Beiträge von BenediktW

    Sehr interessantes Thema eigentlich.


    Was humoristisches zu Anfang: Stefen, wir haben uns mal in einem Auto-Thread gestritten, weil ich die ganze Zeit meinen Stern auf der Kühlerhaube rechtfertigen mußte, weil Du italienische Autos bevorzugst ;)


    Aber zum Thema, ich finde eine interessante Entwicklung ist die schizophrene Art, in der Leute mit dem Wohlstand anderer umgehen. Auf wirklichen und konstruktiven Wohlstand wird verzichtet (!), stattdessen leasen sich Etagenwohungsmieter 5er BMWs, TTs und zahlen 300€/Monat im Victorvox-d2-Sun-Tarif. Am besten noch per Easy-Credit...


    Was ich sagen will ist, daß nicht nur von den Eltern ererbtes und bezogenes sowie das eigene Einkommen, sondern auch die Vernunft im Umgang mit der Kaufkraft zu wirklichem Wohlstand führen. Die sozial frustrierten neigen in den letzten Jahren immer stärker dazu, ihre Kaufkraft punktuell verpuffen zu lassen um andere kurzzeitig zu beeindrucken oder sich besser zu fühlen, schmeißen dabei aber beträchtlich mehr Geld raus, als die meisten wohlhabenden (nicht reichen, das ist ein anderes Thema) Leute.


    Ich lebe auch als Student lieber nach dem Prinzip "alt bzw. klein, aber mein", das ist besser als Protz auf Pump.

    Zeus:


    Zitat: "Dies liegt glaube ich daran das in den USA nur wenige den Sicherheitsgurt benutzen. Die diesbezügliche Gesetzesvorschrift hierzulande wirst du sicher auch als schreckliche Gängelung empfinden."


    Das ist das schöne an solchen Diskussionen. Wenn man sich ideologisch sicher fühlt, braucht man keine Argumente mehr. Da kann man auch das Glück in der polemischen Obstruktion suchen. Solche hohlen und idiotisch-provokativen Äußerungen finde ich einfach nur traurig. Wie kommst Du auf die Schlußfolgerung? Hast Du ein schönes starkes Feinbild im Kopf? Dann möchte ich Dir dazu gratulieren, das ist etwas sehr seltenes geworden, daß sich außer Dir höchstens noch ein paar Alt-Punks, PDS-Wähler, Herr Trittin und die rechtsaußen-Gruppierungen bewahrt haben.


    :mad: :flop:

    Es ist schade, wie Argumente und Polemik durcheinandergeworfen werden.


    Man sollte feststellen:


    - In Deutschland gibt es prozentual deutlich weniger Verkehrstote als in den USA, dem Land mit dem strengsten (und ausgesprochenermaßen lächerlichen) Tempolimit.


    - Auf Autobahnen passiert beträchtlich weniger als auf Landstraßen, wobei wiederum Hochgeschwindigkeitsunfälle höchst selten sind. Häufiger sind Unaufmerksamkeiten die Ursache, oder die Stauende-Problematik mit LKWs.


    - Niemand wird gezwungen, schneller als 130 zu fahren. Es gibt 2 oder 3 Fahrspuren. Außerdem wird niemand, der vglw. langsam fährt, mit den Fahrzeugen links in Konflikt kommen.


    - Turbo-Rolf (bescheuerter Name, der CL600 besitzt einen normalen V12-Saugmotor) ist ein völlig ungeeigneter Anstoß für eine Tempolimit-Diskussion, weil sein Fall mit dem Thema schlicht NICHTS zu tun hat.


    - Das A2-Argument ist blanke Polemik, es zeigt nur, daß auf der meistbefahrenen Ost-West-Achse Europas aufgrund von Verkehrsdichte und Streckenführung ein Tempolimit überfällig war. Ich kenne die A2 und sie war außer an Sonntagen immer schon extrem unangenehm zu fahren. Hat aber gar nichts damit zu tun, ob man auf gut ausgebauten und freien Strecken schnell fahren können dürfen sollte oder nicht.
    Ich bestreite nicht, daß Tempolimits häufig notwendig sind. MANCHMAL SIND SIE ES ABER EBEN AUCH NICHT!!! (Das ist das erste Mal, daß ich bei TT schreie.)


