man sich diese Gelassenheit nicht auf einmal in Panik ummünzen (lassen).
Eine schlechte Entscheidung kann leicht weit teurer werden als eine verzögerte.
Word!
Merlin: es sinkt der garantierte Zins, aber die Überschußbeteiligung bleibt doch. Wenn ich nicht völlig n :gpaul: habe, dann ist doch diese für den Sparanteil maßgeblich. Der Garantiezins spielt doch nur dann eine Rolle, wenn keine Überschüsse erwirtschaftet werden oder bin ich jetzt völlig schief gewickelt? :confused: