Beiträge von Erik Meijer

    Das Problem an der ganzen Angelegenheit ist, dass das Bankgeheimnis nirgendwo gesetzlich verankert ist bzw. präzise definiert wird. Es wird lediglich in den jeweiligen AGB der Banken verankert und wird in der AO für das Steuerrecht anerkannt. Mehr nicht, auch wenn es oftmals gem. GG zu den Persönlichkeitsrechten gezählt wird. Explizit ist es aber nirgends geregelt.


    Das führt dementsprechend dazu, dass jedes Institut einen unterschiedlichen Umgang damit pflegt. Die Dresdner hatte lange Zeit auch immer die Kontonummer und Bankleitzahl desjenigen angezeigt, der anderen Geld überwiesen hat. Dies ist aber schon vor langer Zeit eingestellt worden und ich finde: vollkommen zurecht!


    Was geht es einen ebayer oder sonstigen Zahlungsempfänger an, bei welcher Bank ich mein Konto habe? Richtig: nichts! Zudem ist wie schon von jemand anders erwähnt auch das Betrugsrisiko vorhanden, wenn man die Kontodaten einer fremden Person hat, dass auf deren Namen, Rechnung und Kontonummer munter eingekauft wird. Auch um das zu verhindern geben wir Kontonummern nicht weiter.


    Das Bankgeheimnis geht sogar soweit, dass ich es verletze, wenn ich einer Person X sage, dass Person Y bei uns ein Konto hat. Die Fälle mit den Ehepartnern kenne ich auch nur zu gut, die Ehepartner, die von uns keine Auskunft bekommen, sind dann oftmals sauer, was ich nachvollziehen kann. Andererseits sind das Dinge, die die Partner untereinander regeln müssen. Wenn A nicht will, dass B da etwas von erfährt, dass A bei uns Kunde ist, dann halte ich mich daran.


    Insofern kann ich auch verstehen, wenn die Auskunft nach der Kontoverbindung der ebayerin verweigert wird. Für Dich zwar irgendwie ärgerlich, aber in der Tat fällt es mit unter das Bankgeheimnis. Das Problem ist lediglich, dass es von Institut zu Institut unterschiedlich gehandhabt wird.

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    Original geschrieben von Martyn
    Naja, aber bei der jetzigen Lage würde ich mich nicht 3-4 Jahre an irgendwas binden wollen. Wenn Fond, dann auf keinen Fall einen mit mehr als 3,5% Ausgabeaufschlag.


    Binden tust Du dich bei einem Fonds ohnehin an nichts, da Du jederzeit aussteigen kannst. Insofern ist das kein grosses Thema, aber slebst wenn man sich binden müsste, sähe ich da derzeit kein Problem.


    Und warum keinen mit mehr als 3,5 % Ausgabeaufschlag? Welchen Sinn soll das machen? Fonds kauft man nicht nach den Gebühren, sondern nach den Anlagezielen... dementsprechend kann sich auch ein 5 % er lohnen, je nachdem, was man möchte. Kann auch sein, dass ein 2 %er die bessere Variante ist. Kommt immer auf den Einzelfall an. Aber pauschal zu sagen "nimm keinen der teurer ist als..." ist Unfug.



    Zu Meinl hat autares ja schon etwas sehr richtiges geschrieben. Osteuropa-Immobilien halte ich zwar auch für interessant, aber von konservativ kann hierbei nicht im geringsten die Rede sein!

    Ein Immobilienfonds als kurzfristige Anlage? Machst Du Witze? Mal ganz abgesehen davon: wer ist bitte "Meinl"? Sieht alles irgendwie nach ner recht kleinen Klitsche aus, sorry. Vielleicht bin ich auch schlecht informiert, aber da habe ich noch nicht viel bzw besser nix von gehört.


    Dass man in Fonds größere Beträge und Sparpläne einzahlen kann ist übrigens keine Besonderheit von Meinl sondern geht bei allen Fondsgesellschaften ;)

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    Original geschrieben von DUSA-2772
    Meine persönliche Meinung zu dem Thema: Terrorismus des Staates gegen die eigenen Bürger :flop:


    Man kanns auch übertreiben...aber es ist ja sehr beliebt, den Staat als bösen bösen Abzocker darzustellen. Und selbst wenn da einiges von wahr ist, so ist der Begriff Terrorismus gegen die Bürger mehr als unangebracht. Reichlich lächerlich in diesem Zusammenhang wie ich finde. Dass man das problem anspricht und sich drüber ärgert: verständlich, aber man kann auch aus einer Mücke einen Elefanten machen...

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    Original geschrieben von brasax
    hier in muc (allguth gbr) ist superplus nun bei 129,9 und diesel bei 108,9... freitag war der preis noch 2 cent höher... normalerweise ist der preis montags am höchsten. bleibt abzuwarten, wie sich der preis weiter entwickelt...


    vielleicht sind die Tankstellen im Raum Düsseldorf / Mettmann immer noch besonders teuer, da kostet mich der Diesel derzeit immer noch 113,9 je Liter. Gut dass ich gestern in Aachen war...gut dass Aachen an Vaals (NL) grenzt... ;)


    Ich persönliche favorisiere Fonds, weil ich da mehr rausholen kann letztlich als mit einem Bausparvertrag, wobei ich auch da einen habe, weil ich es eben für sinnvoll halte. Da hat der Admin gerade ja auch Gründe zu geschrieben.


    Generell ist es immer ein bisschen die Frage auch hier, wie die persönliche Risikobereitschaft ist, da Aktienfonds natürlich immer mit einem gewissen Risiko verbunden sind.


    Aber auf Sicht von 7 Jahren (solange läuft ein vL-Vertrag ja) und mit einem Sparplan halte ich das für die attraktivste Variante. Es muss ja kein Fonds der neuen Technologien sein. Branchenfonds sind zwar immer sehr interessant, aber da wechseln die Aussichten u.U. recht häufig. Mit einem klassischen Standardwertefonds sollte normalerweise nicht viel passieren.


    Fidelity hat hier sehr schöne im Angebot, z.B. Fidelity Germany, Fidelity European Growth, oder auch ein Templeton Growth, ein DWS Top 50 Welt, ein DIT-Wachstum Euroland o.ä. zum Beispiel.