Beiträge von BenediktW

    Hi Leute!


    Ich hatte gerade sehr seltsamen Besuch. Ein älterer Geländewagen aus der Nachbarstadt fuhr vor, 2 Herren in Anzug und Krawatte steigen aus und klingelten an allen umliegenden Häusern. Aus Neugier ging ich zur Tür, obwohl ich einen seltsam motivierten Hintergrund vermutete.


    Der Herr stellte sich - vom Redestil einem Polizeibeamten oder BND-Menschen nicht unähnlich - überraschenderweise nicht als GEZ-Torpedo, sondern als Mitarbeiter der Deutschen Telekom vor, und rückte mit seinem Anliegen heraus. "Wir haben Sie im Dezember und im März angeschrieben, und Sie haben nicht reagiert!" Dann schaute er mir tief und vorwurfsvoll in die Augen. Ich fragte nach, worum es dabei geht. "Sie haben nicht reagiert, und deswegen bin ich heute persönlich erschienen. Sie sind in einem alten Tarif und bezahlen zuviel." Ich antworte wahrheitsgemäß, dass die T-Com-Preisgestaltung dazu geführt hat, dass mittlerweile ein Kundenauftrag für Arcor ausgefüllt auf dem Schreibtisch liegt, und nur noch darauf wartet, weggeschickt zu werden.
    "Ganz großer Fehler, das verspreche ich Ihnen" sagt der Besucher. Ich kontere, dass ich geschäftlich gute Erfahrungen mit Arcor habe, und unsere Nachbarin auch vollkommen zufrieden ist, vor allem damit, dass im Randgebiet, wo meine Eltern wohnen, mit Arcor auch DSL verfügbar ist, im Gegensatz zur Telekom.


    Ich verabschiede den Herrn, und bleibe sinnierend an der Tür stehen, weil irgendetwas in diesem Bild mich stört. Erstens ist es wirklich der Stil des Auftretens, der sich in keiner Weise im Spektrum Vertreter/geschulter Servicemitarbeiter/Netzwerknerd wiederfindet, sondern den man eher im Kontrollturm des Militärflughafens Fürstenfeldbruck während des Zugriffs auf die PLO-Terroristen 1972 antreffen würde.
    Zweitens hat mich gewundert, dass auch nachdrücklich bei unserer (im Urlaub befindlichen) Nachbarin geklingelt wurde, obwohl diese ja wie gesagt bei Arcor Kunde ist.



    Hat irgendjemand diese Besuche auch schon bekommen, oder weiss jemand mehr?



    Viele Grüße
    Benedikt

    Tja, nur dass die gute Britta die Ware mit einem Wert knapp unter dem zulässigen maximalen zollfreien Wert deklariert, und man zum Zollamt fahren darf und 20 Euro nachzahlen bei einem Warenwert von 59,90, wenn unsere Steuerfahnder ihren Job richtig machen.

    funktioniert perfekt mit D50, D70s und D200 zusammen.


    Tolle lichtstarke Alternative zu den Kit-Objektiven, wenn man etwas im Portraitbrennweitenbereich gebrauchen kann, auch perfekt für Makros!



    FP: 55,-€, bei Interesse einfach PN schreiben!



    Viele Grüße
    Benedikt

    D50 und EOS 350D tun sich laut Test nicht so viel, die höhere Auflösung spricht für die Canon, das Rauschverhalten und die Verarbeitung für die Nikon.


    Mein Widerspruch ging ja dahin, dass man für unter 500€ nicht nur einen gebrauchten Body bekommt, sondern für 464€ eine klasse Einsteiger-DSLR (neu), der sogar schon ein Objektiv beiliegt, mit dem man zumindest recht gute Fotos machen kann. Es stößt natürlich bei gewisser Sachkenntnis und bestimmten Belichtungsverhältnissen an seine Grenzen, aber das tun Kompaktkameras auch. Und im Gegensatz zu denen gibt es wenigstens die Möglichkeit, aufzurüsten.


    Ich finde es übrigens arrogant, den Einsteiger-DSLR-Bereich, der für Hobbyfotografen tolle Ergebnisse für bezahlbares Geld (sowie Entwicklungsmöglichkeiten, die einem Kompaktkameras vorenthalten, gemeint sind Lerneffekte am zumindest profiverwandten Gerät) ermöglichen, nach dem Motto abzutun, als könnte man unterhalb einer EOS 1Ds o.ä. überhaupt nicht von einem brauchbaren Fotoapparat reden.
    Ich habe manchmal den Eindruck, als bekämen manche Fortgeschrittene davon Bauchschmerzen, wenn zuviele Normalsterbliche den heiligen Gral berühren...


    Dazu zählt auch, dass einem mit dem Zubehör künstlich Angst gemacht wird. Mehr als Kit-Objektiv, mitgelieferten Akku und eine gängige Speicherkarte (bei der D50 für meine Zwecke praktischerweise eine SD) braucht man nicht, um zu fotografieren. Im Gegensatz zu den Kompakten ist aber mehr möglich.
    Was davon sinnvoll ist oder wird, hängt allerdings alleine von den Fähigkeiten und Interessen des Nutzers ab. Ich z.B. werde mir als Available-Light-Freak niemals einen Profiblitz für die Kamera kaufen, auch wenn er 100 mal besser ist als der eingebaute. Er ist für mich nicht relevant, in die Richtung wird nicht investiert, punkt.


    Die Folgekosten liegen ganz im Entwicklungsbedürfnis des Nutzers begründet.


    Persönliche Ergänzung: Das was ich geschrieben habe, war sachlich richtig, und keinesfalls ausgemachter Quatsch. Das Angebot existiert, und ist nicht ungewöhnlich. Die Qualität des Sigma mag streitbar sein, aber es ist jedenfalls kein Schrott.
    Preisfrage an den Experten: Welches Objektiv wäre denn deiner Meinung nach eine gute Ausrüstung für die D50, und würde im vergleichbaren Brennweitenbereich spürbare Vorteile gegenüber dem Sigma zeigen? Ich hatte mal das Nikkor 18-70 DX ins Auge gefasst.



    Viele Grüße
    Benedikt