    - Hohes Tempo setzt angemessene Rahmenbedingungen voraus, wer trotz Verkehrsdichte oder äußeren Bedingungen wirklich schnell fährt, macht sich schuldig.


    - Drängeleien und Rücksichtslosigkeiten bis hin zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer haben nichts mit dem Tempolimit zu tun, sie treten von der Innenstadt bis hin zur Autobahn auf. Bei 50 wird genauso gedrängelt wie bei 130 oder 160.


    - Drängler, Raser (!) und Rücksichtslose halten sich nicht an Tempolimits - den Gefallen tun sie uns leider nicht. So wenig an generelle wie an streckengebundene, so wenig an den Mindestabstand wie an den Nötigungsparagraphen. Allerdings existieren schon lange rechtliche Regelungen, um auch ohne generelles Tempolimit solchen Leuten das Handwerk zu legen.


    - Durch die Einführung von Fahrsicherheitstrainings für Führerscheinneulinge würde sich die Zahl der Verkehrstoten zusammenfalten lassen wie ein Pappkarton. Wie man reagiert, wenn das Fahrzeug im richtigen Leben nicht so reagiert wie man möchte, lernt man nur auf vielen gefahrenen km, oder in Grundzügen richtig vom Fachmann. Woher sollen die ganzen Leute auch in widrigen Situationen richtig fahren können, wenn sie den Führerschein (überspitzt gesagt) nach ein paar Runden durch die Innenstadt bekommen haben? (Brücke zu Saug-V12-Rolf: Hätte ich oder viele von uns in betreffendem Kia gesessen, wäre es zu keinem tödlichen Unfall gekommen).


    - Unpopuläre Maßnahmen befriedigen einen perfiden Selbsthaß. Aber merke: Nicht jede Gängelung ist notwendig.



    Zum Schluß nochmals Kompliment an JoPi,

    Zitat

    ...ich erlebe extrem selten wirklich rücksichtlose Raser. So selten, daß ich glaube, diese Leute würden auch bei 130 als Limit darauf keine Rücksicht nehmen.

    möchte ich unterschreiben und doppelt unterstreichen.
    An alle, die sich trotzdem bei normalem Verhalten gerne selbst kriminalisieren möchten: denkt eucht bescheuerte religiöse Vorschriften aus ;)



    Gruß
    Benedikt

    elke:


    Das mit der geringen Ersparnis mag dann stimmen wenn der Verkehr dicht ist, oder man sich generell in Ballungsräumen bewegt. Aber da reguliert sich der Verkehr ja sowieso selbst, oder es gibt weiträumige Tempolimits (Kölner Ring etc.), was ich auch gut und richtig finde.


    Allerdings ist es ein massiver Unterschied, wenn ich die A44 von Düsseldorf nach Aachen fahre, ob ich 200 durchfahren kann oder ich mich bei 130 festkrampfe. Noch viel schlimmer zB die A31, also jeden Befürworter des (generellen!!) Tempolimits sollte man mal in einen beliebigen Mittelklassewagen setzen und bitten, von Bottrop nach Emden zu fahren. Hinterher dann nochmal zum gleichen Thema befragen, und die Sache ist erledigt.


    Es geht wirklich nicht darum, schnell zu fahren - komme was wolle, sondern es da weiterhin zu dürfen, wo es vollkommen in Ordnung ist.
    Alle Gefährdungen, die aus unangemessen schneller Geschwindigkeit resultieren, sind eigentlich rechtlich geregelt. Mindestabstand, Nötigung, an die Verhältnisse angepaßte Fahrweise etc.

    Meine klare Antwort ist NEIN.


    Eher sollte agressives und rücksichtsloses Fahren stärker in den Focus der Polizei gerückt werden.


