Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Thomas4711
    Die wirst du nicht finden, weil Banken genau von solchen Aktionen leben, die arbeiten 2 Tage mit dem Geld und bei etlichen Millionen Überweisungen bringt jeder Tag zinsfreies Geld satte Gewinne, die wiederum teuer als Kredit usw. vergeben werden können.


    Von irgendwas müssen die Banken ja die goldenen Wasserhähne in ihren Palästen finanzieren.

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    Original geschrieben von altaso
    ist hier wer bei der dresdner bank und kann sagen ob die überweisungen flott sind?


    Wenn online, dann ja.


    Wenn beleghaft, dann immer einen Tag länger rechnen als normal. Liegt daran, dass der gesamte Zahlungsverkehr mittlerweile über die Postbank läuft und die Dresdner nichts anderes mehr macht, als das gesammelte Belegmaterial zwecks Bearbeitung dorthin zu schicken. Das kostet halt einen Tag Postlauf. Aber im Onlinebanking sind die "flott", ja. Hab jedenfalls von meinen Kunden noch keine Beschwerden gehört. ;)

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    Original geschrieben von Imp
    Aber es ist schon toll, wie man sich hier gegenseitig nicht das schwarze unter den Fingernägeln gönnt. Vorbildhaft. Möge die Regierung dafür in der Hölle toasten


    Mir gehts gar nicht darum, irgendjemandem etwas zu missgönnen. Dieses Beispiel mit dem Auto ist für mich ein Aufhänger. Und zwar, wann staatliche Leistungen fliessen sollten und wann eben nicht.


    Staatliche Leistungen sollten imho nur dann fliessen, wenn jemand anders sein Leben nicht auf die Beine stellen kann. Und die Lage bei kingpin ist so, dass er sagt: der Staat finanziert mir mein Leben, ich geh arbeiten für mein Auto. Er hat aber durchscheinen lassen, dass er sich ohne Bafög das Auto wohl eher nicht leisten könnte. Ergo finanziert der Staat ihm doch sein Auto mit. Und das muss einfach nicht sein. Kann er sich hingegen auch mit Arbeit sein "normales" Studentenleben nicht finanzieren (sprich Bude, Nahrung, Lehrmittel etc.) dann sollte auch Bafög fliessen. Aber wenns sogar reicht, um ein Auto zu unterhalten...sorry, dann ist das imho zuviel.


    Und das Auto ist für mich nur ein Beispiel. Es könnte auch Urlaub sein, ein wahnsinnig teurer PC oder sonstige Luxusgüter. Dafür ist der Staat einfach nicht zuständig.


    Natürlich sind Studienjahre keine Jahre in denen man in Reichtümern schwelgt. Man muss sich da i.d.R. einschränken, kann sich nicht alles leisten, was man gerne hätte. Und kann trotzdem ein menschenwürdiges Leben führen. Manch einer tut ja gerade so, als muss ein gewisser Standard als Student auch einfach sein. Ja, eine Grundsicherung. Richtig. Mehr hat der Staat nicht zu finanzieren.


    Dafür ist es ja so, dass Akademiker nach dem Studium letztlich deutlich mehr verdienen als jemand, der eine Ausbildung gemacht hat und danach ins Berufsleben eingestiegen ist. Und nicht jeder Uniabsolvent wird hinterher in unbezahlten Praktika geknechtet, findet keinen Job etc. -- die Lage am Arbeitsmarkt trifft Auszubildende nach ihrer Lehre ganz genauso, längst nicht mehr jeder Azubi wird von dem Betrieb, in dem er seine Lehre macht, auch übernommen.


    Das sind aber alles Dinge, über die man sich vor der Entscheidung zwischen Studium / Ausbildung Gedanken machen kann und sollte. Und nicht sich fürs Studium zu entscheiden, weil man noch nicht so sicher ist, was man eigentlich mal will und dann irgendwann feststellen dass die Studienzeit selbst zwar viele tolle Erfahrungen birgt, aber eben auch die Erfahrung, dass man sich gar nicht alles leisten kann, was man möchte. Das aber gilt für Azubis ebenso.

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    Original geschrieben von Printus
    Klar, die Lebensmittelpreise sind da natürlich sehr kostengünstig, aber dafür kommen die Eier von Legehennen in unsäglichen Käfigen und das Fleisch von Kühen, die maximal gemästet wurden und mit dem LKW ein paar tausend Kilometer quer durch Europa gefahren sind weil man in Ostpolen preiswerter schlachten kann als hier - dafür haben die Tiere eine lange Quälerei hinter sich, sind mit Antibiotika vollgepumpt, hat ein LKW ein paar tausend Kilometer weit die Autobahn verstopft und ein paar hundert Liter Abgase in die Luft geblasen und hat der Discounter nur noch Aushilfsmitarbeiter auf 400-EUR-Basis, die von ihrem Einkommen nicht leben können.


    Und im Zweifel wird offenbar nach wie vor nicht davor zurückgeschreckt, massiv schlechtes / verdorbenes Fleisch in Umlauf zu bringen...

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    Original geschrieben von kingpin166
    Das eine ist fürs Studium , das andere für den Rest.


    Coole Idee. Ich geh mal zum Sozialamt und sage denen, dass ich Geld zum Leben brauche und meine Wohnung ja auch bezahlt werden muss. Von dem, was ich mit meiner Arbeit verdiene fahre ich dann Auto, in den Urlaub und kaufe mir ein neues Sofa. :rolleyes:

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    Original geschrieben von kingpin166
    Finde ich auch nett, dass du mir teure Hobbies nicht verbietest, aber wie bitte soll das funktionieren, wenn man den kompletten Nebenverdienst für die Grundbedürfnisse aufwenden muss ?


    Verkauf Dein Auto ;)


    Im Ernst: man hat halt keinen Anspruch auf teure Hobbies, ganz egal ob das irgendwelche teuren Zierfische, Ölgemälde, Sportarten oder eben Autos sind.



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    Hier scheint aber manchmal die Haltung durchzukommen, sobald man als Student mehr als den Grundbedarf hat muss man mit Einschränkungen rechnen.


    Bei Dir scheint mir mehr die Haltung durchzukommen, dass man auch als Student bereits alle Annehmlichkeiten des späteren Arbeitslebens haben muss, wenn man "richtig" Geld verdient bzw. da mehr oder minder ein Anspruch drauf besteht. Und genau in diesem Punkt sind wir sehr unterschiedlicher Meinung.