Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von timidor
    Von mir aus können wir uns auch gerne wieder dahin zurück entwickeln. Bis es soweit ist, hab ich meinen Spaß mit Handy, Segway, Windows, Mikrowelle, ..., ...,


    Ich finde es nicht unbedingt eine Fortentwicklung, wenn man irgendwann zu nichts mehr selbständig in der Lage ist, irgendetwas zu tun. Nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll.

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    Original geschrieben von NoIdea
    Es kann ja wohl nicht sein, dass wenn die Mutter ein Auto für ihre Tochter kauft, die Tochter das Auto verkaufen muss um den Lebensunterhalt zu bestreiten


    würde wenig Sinn machen, das stimmt wohl. Aber wenn in der Familie genügend Geld vorhanden ist, warum muss man dann überhaupt Geld vom Staat bekommen? Aber ok, das wäre eher ein grundsätzliche Frage des Systems...

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    Original geschrieben von timidor
    Abgesehen vom Fahrspaß bietet der Segway noch ganz praktische Vorteile. Man ist damit extrem wendig, die Unterhaltskosten sind sehr niedrig und man kan sich damit indoor & outdoor schnell und simpel bewegen.


    Mit meinen Füssen bin ich auch sehr wendig, schnell fortbewegen kann ich mich damit auch, simpel auch. Kann ich überall einsetzen. Und das auch noch nahezu umsonst.


    Mamma mia. Dinge, die die Welt nicht braucht. Kann ja verstehen, wenn Behinderte so etwas gut finden, aber ein gesunder Mensch, der klar bei Verstand ist?

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    Original geschrieben von pallmall
    Realismus erwarte ich garnicht-denke auch nicht, daß man die Schrecken des Krieges jemals überhaupt filmisch abzeichen kann. Manches kann man eben nicht realitätsnah verfilmen. Gerade bei Krieg ist so etwas unmöglich...


    und trotzdem fand ich den zweiten Teil sehr gelungen. Da hat die Liebesgeschichte zwar auch noch eine Rolle gespielt, aber sehr untergeordnet, nicht mehr als Hauptplot wie in der Sturmflut.


    Ich fand es sehr eindrücklich, ja, auch sehr bedrückend, diesen zweiten Teil zu schauen. Ich finde zumindest eines ist gelungen: die Sinnlosigkeit von Krieg(en) zu vermitteln. Gewollt oder ungewollt.

    doch, ich finde das ist die Aufregung wert. Manchmal hilft es schon bei solchen Leuten, wenn die Polizei mal zu Hause aufkreuzt, auch wenn man nichts nachweisen kann, was vor Gericht standhält. Einschüchterungseffekt, das Gefühl möglicherweise beobachtet zu werden. Wenn nie einer was anzeigt, dann kommen die doch immer durch mit ihrer Fahrweise...


    Klar ist das am effektivsten, wenn man noch am Fahrzeug dran ist, aber wenn man die Zeit nicht hat, kann man auch kaum hinterherfahren, ebenso wie unnötiges Risiko einzugehen. Ist mir auf der A3 mal passiert als ich auf dem linken Fahrstreifen mit 150 fahrend links(!) - also zwischen mir und dem Grünstreifen an der Leitplanke - von einem Motorrad überholt wurde. Da ist die Polizei dann wohl direkt hinterher, ich war wohl auch nicht der erste, der einen auffälligen Motorradfahrer gemeldet hatte...


    edit: ChickenHawk: natürlich ist die Chance gering, vor allem wenn der Benz-Fahrer sich nicht meldet, um nicht noch selbst als Depp dazustehen. Aber ich finde man sollte es versuchen.

    ich fürchte, Du bist auf einen unlustigen Polizisten gestossen. Anzeige erstatten wegen Gefährdung des Straßenverkehrs oder gefährlichen Eingriffs oder wie auch immer das korrekt heißt. Ohne wenn und aber. Hatte mal eine ähnliche Situation auf der Autobahn, habe das ganze auch angezeigt, obwohl die Polizei meinte, das sei wenig sinnvoll. Es kam zu einem Termin vor Gericht, kurz vorher abgesagt, weil sich der Fahrer mit einer Geldbuße einverstanden erklärt hat.


    Wenn Du es anzeigst und es kommt nichts dabei rum, dann ist der Efffekt der gleiche, als wäre nicht angezeigt worden. Aber mit Anzeige hat man wenigstens die Chance, etwas anderes zu erreichen.

