Beiträge von Erik Meijer

    Zitat

    Original geschrieben von Bino-Man


    Edit:
    naja...streng genommen, machen manche Autobahnen mal nen Knick und laufen statt Nord-Süd auch mal in Ost-West-Richtung (glaube z.B. die A2 im Pott...)


    Naja, das ist ja auch eine gerade Autobahn ;)


    Ansonsten hat es glaube ich mit der Länge der Autobahn zu tun, ob es eine zweitsellige oder dreistellige Nummer ist oder eben nur die einstellige.

    Einen Bausparvertrag kannst Du auch abschliessen, wenn Du nicht bauen willst. Dann lässt Du Dir nach 7 Jahren einfach das angesparte Kapital zzgl. Zinsen auszahlen. Sind nicht die Bombenzinssätze die Du da bekommst, aber dafür eine absolut sichere Variante. Du kannst auch eine vermögensbildende Lebensversicherung nehmen, auch die ist sicher und Du tust noch was sinnvolles für später.


    Was spricht denn für Dich gegen einen Fonds momentan? Finde gerade die Sparpläne sehr charmant. Zum einen sind die Aussichten derzeit wieder deutlich besser, zum anderen profitierst Du auch, wenn die Kurse fallen sollten, weil Du dann eine höhere Anzahl Anteile erwirbst. Wenn die Kurse dann wieder ansteigen, profitierst Du von der höheren Anzahl Anteile.


    Alternativ gibt es noch die klassischen Bonussparpläne, aber die dürften so bei 2-3 5 Rendite liegen, finde ich nicht sooo dolle.

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Wer garantiert bei einem Fonds die Rendite ? Niemand, die weiss man nämlich immer erst hinterher.
    Dann schaue ich mal online die Fondkurse durch und was sehe ich, ca. 80 % der Fondkurse sind seit Freitag im Minus.


    Wenn ich dann in das vierteljährliche Fondsjournal meiner Fondgesellschaft schaue und mal die Renditen durchsehen, finde ich eine ganze Menge Fonds, deren Renditen ein "-" vorne stehen haben, sprich die Kurse sind seit Ausgabe oder später deutlich gefallen. aber es gibt auch Fonds, die in 5 Jahren locker 250 % plus gemacht haben, nur die heute zu kaufen ist witzlos.


    Das ist richtig, eine Garantie für die Rendite bekommst Du nicht. Aber wer garantiert Dir denn, dass der Zinssatz für das Tagesgeld sich nicht ändert?


    Auch richtig, 80 % der Fondskurse seit Freitag sind im Minus. Aber ein Fonds ist ja auch keine Wochenendanlage... bei einem Zeitraum von 3-4 Jahren wie vom Threadersteller angegeben macht es aber durchaus Sinn. Selbst mit konservativen Fonds lässt sich da durchaus einiges holen. Jedenfalls mehr als mit einem Tagesgeld. Da liegen die besten Angebote imho gerade bei der Dreba mit 3 % und der Deuba mit 3,25 % wenn man ADAC-Mitglied ist. Nicht schlecht für ein Tagesgeld, aber als Rendite für 3-4 Jahre mehr als mau.


    Es kann im übrigen sowohl sinnvoll sein, einen Fonds zu kaufen, der derzeit im Minus liegt (je nach Anlagesegment durchaus möglich) als auch einen zu kaufen, der 250 % in 5 Jahren gemacht hat. Auch der kann durchaus weiterhin attraktive Renditen haben. Sicherlich hat der auch ein höheres Rückschlagsrisiko. Eine pauschale Aussage dazu lässt sich nicht herleiten, das wäre schlichtweg sachlich falsch. Es ist eine Farge der Risikobereitschaft.


    Aber mit einem vernünftig ausgewogenen Mix zwischen Renten und Aktienanteil oder auch Zertifikaten lassen sich bei vertretbarem Risiko auf 3-4 Jahre ohne weiteres Renditen erzielen, die deutlich über denen von Tagesgeld liegen. Auch wenn man die Ausgabeaufschläge sowie evtl. Depotgebühren berücksichtigt.

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Moin,



    Gerade dann fährtst du mit einem Tagesgeldkonto besser. Bei einem Fonds kaufst du Anteile und deren Preise richten sich nach dem Börsengeschehen, die können steigen aber auch genausogut tief fallen. Da bist du ziemlich abhängig von der Qualität der Fondsmanager.
    Zudem fallen bei den meisten Fonds pro Einzahlungen Gebühren an, da musst du genau das Kleingedruckte lesen.


    Die Gebühren bei Fonds sind bei Einmalbeiträgen genauso hoch wie bei regelmässigen Einzahlungen.