    Da wo die Verhältnisse es erfordern gibt es Tempolimits. Manchmal auch da wo sie es nicht erfordern, während es an deren Stellen fehlt - da sollte man mal flächendeckend überprüfen was sinnvoll ist und was nicht.


    Gleichzeitig sollte man aufklären, daß nicht automatisch der schnelle Fahrer den langsamen gefährdet, sondern auch umgekehrt. Rücksicht und Umsicht gehören auf beiden Seiten dazu.


    Ein generelles Tempolimit finde ich aber vollkommen überflüssig. Es sind nicht Geschwindigkeiten, die gefährlich sind, sondern Personen.


    Vor allem ist es meiner Meinung nach mal wieder richtig opportun seitens der Regierung, sich als die Engel und die "anderen" als die bösen Raser darzustellen. Besonders albern finde ich die diskutierte Hohe des Tempolimits. Warum in aller Welt 130? Und was hat dieser Unfall überhaupt damit zu tun?


    Ich finde, mancherorts kann gefahrlos über 180 gefahren werden. 160 sogar sehr häufig. Wenn man das Limit bei 200 setzen würde, hätte ich gar kein Problem damit. Aber warum 130? Reinste Polemik meiner Meinung nach.


    Abgesehen davon hatte der Unfall nichts mit zu hoher Geschwindigkeit an sich (der CL-Fahrer hatte sein Fahrzeug im Griff im Gegensatz zu der Frau im Kia), sondern mit verantwortungslosem Verhalten und Nötigung zu tun.
    Ketzerisch gesagt: Wer so bescheuert ist, und bei Autobahngeschwindigkeit (ich meine es wären ca. 120 gewesen) das Lenkrad verreißt und im dümmsten Moment dann voll bremst, dem hilft auch kein Tempolimit 130 sondern höchstens früh genug ein Fahrsicherheitstraining oder bei Auffälligkeit im Verkehr eine Nachschulung.


    Und alleine darum geht es, denn die Gefährdung durch Idioten (gemeint sind rücksichtslose und gefährdende Fahrer) auf der Straße nimmt nicht dadurch ab, daß ich kriminalisiert werde, wenn ich auf leerer Strecke gemütliche 170 (in einem dafür geeigneten Auto) fahre. Auch Geschwindigkeiten von 60 oder 70 können gefährlich sein, es hängt immer von der Umgebung ab. JoPi hat das hervorragend forumliert im geschlossenen Turbo Rolf-Thread...


    Der Punkt ist, daß zB mein schlimmstes Erlebnis auf der Autobahn sich bei Tempolimit 120 abgespielt hat. A46 von Wuppertal in Richtung Hildener Kreuz. Ich fahre auf der linken Spur in dichtem Verkehr etwas über 120, der Verkehr auf der Mittelspur war nur unwesentlich langsamer. Auf einmal kommt von hinten ein silberner Porsche 911 mit Düsseldorfer Kennzeichen mit weit über 200 an und versucht, mich von der linken Spur zu drängeln. Dabei war vor mir alles zu, es floß wie gesagt alles mit ca. 120 dahin. Der Porschefahrer ist mittlerweile dicht hinter mir, aber statt zu bremsen und sich einzufügen, nimmt er seinen Geschwindigkeitsüberschuß voll mit und sticht zwischen der mittleren und der linken Spur durch, überholt mich rechts (während in der Mitte Autos waren!!) und setzt sich vor mich, kommt dann natürlich nicht weiter.
    Dieser Vorgang war so unglaublich daß man meinen könnte, der arme geistig verwirrte Mensch hätte nichts dafür gekonnt und die ganze Zeit eine völlig leere Autobahn vor sich gesehen.
    Die Message des ganzen: Auch ein Tempolimit schützt nicht vor Gestesgestörten Verkehrsteilnehmern. Nochmals: "Rolf" war nicht gefährlich, weil er 230 fuhr, sondern weil er beim Auflaufen auf ein anderes Fahrzeug den Sicherheitsabstand in einem eklatanten Maße mißachtet und einen anderen Verkehrsteilnehmer aufs gröbste genötigt hat. Jemand, der versucht, sich über den Grünstreifen links vorbeizuschieben, gehört für alle Zeiten aus dem Straßenverkehr gezogen, Punktum. Der Schluß auf ein allgemeines Tempolimit gelingt aber überhaupt nicht.


