Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von herbert1960
    Die DiBa hat übrigens über 1.300 eigene Automaten, meist an Tankstellen oder in Einkaufszentren. :)
    Anscheinend lohnt sich das, denn es werden auch übliche Gebühren von Fremdbankkunden verlangt.


    Komisch nur, dass sich über letzteres keiner aufzuregen scheint. Was ist an den Gebühren der Sparkassen / Banken für Direktbankkunden unverschämter als umgekehrt?


    Und woher kommen eigentlich diese ominösen 60 Cent pro Vorgang, die hier rumgeistern? :confused:

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    Original geschrieben von Printus
    Würden die Banken ihre Automaten tatsächlich nur für eigene Kunden nutzen wäre das wesentlich teurer und weniger lukrativ als wenn man den Automaten gegen Bezahlung auch anderen anbieten kann...


    und würden DKB/Diba und Co. ein Automatennetz unterhalten, was vergleichbar mit den bestehenden Verbünden wäre, würden sie ein vielfaches von dem zahlen müssen, was sie an die Verbünde abdrücken. ;)


    Ansonsten stimme ich Dir im Wesentlichen zu, ich verstehe wie gesagt nur nicht, wie man da so ne Intensität reinlegt in die Diskussion. Es steht doch jedem frei, das Angebot zu nehmen, was ihm behagt. Und weder ist einer doof, weil er Gebühren zahlt noch ist einer automatisch n Arsch nur weil er Direktbank-Kunde ist...

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    Original geschrieben von oo7x
    Etwas sehr einsteitig deine Sichtungweise. Die Bank bekommt vom Kunden ja sein Geld mit dem sie dann arbeiten kann. Also ein Kredit fast zum Nulltarif. Falls der Kunde mal sein Dispo überzieht, verdient die Bank wieder kräftig mit. So schlecht geht es der Bank also nicht.


    Und falls der Kunde seinen Dispo nicht zurückzahlt, hat die Bank n Ausfall und damit erheblichen Verlust je nach Summe. Das, was ausfällt, muss an anderer Stelle erstmal wieder verdient werden. Thema Risikokosten etc. pp. Nur ein kleines Beispiel in dieser Diskussion, aber es zeigt m.E. sehr plastisch, dass selbst so einfach scheinende Sachverhalte ein bisschen komplexer sind, als sie hier dargestellt werden. Ich finde bei beiden Seiten durchaus richtige und vernünftige Argumente. Allerdings verstehe ich den teils sehr harschen Tonfall nicht. auch auf beiden Seiten...das scheint ja teilweise zu einer Art Glaubenskrieg zu führen, in dem der eine den anderen von der DKB überzeugen will oder umgekehrt.


    Dass Banken wie die DKB, Diba und Co nicht unerheblich auch davon leben, dass sie eben die Infrastruktur eines bestehenden Bankenmarktes nutzen, ist nicht von der Hand zu weisen. Im übrigen ist es auch kein Alleinstellungsmerkmal der Filialbanken, dass sie an der Differenz zwischen Einlagenzins und Kreditzins verdienen...

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    Es gitb generell auch Banken, die Azubis einen Kredit geben, aber dabei solltet ihr bedenken, dass Banken immer an ihr Geld kommen. Zur Not nehmen Sie euch das Zeug halt wieder weg:)


    Die Zeiten, in denen Sicherungsübereignungen stattfinden, sind vorbei. Zumindest im Privatkundengeschäft. Und wie will die Bank ihm das Ding wieder wegnehmen?


    Ich kann aus Erfahrung als Banker nur raten: lass es. Spare, bis Du es Dir leisten kannst. Was machst Du, wenn der Ausbildungsvertrag ausläuft, Du wirst nicht übernommen, hast aber den Kredit noch nicht zurückgezahlt? Du wirst es in späteren Jahren, wenn Du einen Kredit mal wirklich für was wichtiges benötigst, womöglich bereuen.

    wie gut kennst Du denn Eltern oder Bruder?


    Wenn es erfunden ist, kann es nur eine Konsequenz geben. Aber wenn nicht, dann ist ihr Verhalten durchaus erklärbar. Frauen in solchen Situationen sind mit rationalen Maßstäben nicht zu greifen. Man denkt "die muss doch ne Anzeige machen, die muss doch zum Psychologen, die muss doch die muss doch die muss doch"... die schämen sich aber oft grundlos in Grund und Boden und wollen sich am liebsten einfach nur noch verkriechen, nichts sehen, nichts hören und in Ruhe gelassen werden. Das kann schon sein.


    Hatte neulich bei Domian nachts mal ein Gespräch mit angehört, da hat sich jemand erst nach über 10 Jahren danach "geoutet"...da schüttelt man normal auch nur den Kopf, aber man steckt einfach nicht drin und weiß nicht, was in so einem Moment in einem Menschen vorgeht.


    Ist natürlich für Dich sehr blöde, weil Du es auf die Entfernung einfach nicht greifen kannst...ich glaube ich würde einfach mal hinfahren. Sie überraschen. Ihr zeigen, dass Du für sie da bist. Vielleicht kannst Du Dir dann eher einen Eindruck machen, rausbekommen, was da dran ist oder ob sie Dir doch nur Hörner aufsetzen will.

    fänd ich blöd, wenn man das dafür nutzt. Andererseits mal losgelöst von der VKR...solche Vorschriften kosten die Institute Unsummen an Geld...Mitarbeiterschulungen, Überwachungssysteme und nicht zu unterschätzen Papier und Druckerschwärze...wenn man sich überlegt, was wir dieses Jahr schon an Beratungsprotokollen im WP-Geschöft ausgedruckt haben, was im Versicherungsgeschäft erforderlich ist, jetzt kommt noch die VKR dazu, nach der jeder Kunde das, was er im Vertrag unterschreibt noch als sog. vorvertragliche Information bekommen muss (wohlgemerkt, da steht genau das gleiche drin wie im Vertrag...), unterschreiben muss, dass er das bekommen hat etc. pp... da kommt in Summe schon einiges zusammen...man sollte es nicht komplett weitergeben, aber wie gesagt, durch solche Richtlinien entstehen auch höhere Kosten. Nur zum Verständnis, wo es herkommen KANN.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    edv kostet geld.
    auch deine scheinbar kostenlosen edv-überweisungen oder privatkonten kosten geld, auch wenn dir nix berechnet wird.


    waaaas? :eek: ... :D


    Den Fehler hast jedenfalls Du gemacht und nicht die Bank, Hellwach, das ist doch recht unstrittig oder? ;)

    und das vollkommen zurecht...die Bank, die den Auftrag bekommt, wird Bank A sein...wie soll die denn prüfen, ob bei Bank B die Kontonummer existent ist? Wenn Bank B dann prüft und sagt "sorry, gibbet nicht" geht die Lastschrift zurück und das verursacht Kosten. Dem Einreicher dürfen die auch in Rechnung gestellt werden. Es wäre albern, dem Zahlungspflichtigen etwas in Rechnung zu stellen.