Beiträge von BenediktW

    Tja, also wenn ich die Tips so durchlese, dann merke ich, daß die meisten Karren doch im richtigen Leben deutlich teurer sind als die angepeilten 1500 Euro.


    Ich würde gucken, ob ich einen guten, unverbastelten Golf II bekomme, der ein sehr handliches und gutes Auto ist. Leider wird es da schwierig mit ABS und Servo, und bei den größeren Motorisierungen schlägt die Versicherung böse zu. Aber die Kiste ist grundsolide und schön zu fahren. Unser alter (Bj. 87, 1,3l 55PS) hat 180.000km gehalten, und ist dann nicht etwa kaputt gegangen, sondern zu Schrott gefahren worden (Heckaufprall => Totalschaden).


    Aber um nochmal auf ein Reizthema zurückzukommen:


    Einige Leute können sich hier anscheinend echt nicht vorstellen, daß die "alte Benz-Schleuder" ein besser konstruiertes und moderneres Auto ist, als die komischen 2. Klasse-Neuwagen, die hier einige bewegen, und für die mehr als 20.000 Euro bezahlt wurden....


    Ich fahre neben einem Volvo V40 auch oft und gerne den "alten" 260E meines Vaters, und ich hänge extrem an dem Auto. Die Vorteile sind ganz klar: Qualität (im Gegensatz zu fast allem, was Mercedes seit etwa 1996 gebaut hat...), Platzangebot, Langlebigkeit, Unterhaltskosten (ein Punkt den viele Leute immer noch nicht verstanden haben - unser 260E mit 160PS ist in der Versicherung günstiger als ein mittelprächtiger Polo. Ist halt kein Anfängerauto mit einer unangenehmen Unfallstatistik), sowie eine grundsätzliche Modernität der Sicherheitsausstattung (ich habe selten ein Auto mit besseren Bremsen gefahren. Das gilt nicht nur für den Bremsweg sondern erst recht für die Dosierbarkeit und die Fadingfreiheit).
    Außerdem ist der 124er trotz seines Alters (1985-1995) weniger rostanfällig als der gräßliche Nachfolger W210. Die Verbrauchswerte gehen ebenfalls in Ordnung, wenn ich mir überlege, daß ein Corsa, Polo oder Golf als Benziner auch mal 9-10 Liter haben wollen, fühle ich mich mit 10,5-11l für eine große 6Zylinder-Limousine mit Automatik doch extrem wohl. Und es muß ja auch kein 260E sein, 200er reicht ja auch.


    Der Punkt ist, daß der W124 so dermaßen unterschätzt wird, aber in Wirklichkeit seiner Zeit so weit voraus war, daß er sich als typisches 80er Jahre-Auto durchaus mit den bekannten Vertretern der mittleren 90er messen kann.


    Ein Freund von mir (zuvor Corsa-Fahrer) hat kürzlich bei eBay einen 200er von ´88 erstanden, für 2300 Euro. Der wagen hat 154.000km drauf, ein Wert, bei dem den Fahrern von ach so tollen und modernen Kleinwagen schwindlig wird, und er läuft wie die sprichwörtliche Eins. Der Zustand ist absolut klasse, und in so ein Auto setze ich dann wirklich mehr Vertrauen als in eine verbastelte Kleinwagen- oder Mittelklasse-Kiste.


    Ich finde, der 124er ist ein ernstzunehmendes Fahrzeug, das durch die Unerhaltskosten und die hohe Teileverfügbarkeit (zu günstigeren Preisen als zB VW!!!) sehr viele Risiken ausräumt, und durchaus kalkulierbar ist. Und wer einmal die Vorzüge genossen - sprich einen gefahren ist, der weiß, was überhaupt der Reiz bei dem Wagen ist.
    Naja, und wenn ich hier lese, wie Leute, die von der Materie absolut keine Ahnung haben, versuchen, den Wagen (wenn´s schon nicht über die Qualitätsschiene geht) als Sicherheitsrisiko abzuqualifizieren, dann kann ich nur lachen.


    Schlußbemerkung zum /8 und W123: Ich finde, beide rosten ziemlich schlimm. Unser /8 war bei gleicher Pflege schlimer als unser W123, beim W123 ist auch das Preisniveau niedriger und man kann noch Glück haben, einen Garagenwagen vom Rentner zu erwischen. Ist aber eher was für Liebhaber, ich würde für den Alltagseinsatz eher einen 124er nehmen.

    Ich finde das auch ein ganz schwieriges Thema, wie sich die Feder auf dem Blatt anfühlt. Breites Geschmiere fühlt sich meistens soft an, und wenn die Feder schmaler wird (und die Schrift präzise), dann gibts in den Kurven immer ein gräliches Gekratze...

    Sehr interessantes Thema, das Ihr hier anschneidet....


    Ich für meinen Teil habe zu Schulzeiten vglw. lange mit Füller geschrieben, bis in die Oberstufe. Dann hat mich aber eine Neuanschaffung (ein dünner silberner Lamy, der vor Tinte nur so gesuppt hat) dermaßen enttäuscht, daß ich keine Lust hatte, das Risiko wieder einzugehen, und habe dann mit Kulis experimentiert. Jetzt in der Uni geht auch das meiste mit Kugelschreiber, einige Experimente mit Gel-Schreibern waren auch nicht der große Durchbruch.