    Aber so mußte es in Deutschland ja mal wieder kommen. Ein einzelner Unfall wird durch die (bewußte oder unbewußte) Fahrerflucht medienpräsent, dann dank der Aspekte "junge Frau mit kleinem Kind" und "Mercedes-Testfahrer mit 500PS" so interessant gemacht und hochgekocht, daß erst ein höchst heikles Gerichtsurteil ergeht (ich bin sehr wohl für eine Bestrafung dieses Fahrers, aber man kann ihm keine fahrlässige Tötung anlasten!), und dann die waidwunde Regierung einen Nebenkriegsschauplatz entdeckt. Und der Deutsche Autofahrer wird vor lauter ständigem Schuldbewußtsein wahrscheinlich noch das Gefühl haben, daß die Maßnahme (trotz völligen Unsinns) das richtige ist, gerade weil er eigentlich dagegen ist, aber er merkt, daß er seine Meinung nicht äußern kann, ohne der Böse zu sein.


    Wenn schon ein Tempolimit, dann bitte eins von 50km/h, dann würden schlafende LKW-Fahrer wenigstens nur mit eingeschränkter Wucht in Stauenden knallen. Aber das ist ja kein Problem, mit dem man sich beschäftigen müßte. Auch nicht mit stärkerer Polizeipräsenz in den Innenstädten, wo jungendliche Krawallproleten ihre aufgemachten Karren "ausfahren", oder mit konsequenten Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen und Kindergärten. Lieber abends an leeren Ausfallstraßen blitzen, weil sich das lohnt. Der eine, der in der 30er Zone vor dem Kindergarten 80 fährt bringt halt nicht so viel ein wie die 100, die auf der Ausfallstraße 60 statt 50 fahren.


    Manchmal wird mir echt schlecht von diesem Land, der Presse, der Hetzmeute der öffentlich kolportierten Meinungsfetzen, und der desolaten, unseriösen und opportunen Regierung am allermeisten.



    :mad: :rolleyes::( :flop:

    Von der T1 würde ich abraten, diese Winz-Optik macht sicherlich keine besseren Bilder als die P5.


    P10 hat auch eine relativ lange Verzögerung, meine Minolta F200 übrigens auch.


    Ich würde mich mal bei Olympus umschauen, die Digital Mju-Familie bekommt bald ein neues Mitglied mit 4 oder 5 MP (bin nicht sicher), und soll eine sensationelle Auslöseverzögerung haben.


    Außerdem gibt es noch ein superschnelles Modell von Kyocera, das mir mal jemand im Fotogeschäft vorgeführt hat, das war Wahnsinn. 4 Bilder pro Sekunde... Modellbezeichnung leider entfallen.




    Gruß
    Benedikt

    brujo:


    Weil wir zum Glück immer noch in den leicht maroden Überresten eines Rechtsstaats leben, und die Bildzeitung es noch nicht ganz geschafft hat, den guten alten öffentlichen Schauprozeß wieder einzuführen.


    Deine Argumentation sorgt dafür, da´es mir kalt den Rücken herunterläuft. Wie kann man überhaupt nur Freispruch oder Bewährung fordern (bei jemandem, der nicht vorbestraft ist), wenn doch die Bildzeitung ihn rechtskräftig vor der kochenden Volksseele des Mobs schuldig gesprochen hat...
    Sehr schön übrigens auch, daß die zuständige Richterin Morddrohungen im Falle eines Freispruchs erhalten hat...


