Zitat
Wie ich dieses Wort liebe. Zum Glück kann man das ja nicht eigentlich auf alles was man sich gönnt anwenden
Nur zur Differenzierung, ich sehe den Unterschied darin, dass das, was man sich gönnt, für einen persönlich einen Gegenwert besitzt. Tolles Handy, gute Kamera, hochwertige Klamotten usw. Das Problem ist, dass die Definition eines In-Labels ja ist, dass irgendwelche "Celebrities" den Kram tragen, und einem egal ist, wie das Ding am Ende aussieht, der einzige Prestigeaspekt ist das Preisschild.
Das was mich daran aufregt ist die Abtrennung des eigenen Geschmacks (soweit vorhanden) von der Kaufentscheidung. Deswegen fand ich das Statement, "L.A. In-Labels" zu tragen, so lächerlich. Egal was die Labels rausbringen, egal was draufgedruckt ist, ich trage es.
Ich bin der letzte, der eine teure Investition verurteilt, dafür gibt es viel zu viele schöne Sachen auf der Welt. Ich habe mir nur an den Kopf gefasst bei der Argumentation, aber nichts gesagt. Als dann das Preisschild noch herhalten musste (also wirklich, 500€ bezahlt man für einen Burberry-Dufflecoat, aber nicht für eine von Kindern genähte Jeans mit irgendeinem Logo-Badge dran), um zu rechtfertigen, dass das Ding wirklich "in" ist, fand ich das ganze wirklich nur noch erbärmlich.
Um wirklich was zum Thread beizutragen außer Kritik, hier einige Marken, die ich häufig und gern trage:
Barbour
Gant
Ralph Lauren (mit Einschränkungen)
Abercrombie&Fitch (nur (!!!!!) die Polo-Hemden)
Burberry (wunderbare Polo-Hemden)
Pepe Jeans
Pierre Cardin (Socken und Cordjeans)
Marc O´Polo
Timberland
Im Business-Bereich:
Eterna
Van Laack
Krawatten-Geheimtipps: Altea und Brooksfield
Habe sicherlich was zentrales vergessen, aber dafür ist draußen schönes Wetter.
Gruß
Benedikt
Edit:
Ich versuche es mal zur besseren Verständlichkeit auf den Punkt zu bringen... Gute Sachen, die einem gefallen, kauft man sich trotz des Preises. Angeberschrott kauft man sich, egal ob sie einem gefallen oder nicht; egal, ob sie gut sind oder nicht, wegen des Preises.