Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von Jolina
    Und wo siehst du die strafbare Handlung, jetzt mal rein rechtlich betrachtet?


    steht eigentlich schon Recht oft hier im Thread, dass es nicht zulässig ist, das Auto beim Arbeitsamt dann nicht anzugeben. Und da nach einer Möglichkeit gesucht wird, diese Regelung zu umgehen, weiß ich nicht wirklich, was daran so schwer zu verstehen ist.

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    Original geschrieben von TT-Leser
    Ob Andi Böhm an die 5 Jahreswertung denkt? ;)
    Aber er hat ja schon vor langer Zeit gesagt das ihm diese Wertung scheissegal sei, es zähle nur Leverkusen für ihm. Unterstützt aber nebenzu irgendwelche Liverpooler Typen und will natürlich mit Leverkusen international dabei sein... :rolleyes:


    5-Jahres-Wertung find ich auch wichtig. Die komischen Vögel aus Liverpool kenn ich übrigens auch und ich kann Andi da voll verstehen. :top:


    Btw: haben die Bayern die Bremer Abwehr da hinten drin? :confused:

    Re: Re: Re: Re: Re: MLP, ASI & co: Was haltet ihr von privater Wirtschaftsberatung?


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    Original geschrieben von eisi
    ...als...


    :D


    Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen!
    Aber Recht hast trotzdem! :rolleyes:


    Ich glaube nicht, dass es an den Provisionen liegt. Bei uns sind die übrigens gleich hoch. Ich glaube, dass es mit dem Hausrat einfach greifbarer für den Kunden ist, welches Risiko besteht. Haftpflicht ist immer ein bisschen abstrakt.

    Re: Re: Re: MLP, ASI & co: Was haltet ihr von privater Wirtschaftsberatung?


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    Original geschrieben von Autotelefon
    Du bist zweifelloss vom Fach , also IMHO vorbelastet. Wo man die Problematik erkennt, Vertreter meinen immer ,viel hilft viel.


    Sorry, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass Du entweder schonmal ordentlich über den Leisten gezogen worden bist oder meinst, alles sowieso besser zu wissen. Ich bin übrigens kein Vertreter, sondern fest angestellt. Arbeite auch nicht bei einer Versicherung, sondern einer Tochtergesellschaft. Insofern vom Fach. Ob das ne Belastung ist, lasse ich mal dahin gestellt.

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    Also nie mehr machen als man muss. Es wird einem genug aufgezwungen. Z.B. Haftpflicht für Kfz vom Staat, Kasko für Kfz Finanzierung von der Bank. Mir hat meine Bank noch eine Risiko-Lebensversicherung für die Finanzierung aufgedrückt.


    Je nach Größenordnung der Finanzierung ist das auch absolut sinnvoll. Die Bank möchte im Todesfall nicht auf den Schulden sitzenbleiben, wenn es keine Erben gibt und die Erben wollen sicherlich auch nicht erstmal jahrelang Schulden zurückzahlen müssen.


    Eine Risiko-Lebensversicherung gehört auch ohne Kredit in jeden Familienhaushalt. Als Single allerdings vollkommen überflüssig, wenn man denn keinen Kredit hat.



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    Und meine Gewerbeerlaubnis hatte auch einige Versicherungen als Vorraussetzung.


    Da wird sich der Gesetzgeber schon was bei gedacht haben.


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    Ich meine, wenn man alle gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen hat braucht man fast keine anderen mehr. Denn eine Haftpflicht ist meist Bestandteil von Behördlichen Genehmigungen und Auflagen.
    Du darft ja noch nicht mal schneefegen (Winterdienst) ohne Haftpflichtversicherung mit hoher Deckung. Für alle möglichen Auflagen und Zertifizierungen bekommst du Versicherungen aufdiktiert. Berufsgenossenschaft ist auch Pflicht und Deinen Angestellten musst du eine zusätzliche Altersvorsorgung anbieten.
    Gut Rechtschutzversicherung, in einer Minimalversion ist nicht so teuer , sollte man noch haben.


    ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Zumindest teilweise. Mir geht es nicht um die Pflichtversicherungen. Da kommt man ja eh nicht drumrum. Mir gehts um freiwillige Versicherungen im privaten Bereich.


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    Altersvorsorgung für sich nur dann, wenn dein Verdienst hoch genug ist , das es steuermindernt wirkt.


    Glaubst Du im Ernst, dass Du im Alter ohne zusätzliche Absicherung auskommst mit dem, was Du evtl. noch vom Staat bekommst? :eek:


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    Ich wüsste nicht was man sonst noch brauch?


    Grundsätzlich immer eine Frage der persönlichen Risikoabwägung, in der Tat. Aber um manche Dinge würde ich dennoch keinen Bogen machen.


    Private Haftpflicht würde ich grundsätzlich abschliessen. Weniger wegen kleiner Schäden an irgendwelchen Handys oder Klodeckeln oder was auch immer. Aber es gibt durchaus auch Schäden, die deutlich teurer werden. Lass mal ein Auto einen Unfall verursachen, weil Du als Fußgänger unvorsichtig über die Straße gegangen bist. Viel Spaß beim bezahlen... natürlich kann man jetzt sagen "ach, sowas kommt doch nicht vor", aber sowas gibts. Da gibts für wenig Geld wirklich was sinnvolles, wie ich finde.


    Ebenso wichtig ist eine Beurfsunfähigkeitsversicherung. Was machst Du denn, wenn Du nicht mehr arbeiten kannst in Deinem Job oder schlimmer: gar nicht mehr? Das ist heute leider keine Seltenheit mehr. Vom Staat bekommst Du dann herzlich wenig.