    Nicht jeder Fonds richtet sich aber nach dem Börsengeschehen. Das gilt im wesentlichen lediglich für Aktienfonds und Mischfonds, die Aktien enthalten. Ebenso können nicht alle Fonds pauschal tief fallen. Klar gibt es Fonds mit Risiken, aber in der Pauschalität ist die Aussage falsch.


    Dementsprechend ist die Aussage auch falsch, in seinem Fall mit einem Tagesgeldkonto besser zu fahren. Das gilt nur unter der Prämisse, dass er jedwedes Risiko und jedwede Gebühren ausschliessen möchte. Es kann aber sinnvoll sein, Gebühren zu zahlen, wenn ich dafür ein deutliches Mehr an Rendite bekomme.

    Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Tagesgeld ist natürlich immer die bessere Wahl um Geld zu "parken" für einen längeren Zeitraum, aber ich dachte mir es wäre nicht schlecht ein wenig mit dem Risiko zu spielen und effektiv gesehen auf 4 Jahre gesehen mehr als 2,75 % rauszuholen.


    Zu der Einzahlungsweise, wollte ich beides ein wenig kombinieren. Ich wollte einen Betrag anlegen und dann jeden Monat so ca. 50-100 € dazulegen.


    Dann bist Du mit Fonds genau richtig. Bei einem Zeitraum von 4 Jahren kannst Du damit nicht allzuviel falsch machen. Sicher zahlst Du am Anfang Gebühren und musst die erstmal verdienen, sprich die ersten 2-5 % (je nach Fonds) an Rendite sind kein echter Gewinn, sondern Ausgleich der Gebühren. Aber normalerweise solltest Du das innerhalb der ersten 6-12 Monate locker schaffen. Wenn Du dann die nächsten 3 Jahre Dein Geld stehen lässt, wirst Du definitiv mehr verdienen, als es die ganze Zeit auf einem zwar kostenfreien, aber letztlich nur niedrig verzinsten Tagesgeldkonto rumliegen zu lassen.


    Um mal ein paar Begriffe noch klarzustellen: Disagio hat mit Fonds nicht zu tun, sondern stammt aus dem Kreditgeschäft. Agio ist der sog. Ausgabeaufschlag, die Gebühren halt die anfallen...


    Und wenn Du dann noch überlegst, monatlich einen festen Betrag einzuzahlen, umsobesser. Gehen die Kurse nach unten, bekommst Du mehr Anteile, und sobald die Kurse wieder steigen, steigen auch die mehr Anteile, die Du bekommen hast für Dein Geld mit. Es lohtn sich auf jeden Fall.


    Generell musst Du Dir die Frage beantworten, was für eine Risikobereitschaft Du hast. Hohe Renditen sind schön, haben aber immer auch Risiken. Mit Aktien kannst Du mehr verdienen als mit Rentenfonds, Du gehst aber auch ein höheres Risiko ein. Richtig oder falsch gibt es da eigentlich nicht, sondern Du musst für Dich entscheiden, inwieweit Du risikofreudig bist.

    eher unwahrscheinlich, dass da jemand Erfahrungen mit hat, die Allianz24 ist gerade erst aufgebaut worden und die Tarife sind dementsprechend auch noch nicht lange auf dem Markt. Steht aber die Allianz hinter, würde ich insofern für seriös halten. Jedenfalls seriöser als in nem Kaffeeladen ne Autoversicherung abzuschliessen...

    nein, hat er nicht.


    Das Getriebe geht auf Garantie, das haben sie mir telefonisch zugesichert, bei der Kupplung werde ich dann morgen mal mit denen diskutieren, wenn ich den Wagen abhole...schaun wir mal, was überhaupt dran war letztlich...bzw. was das Autohaus behauptet, entdeckt zu haben;)

    das ist sicherlich richtig, aber es ist auch richtig, dass es bei manch einem einfach an der Flexibilität scheitert. Es gibt nicht für jeden in seinem Traumberuf einen Ausbildungsplatz im Wohnumfeld. Davon muss man sich verabschieden. Sprich entweder muss man sich mit dem Gedanken beschäftigen, einen anderen Ausbildungsberuf zu wählen oder möglicherweise einen anderen Ausbildungsort und dafür einen Umzug in Kauf nehmen. Klar, dass das nicht in jedem Fall möglich ist, schon gar nicht einfach, für einen jungen Menschen, der gerade am Anfang seines Berufslebens steht, das eventuell auch noch mit einem komplett neuen Umfeld zu beginnen. Aber in manchen Fällen scheint mir das nötig. Sicher wird nicht jeder einen Platz finden können, aber es ist ja nicht so, als gäbe es nur zuviele Azubis und keine freien Lehrstellen mehr.