    Ich kann mich Jochens Meinung zu 100% anschließen, die Unfallbeteiligung der Frau zu tabuisieren ist eine ganz perfide Sache.
    Ich finde, daß der Unfall in erster Linie überhaupt nur die Frau betrifft, weil nicht die geringste Berührung stattgefunden hat. Daß jemand sich vor einem von hinten schnell näherkommenden Fahrzeug so erschrickt, daß er das Lenkrad verreißt, und DANN auch noch im schwachsinnigsten Moment voll bremst, um das auf Abwegen befindliche Auto völlig unbeherrschbar zu machen, der ist seines eigenen Glückes Schmied.
    Wie kann sich ein Auto überhaupt so unbemerkt von hinten nähren? Wenn ich Auto fahre, nehme ich wenn ich nach vorne gucke gewisse Schatten im Rückspiegel war. Oder war da vielleicht jemand abgelenkt und hat die Straße überhaupt nicht beachtet? Was auch 1000x pro Tag vorkommt...
    Leute, die mit Radio, Zigarette, Handy, (klingt zynisch aber: ) Kleinkind auf dem Beifahrersitz oder sonst was beschäftigt sind, neigen aus guten Gründen zur schreckhaftigkeit. Dazu kommt noch das typische (wie alles vorherige natürlich hypothetische) Szenario "Wespe im Auto", von eventuellen technischen Problemen ganz zu schweigen.


    Es gibt genug denkbare Gründe (zufälliger oder auch schuldhafter Art), die die Rolle der Frau im Unfall höchst interessant erscheinen lassen. Zusammenfassend: Im anzunehmenden Fall hat die Frau einfach nur fahrerisch völlig unzureichend reagiert, aber Ablenkungsaspekte lassen sich genausowenig ausschließen oder beweisen.


    Jochens Beispiel mit 2 Männern und Mondeo/Passat fand ich ganz ausgezeichnet. Im Mercedes W124-Forum hat es jemand noch spitzer formuliert:


    (sinngemäß) Wenn ich mit einem Freund in meinem Wagen (Anm: E-Klasse) gesessen hätte und die Situation hätte sich ansonsten gleich abgespielt, hätte es bestenfalls in der örtlichen Presse geheißen, auf der A sowieso verunglückte ein Mercedesfahrer samt Beifahrer tödlich, als er sich mit einem schnelleren Wagen ein Rennen lieferte.


    Und das trifft es auch ganz gut.




    Ich möchte hier übrigens keineswegs eine brutale und unangemessen schnelle Fahrweise schönreden, aber andererseits an die Grundsätze des Rechtsstaats appellieren, auf den Druck der kochenden Volksseele hinweisen, und vor allem darauf verweisen, daß man "Turbo-Rolf" bei ausreichender Beweislage gerne wegen Unterschreitung des Mindestabstandes und Nötigung anklagen kann, aber der fahrlässige Tötungsvorwurf ist sachlich völlig daneben, und den großen Selvstverschuldensanteil der Frau schönzureden, mag zwar politisch korrekt und opportun sein, aber daher sachlich noch lange nicht richtiger.
    Sonst ist bald auch der Zugführer schuld, wenn ich mit verbundenen Augen irgendwo ein Bahngleis überqueren möchte.


    Im übrigen fahren gleichermaßen zu viele rücksichtslose wie ahnungslose Leute herum. Ich finde, ein ordentliches Fahrsicherheitstraining nach bestandenem Führerschein sollte Pflicht sein.




    Edit: Der Artikel der Süddeutschen trifft es ziemlich im Kern. Kann das Lesen unbedingt empfehlen.

    Absolut irre, in dem Artikel ist der Link zu der Hotelanlage enthalten, in der sich Pantanis Tod vollzogen hat. Bizarre und sicher nicht wirklich erwünschte Art von Publicity.


    Im übrigen, ich finde es schockierend und völlig überraschend, daß Pantani tot ist. Vielleicht ist die Tragweite des ganzen auch nur verständlich, wenn man die Länder, in denen Radsport groß geschrieben wird, etwas besser kennt. Pantani war auf jeden Fall ein ganz großer.
    Es zeigt vor allem, unter welchem Leistungsdruck und an welchen Abgründen Sportler stehen. Ich wüßte nichts, was körperlich annäherend so belastend ist, wie Radsport auf diesem Niveau.