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    PS. Wenn ich alle meine Vesicherungsbeträge der letzten 15 Jahre auf ein Extrakonto gezahlt hätte, könnte ich von dem Betrag meine Schäden und Kosten locker selber bezahlen und hätte noch einen ordentliche Betrag über.


    Es wird auch immer so sein, dass es Menschen gibt, denen nie etwas passiert. Aber ich möchte nicht zu denen gehören, die dann mal was größeres haben und dann sagen "ach hättest Du mal die 5 oder 10 Euro im Monat gezahlt".
    Wenn jemand das nicht so sieht oder nicht möchte, dann ist es ja seine Entscheidung, sich eben nicht abzusichern. Unvernünftig finde ich es trotzdem.

    Re: MLP, ASI & co: Was haltet ihr von privater Wirtschaftsberatung?


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    Original geschrieben von TimTorpedo Ist es generell sinnvoll, sich hier beraten zu lassen, oder sollte man besser in den sauren Apfel beissen und sich selbst in die erhältlichen Verträge, Tarife und Kombinationsmöglichkeiten einarbeiten?


    Die Mischung machts. Lass Dich beraten, nicht nur von einer Stelle, sondern hol mehrere Angebote ein. Nie nur die Beiträge vergleichen, sondern auch die Leistungen. Das billigste muss nicht zwingend das beste sein. Geh zu verschiedenen Stellen, sog. "unabhängige" (produkttechnisch sicherlich richtig, aber i.d.R. auf Provisionsbasis bezahlt und sofern gerne mal geneigt, das Produkt zu wählen, was eine hohe Provision einbringt), aber ruhig auch verschiedene Banken / Sparkassen / Versicherungen vergleichen. Die haben zwar i.d.R. halt nur ihre eigenen Produkte, aber haben den Vorteil, dass sie Festgehalt beziehen (zumindest in den Banken) und Dir somit zwar vielleicht "nur" ein Produkt der eigenen Gesellschaft anbieten werden, aber dafür nicht danach auswählen, wo es die meiste Provision für gibt.


    Aber ebenso kann ich Dir nur empfehlen: informier Dich selbst, mach Dich schlau. Und dazu gehören nicht unbedingt Tests in Fernsehzeitschriften, wie sie immer mal wieder vorkommen, sondern wirklich Fachbroschüren / Fachzeitschriften, finanztest, Capital, Wirtschaftswoche etc. pp. Ein gewisses Grundwissen hilft durchaus und gerade durch Nachfragen kann man auch mal die Kompetenz des Beraters auf den Prüfstand stellen.


    Bei Versicherungen gibt es in der Tat oftmals Beitragsrabatte ab mehreren Verträgen, so dass es im Endeffekt billiger sein kann, alles bei einer zu machen als sich den jeweils billigsten Tarif rauszusuchen. Hat im Schadensfall auch Vorteile, wenn man einen hat, an den man sich wenden kann. Sehe ich ähnlich wie basti.


    Bei Krankenkassen würde ich letztlich allerdings wirklich im wesentlichen auf den Beitragssatz gucken, da 90-95 % aller Leistungen sowieso gesetzlich festgeschrieben sind. Fahre selbst ganz gut mit der BKK essanelle.


    Versicherungstechnisch würde ich mehr machen als gesetzlich vorgeschrieben. Haftpflicht und Berufsunfähigkeit sind in meinen Augen unbedingtes Muss. Dann kommt imho die Altersvorsorge. Hausrat, Rechtsschutz, Unfall etc. pp. kommen erst danach.


    Bei weiteren Fragen oder konkreten Sachen / mal ne Zweitmeinung einholen oder so gerne auch ne PN.

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    Original geschrieben von Imp
    Merken: Nicht alles, was man selber Blöd findet, ist Illegal, oder Betrug. Und falls doch, gibt es ausgebildete Juristen, um sowas einzuschätzen. Die studieren nicht umsonst viele Semester.


    Um festzustellen, dass das nicht ganz sauber ist, dem Amt das mit dem Auto zu verschweigen, brauchts glaube ich nicht wirklich ein Jurastudium. Wie sich das nun genau schimpft ist mir auch völlig egal. Aber ich finde staatliche Unterstützung in einem solchen Fall nicht wirklich nötig. Wenn der Gegenwert aufgebraucht ist und es nicht anders geht, ja, aber der Staat sollte meines Erachtens eben nur für die Grundsicherung zuständig sein. Systemfrage halt...

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    Original geschrieben von Jolina
    Erik Meijer: Nur weil unsere Mutter 10.000 Euro aufbringen könnte, wäre sie noch längst nicht so reich, um den Lebensunterhalt meiner Schwester komplett finanzieren zu können. Außerdem ist meine Schwester Mitte 20 und unabhängig von meiner Mutter. Das Auto wäre lediglich ein Geschenk, welches es wohl in vielen Familien gibt.


    Naja, von 10.000 Euro kann man schon ne ganze Weile leben. Aber mir ist auch klar, was Du sagen willst. Da will man einem anderen eine Freude machen und darf es letztlich nicht, weil die Freude dann wieder weg ist.


    Aber ein Geschenk, was es in vielen Familien gibt? Hm. Wir waren nicht arm. Unsere Bekannten auch nicht. Aber Autos sind da nicht verschenkt worden. Und ganz ehrlich, wenn jemand in der Lage ist Autos zu verschenken, dann ist erstmal in meinen Augen auch keine staatliche Unterstützung notwendig. Kein Vorwurf an Deine Familie, aber eben wie ich finde ein Fehler im System.