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    Original geschrieben von noksie
    Naja, so wie ich das sehe, KÖNNTEN die Banken schneller, wenn sie WOLLTEN. Wenn man eine (Online-)Überweisung macht, ist das Geld i.d.R. sofort weg auf einem Zwischenkonto. Damit spekuliert die Bank dann x Std. und gibt es dann erst an den Empfänger weiter. Erik, stimmt das so in etwa?


    So ist es. Die Banken machen fröhlich Gewinne und bauen marmorne Paläste. Sag ich ja. ;) Und wenn sie sich verspekulieren, dann geben Sie die Verluste in Form von erhöhten Preisen an ihre Kunden weiter.


    Nee, mal im Ernst: es hat im wesentlichen einfach damit zu tun, dass es kein einheitliches Buchungssystem gibt. Jede Bank nutzt da etwas eigenes. Sofern sie es überhaupt noch selber macht. Die Postbank wickelt z.B. den Überweisungsverkehr für die Dresdner und soweit ich weiß auch für die Deutsche Bank ab. Bei Onlineüberweisungen hat das keine nachteiligen Auswirkungen, aber bei beleghaften schon. Die Belege werden nicht mehr hausintern verarbeitet, sondern müssen mal erst zum fremden Institut. D.h. es dauert von Abgabe bis Ausführung manchmal schon länger. Von Abbuchung bis Ankunft hängt es u.a. auch damit zusammen, welche Banken direkt miteinander verrechnen und welche nicht. Das bestimmt die Laufzeiten.


    Eine technische Lösung für alle Banken all-in-one-day ist sicherlich rein technisch möglich. Funktioniert bei den Blitzüberweisungen ja auch. Aber: Blitzüberweisungen werden manuell in den Computer eingegeben und sind deswegen zurecht auch sehr teuer. Verursacht einfach extrem hohen Aufwand. Und Banken sind nach wie vor Unternehmen, die Geld verdienen wollen, wie andere auch.


    Ein System, auch beleghafte Überweisungen (die auch halt alle erstmal eingescannt werden müssen - trotz Lesegerät nicht kostenlos, auch das kostet Geld...) bzw. Onlineüberweisungen bei allen Banken all-in-one-day ausführen zu lassen könnte man bestimmt einführen. Aber das würde sehr aufwändig und sehr teuer. Kompetenzstreitigkeiten, welches System nimmt man, Eitelkeiten zwischen öffentlichen und privaten Banken, wer übernimmt welche Kosten etc. pp.


    Es ist ja leider auch im vereinten Europa nicht möglich, EU-Standardüberweisungen in die Schweiz zu machen, obwohl es technisch mit Sicherheit realisierbar wäre.


    Dass Bareinzahlungen auf fremde Konten länger dauern als auf eigene ist auch normal. Denn es handelt sich bei einer Bareinzahlung auf ein fremdes Konto de facto um eine Barüberweisung. Ich kann bei der Dresdner Bank keine direkte Gutschrift auf ein Commerzbank-Konto vornehmen...


    so, und jetzt geh ich die goldenen Felgen meines Dienstwagens polieren ;)

    Re: Banküberweisungen im 21. Jahrhundert... bis zu 5-6 Banktagen... muss das sein?


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    Original geschrieben von xash
    dann dauert es nicht nur einige Tage... nein es dauert einige WERKtage bis es auf dem Konto gutgeschrieben wird.


    Samstag und Sonntag wird i.d.R. auch in den Banken nicht gearbeitet, insofern ist das auch mit den Werktagen nicht wirklich verwunderlich. ;)


    5-6 Tage ist in der Tat inakzeptabel lang. 2-3 Tage je nach Bank aber normal. Unter Großbanken sollte es max. 1 Tag sein, zwischen div. kleineren Instituten kann es auch schonmal länger dauern, weil die erst ein anderes Insitut (z.B. eine Landesbank) zwischenschalten, wenn mit der Empfängerbank keine direkte Kontoverbindung besteht.


    Onlineüberweisungen grundsätzlich schneller als beleghafte, weil die erst eingelesen werden müssen.


    Und manchmal sitzen die Banken auf dem Geld und bauen sich marmorne Paläste mit goldenen Wasserhähnen. ;)