    Jetzt wollte ich nochmal zu einem hochwerigeren Schreibgerät greifen, entweder Füller oder Tintenroller. Aus verschiedenen Gründen, einerseits weil man ja bei der ganzen Gucci- und Louis Vuitton-Inflation im Hörsaal dagegenhalten muß (:p ist schon immer wieder rührend zu sehen, mit welchen knallharten finanziellen Bandagen da Leute versuchen, Aufmerksamkeit zu erregen...), und der eigentliche Grund ist, daß ich gerne gleichzeitig ergonomischer und leserlicher schreiben würde. Denn die Kulis bekommen weder meinem Schriftbild noch meiner Nackenmuskulatur wirklich gut.


    Was würdet Ihr empfehlen? Ich möchte etwas mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis anschaffen, kein ziseliertes Instrument, um Staatsverträge mit barocken Diktatoren zu unterschreiben, sondern eher etwas schlankes, hochwertiges, das den Alltag ein bißchen erleichtert und verschönert.


    Gebt mir mal Tips!



    Gruß
    Benedikt

    Jochen:


    Ich wußte nicht, was Du vorher gefahren bist, ich schloß es nur daraus, daß es so toll nicht gewesen sein kann, daß Du 38.000 problemlose km für erwähnenswert hältst.



    Übrigens finde ich Mercedes seit einigen Jahren auch nicht mehr kaufbar. Besonders grausam ist die E-Klasse W210, die von der Verarbeitungsqualität eine Zumutung darstellt und auch von der Langzeitqualität nichts zu bieten hat (früher Rost usw.).

    @Jopi:


    Also daß Du es lobend erwähnst, auf 38.000km bisher nur einen doppelten Bremsentausch gehabt zu haben - also das sagt wenig über den Laguna aus, sondern spricht eher dafür, daß du früher wohl mal richtig schlimme Karren erlebt hast.


    Nach 38.000 ist ein Auto eigentlich noch fast neu. Daher verstehe ich auch nicht, warum es so viele Neuwagenkäufer gibt, die Angst haben, ein 1 Jahr altes Auto zu kaufen.


    Also unser Volvo V40 (EZ 10/98, gekauft 12/99) ist als Jahreswagen gekauft worden, mit 11.000km und 16.000 DM Abschlag auf den Kaufpreis als Neuwagen. Wer behauptet, das würde sich nicht rechnen - den versteh ich auch nicht.


    Der Wagen überspringt noch vor dem Jahreswechsel die 100.000km, und es war nichts dran außer den üblichen Verschleißteilen. Ich wiederhole mich gerne: gar nichts. Und ich lebe im Glauben, das sollte auch so sein! Ich möchte daraus jetzt keine Rückschlüsse auf die Qualität von Volvo ziehen, die wohl auch ab und zu Schwächen zeigt, und vor allem einige konstruktive Mängel aufweist, die mich aufregen (Fahrwerkslayout, einige ergonomische Details), aber die Message ist doch relativ klar.



    Ich finde, daß viele Autos gnadenlos überteuert sind, und daß man genau wissen muß, was man will oder nicht will, um sich da zurechtzufinden. Alleine die Motorisierungen bieten soviele Fallen, größer gleich besser stimmt da manchmal überhaupt nicht. Wenn ich nur an Lächerlichkeiten wie den 1,8l 125PS Audi 5V 4-Zylinder denke... ich kann nur immer wieder dazu raten, in Frage kommende Motorisierungen auf jeden Fall probezufahren, und sich die realistischen Verbrauchswerte aus dem Internet zu besorgen.



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    Nachbemerkung: zum Thema Japaner kann ich nur sagen, wenn mal was dran ist, wirds richtig teuer. Die Kisten sind ganz einfach anders konstruiert, viel weniger Einzelteile und statt dessen teure Komplettbaugruppen.
    Die ADAC-Pannenstatistik sagt irgendwie alles und nichts aus. Vor allem nicht, wie teuer das Beheben des Schadens anschließend ist, denn das interessiert mich mehr, als ob ich mich einmal in meiner Autobesitzerkarriere mal beim ADAC melden muß.
    So sehr ich japanische Produkte sonst schätze (Foto, Hifi...), so gräßlich finde ich bis auf wenige Ausnahmen die Autos, insbesondere das karge, geschmacklose Besserwisserdesign bei Toyota... Wie bei der Anfassqualität im Innenraum die Qualitätswunder unter dem Blech aussehen sollen - keine Ahnung.


    Ich fahre lieber V40 und Mercedes W124 260E (160.000km), an dem in 15 Jahren außer einem klemmenden Schiebedach wegen verschlunzten Fettintervallen ebenfalls noch nie was dran war.

    Also meine Überlegung wäre, die Tausender vom "optischen Tuning" einzusparen und in ein dementsprechend besseres Auto zu stecken.


    Was ich allerdings interessant finde, ist der 206er in hellblau-metallic und dann mit weißen OZ-Racing-Speichenfelgen. Das sieht so richtig schön verboten geil nach Rallye-Style aus.

    Hi Leute!


    Weiß irgendwer von Euch, welcher Anbieter gute und zuverlässige Kostenlos-Foren anbietet? Es geht um die Homepage von unserem Fußballverein (http://www.celtic.de.tt), und bisher hatten wir die Dienste von http://www.gratis-forum.de in Anspruch genommen, aber seit über einer Woche geht da gar nichts mehr wegen Serverüberlastung usw. Davor hatte es auch immer wieder schon kleinere Ausfälle gegeben.


    Schön wäre, wenn Ihr Tips hättet einerseits für ein Forum und andererseits für ein Gästebuch, und die Seiten nicht so werbe- und PopUp-vermint wären...


    Oder hat vielleicht jemand sogar Hintergrundinfos, was bei gratis-forum.de los ist? Damit waren wir eigentlich superzufrieden. Man konnte alles anpassen (Schriftarten, Farben), die Darstellung war übersichtlich, die Werbung war klein und unauffällig..... :rolleyes: :(